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Sprüche über Bescheidenheit

414 Sprüche — Seite 2

Nicht im Anspruch, sondern im rechten Maß zeigt sich oft wahre Größe. Bescheidenheit bewahrt davor, das Eigene zu überschätzen, und öffnet zugleich den Blick für das, was ohne Prunk und Lärm wertvoll ist. Darum wirkt dieses Thema still, besitzt aber eine tiefe moralische Kraft.

Ihr Reiz liegt darin, dass sie weder sich selbst verleugnet noch nach Bewunderung greift. Die Sprüche zu diesem Thema schildern Bescheidenheit als Haltung der Klarheit und inneren Ordnung, in der Würde nicht aus Überhebung, sondern aus Maß entsteht.

  1. Man soll dort bleiben,wo man sich glücklich fühlt. Glück ist ein transportempfindliches Möbelstück.

    William Somerset Maugham

  2. Wenn man nichts hat, was man liebt, muss man lieben, was man hat

  3. Der Mensch ist mir mit nichts auf der Welt zufrieden, ausgenommen mit seinem Verstand. Je weniger er hat, desto zufriedener.

    August von Kotzebue

  4. Man muss eine große Schlichtheit besitzen, um die Dinge so zu sagen, wie sie sich verhalten

    Vinzenz von Paul

  5. Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.

    Charles-Louis de Montesquieu

  6. Man kann die Erkenntnisse der Medizin auf eine knappe Formel bringen: Wasser, mäßig genossen, ist unschädlich.

    Mark Twain

  7. Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.

    Arthur Schopenhauer

  8. Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen.

    Theodor Fontane

  9. Wäre das Wort „Danke“ das einzige Gebet, das Du je sprichst, so würde es genügen.

    Eckhart von Hochheim

  10. Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum

  11. Es kommt im Leben auf die Kleinigkeiten an

    Johann Heinrich Pestalozzi

  12. Um nicht sehr unglücklich zu werden, ist das sicherste Mittel, dass man nicht verlange, sehr glücklich zu sein.

    Arthur Schopenhauer

  13. Verzicht auf Eigennutz bringt Himmel und Erde über dich!

  14. Da wird es hell in unseren Leben, wo man für das Kleinste danken lernt.

    Friedrich von Bodelschwingh

  15. Mehr sein als scheinen - viel leisten und wenig hervortreten

    Helmuth James Graf von Moltke

  16. Wir müssen das ernten, was wir zuvor gesät haben, und hinnehmen, was die Saat uns bringt.

    Gottfried von Strassburg

  17. Das Größte und Wunderbarste ist das Einfachste.

    Walter Rathenau

  18. Der vernünftige Genuss der Gegenwart ist die einzig vernünftige Sorge für die Zukunft.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  19. Tugend ist wie ein kostbarer Stein - am besten in einfacher Fassung.

    Francis Bacon

  20. Der überlegene Mensch lebt still und ruhig. Er wartet auf den Willen des Himmels. Der niedrige Mensch begibt sich in Gefahr und hofft auf die Wendung des Glücks

    Konfuzius

  21. Ein einfacher Zweig ist dem Vogel lieber als ein goldener Käfig.

  22. Im Leben ist es besser, zu wollen, was man nicht hat, als zu haben, was man nicht will.

    Jonathan Swift

  23. Vorhandenes Vermögen soll man betrachten als eine Schutzmauer gegen die vielen möglichen Übel und Unfälle, nicht als eine Erlaubnis oder gar Verpflichtung, die Plaisiers der Welt heranzuschaffen.

    Arthur Schopenhauer

  24. Ein Thron ist nur ein mit Samt garniertes Brett.

    Napoleon

  25. Das Vaterunser lehrt uns, nur für das Brot des heutigen Tages zu bitten.

    Andrew Carnegie

  26. Finde heraus, wo deine stärksten Wurzeln liegen, und verlange nicht nach anderen Welten

    Henry David Thoreau

  27. Der glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt.

    Ralph Waldo Emerson

  28. Wem nicht wenig genügt, den macht kein Reichtum satt.

    Christoph Martin Wieland

  29. Wo Sparsamkeit haushält, wächst der Speck am Balken.

  30. Einfachheit ist das Resultat der Reife.

    Friedrich von Schiller

  31. Lass dir an dem Bewusstsein genügen, deine Pflicht getan zu haben; andere mögen es erkennen oder nicht.

    Christoph Martin Wieland

  32. Wir könnten manches vom Kapital entbehren, wenn wir mit den Interessen weniger willkürlich umgingen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  33. Kein Wissen scheint schwerer zu erwerben als die Erkenntnis, wann man aufhören muss.

