
Ein Dummkopf findet immer einen, der noch dümmer ist, der ihn bewundert.
Bedeutung
Otto von Leixner formuliert in diesem Aphorismus eine ironische Beobachtung über Dummheit und Selbstbewusstsein: Der Dummkopf muss nicht lange suchen, um jemanden zu finden, der ihn bewundert – denn es gibt immer jemanden, der noch dümmer ist. Das ist eine Satire auf die Hierarchie der Beschränktheit: Jeder kann sich über jemanden erhaben fühlen, wenn er nur tief genug sucht. Leixner entlarvt damit eine universale menschliche Eitelkeit: Das Bedürfnis nach Bewunderung wird erfüllt, indem man sich an den Schwächeren orientiert, statt an den Stärkeren.
Verwendung
Passend als Leixner-Zitat in ironischen und humorvollen Texten über Dummheit, Selbstüberschätzung und die Mechanismen der Eitelkeit sowie für Beiträge über Menschenkenntnis, Gesellschaftskritik und die Komik menschlicher Selbstbespiegelung. Auch geeignet als augenzwinkerndes Wort in Reden über Maßstäbe und die Wahl unserer Vergleichspunkte.
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Über Otto von Leixner
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1847 - 1907
Otto von Leixner (1847–1907) war ein österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker, geboren in Schloß Saar, Mähren.
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Otto von Leixner steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Otto von Leixner wird häufig als österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker eingeordnet. Otto von Leixner war als deutscher schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Otto von Leixner wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.

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