
Liebe ist freiwillige Gabe, Schmeichelei, Huldigung.
Bedeutung
Goethe definiert in diesem knappen Zitat die Liebe mit drei Begriffen, die zusammen ein stimmiges Bild ergeben: Liebe ist freiwillig, sie ist Gabe – also ein Geschenk, das man gibt – und sie drückt sich in Schmeichelei und Huldigung aus, also in aktiver Zuwendung und Verehrung. Die Freiwilligkeit ist entscheidend: Liebe kann nicht erzwungen oder erhandelt werden. Die Gabe betont das Geben ohne Gegenleistungserwartung. Schmeichelei und Huldigung sind die sichtbaren Zeichen dieser inneren Haltung.
Verwendung
Passend als Goethe-Zitat in Texten über Liebe, Zuneigung und die Tugend des Gebens sowie für Reden über Partnerschaft, Beziehungen oder als persönliches Wort bei Liebeszitaten. Auch geeignet für literarische oder philosophische Beiträge über Goethes Liebesverständnis. Für volkskundliche Sammlungen oder Goethe-Zitate in literarischen Texten bietet diese Definition einen einprägsamen Beitrag über das Wesen der Liebe als freiwilliges Geben und tätiges Verehren.
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Über Johann Wolfgang von Goethe
Über den Autor
Dichter und Dramatiker · Deutsch · 1749 - 1832
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) schuf mit „Die Leiden des jungen Werthers" und „Faust" zwei Werke, die die europäische Literatur dauerhaft formten.
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Goethe stammte aus einer wohlhabenden Frankfurter Familie und studierte auf Wunsch seines Vaters Rechtswissenschaft, bevor er sich der Dichtkunst zuwandte. Ab 1775 lebte er am Hof in Weimar, wo er als Minister und Freund von Herzog Carl August politische Ämter bekleidete und 25 Jahre lang das Weimarer Hoftheater leitete. Neben der Literatur widmete er sich intensiv der Naturforschung.

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