    Jonathan Swift

  34. In bescheidenen Verhältnissen ist es leicht, Gleichheit walten zu lassen.

    Tacitus

  35. Wie ist doch die Jugend schön, wie wenig bedarf sie, um glücklich zu sein.

    Wilhelm Raabe

  36. Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.

    Wilhelm Raabe

  37. Nur ein großer Geist wagt es, einfach im Stil zu sein.

    Stendhal

  38. Wenn du zum Wort nicht ohne Not, nicht ohne Hunger greifst zum Brot, bringt dir dein Reden nicht Verdruss, nie Unbehagen dein Genuss.

    Friedrich Rückert

  39. Der Mäßige, das ist eigentlich der wahre Feinschmecker und Genussmensch.

    Emanuel Wertheimer

  40. Fröhliche Armut ist großer Reichtum ohne Gut.

    Bernhard Freidank

  41. Dem Armen ist nicht mehr gegeben als gute Hoffnung, übles Leben

    Bernhard Freidank

  42. Der Wein ist ein Ding, in wunderbarer Weise für den Menschen geeignet, vorausgesetzt, dass er bei guter und schlechter Gesundheit sinnvoll und in rechtem Maße verwandt wird.

    Hippokrates von Kós

  43. Durch Enthaltsamkeit und Ruhe werden viele Krankheiten geheilt.

    Hippokrates von Kós

  44. Die Gesundheit zu erhalten: Nicht bis zur Sättigung essen, sich vor Anstrengungen nicht scheuen!

    Hippokrates von Kós

  45. Ohne Rechtschaffenheit ist es nicht leicht, in äußerem Glück die Bescheidenheit zu wahren.

    Aristoteles

  46. Wer das Wohlergehen anderer über sein eigenes stellt, erschließt sich eine unerschöpfliche Quelle von Mut und Entschlossenheit

    Dalai Lama

  47. Ein Müder kann sogar auf dem Misthaufen schlafen.

  48. Liebe mich wenig, aber liebe mich lang

    Karl Friedrich Wilhelm Wander

  49. Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden.

    Platon

  50. Das Weib trachtet unendlich mehr danach, glücklich zu machen, als glücklich zu sein.

    Bogumil Goltz

  51. Große Freude hat selten große Worte.

    Adolf von Wilbrandt

  52. Die meisten Menschen machen das Glück zur Bedingung. Aber das Glück findet sich nur ein, wenn man keine Bedingungen stellt.

    Arthur Rubinstein

  53. Furchtlos, doch mit Bescheidenheit beschreite des Lebens Stege. Wer immer nur im Mittelpunkt steht, steht allen andern im Wege.

  54. Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.

    Aristoteles

  55. Der Mensch vermag nicht das Große, er vermag nur das Kleine. Und das Kleine ist wichtiger als das Große. Wir können viel Gutes tun auf der Welt, wenn wir bescheiden sind.

    Friedrich Dürrenmatt

  56. Die Aufsicht über den Garten wurde Adam anvertraut, um uns zu zeigen, dass wir die Dinge besitzen dürfen, die Gott uns übergibt unter der Bedingung allerdings, dass genügsam und maßvoll davon Gebrauch …

    Johannes Calvin

  57. Zum Glück braucht jedem nur sein eigener Zustand zu behagen

    Johann Wolfgang von Goethe

  58. Wir haben keinen Grund, uns über etwas anderes zu beklagen als über uns selber

    Johannes Calvin

  59. Über das Ziel hinausschießen ist eben so schlimm, wie nicht ans Ziel kommen.

    Konfuzius

  60. Beim Schlafengehen sollten wir uns sagen: Ich habe gelebt und den mir vom Schicksal bestimmten Weg zurückgelegt. Wenn Gott uns noch einen Morgen schenkt, werden wir ihn mit dem Gefühl, dass uns u …

    Seneca