gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Autorität

339 Sprüche — Seite 2

Nicht jede Autorität gründet auf Rang, Amt oder Macht. Wirklich anerkannt wird nur, wer Haltung, Urteilskraft und Verlässlichkeit ausstrahlt und dadurch Vertrauen gewinnt, statt Gehorsam nur zu erzwingen. Deshalb ist dieses Thema eng mit Charakter, Verantwortung und der Frage nach legitimer Führung verbunden.

Ihre Bewährung liegt darin, dass sie ordnet, ohne zu demütigen, und leitet, ohne sich selbst zu vergötzen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie Autorität aus innerer Stärke erwachsen kann und wann sie in bloße Herrschsucht kippt.

  1. Die Welt vergöttert die Jugend, aber regieren lässt sie sich von den Alten.

    Henry de Montherlant

  2. Wie der Mensch in seiner Vollendung das edelste aller Geschöpfe ist,so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das schlimmste von allen.

    Aristoteles

  3. Jeder Mensch schafft sich im Geiste eine Welt, in der er seinen Fähigkeiten nach im Mittelpunkt steht

    Kurt Tucholsky

  4. Wir haben uns die Erde nicht unterworfen. Wir haben ihr nur tiefe Wunden geschlagen.

    Georg Simmel

  5. Nichts auf der Welt wird so gefürchtet wie der Einfluß von Männern, die geistig unabhängig sind

    Albert Einstein

  6. Wir beurteilen uns danach, was wir uns zutrauen... Andere beurteilen wir danach, was sie bereits geleistet haben.

    Gilbert Keith Chesterton

  7. Die Krabbe ist in ihrem Loch ein großer Herr.

  8. Wer führt darf denen, die er führt, nicht im Wege stehen

    Laotse

  9. Jedes Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, lässt auf ein höheres, noch unerkanntes schließen.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  10. Glaube an Autoritäten bewirkt, dass Fehler der Autoritäten zu Vorbildern werden.

    Leo Tolstoi

  11. Die Erfahrung ist ein strenger Lehrmeister. Sie prüft uns erst, bevor sie uns lehrt.

  12. Wenn Erziehung und Ermahnung irgend etwas fruchteten: Wie konnte dann Senecas Zögling ein Nero sein?

    Arthur Schopenhauer

  13. Wer wünscht, dass man ihn fürchtet, erreicht nur, dass man ihn hasst.

    Charles-Louis de Montesquieu

  14. Mit schlechten Gesetzen und guten Beamten läßt sich immer noch regieren. Bei schlechten Beamten aber helfen uns die besten Gesetze nichts.

    Otto von Bismarck

  15. Die Wahrheit ist die Tochter der Zeit, nicht der Autorität.

    Francis Bacon

  16. Nichts ist schöner als seine Pflicht zu tun, wenn man der Herr ist.

    Alexandre Vinet

  17. Sprechen Männer in so scharfem Ton mit ihren Frauen, dass man sich mit ihren Worten rasieren könnte, ist anzuraten, das Gespräch mit After-Shave-Atmosphäre ein wenig zu glätten, bevor sich die Fra …

    Christa Schyboll

  18. Wer nie ein Knecht gewesen, kann auch kein guter Herr sein.

  19. Vielleicht stände es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen!

    George Bernard Shaw

  20. Was das Gesetz nicht verbietet, das verbietet der Anstand.

    Seneca

  21. Wenn der Sünder seine Ehre verliert, so schleudert er ihr in seiner Verzweiflung nur zu oft die ganzen Überreste seiner Tugend nach.

    Thomas Babington Macaulay

  22. Oft schreibt das Schwert, nicht die Feder das Gesetz

  23. Es ist nicht mein Ziel, geliebt zu werden. Mir genügt es, wenn man mich respektiert.

    Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu

  24. Macht ist eine Mahlzeit, die wachsenden Appetit verursacht.

    Charles de Talleyrand

  25. Was kümmert die Kirche die Tyrannei missratener Könige, sofern sie an deren Macht teilhat!

    Claude-Adrien Helvetius

  26. Zwei Dinge pflegen den Fortschritt der Medizin aufzuhalten: Autorität und Systeme.

    Rudolf Virchow

  27. Verachte dein eigenes Leben, und du bist Herr über das Leben anderer!

  28. Jeder Mensch gilt in dieser Welt nur soviel, als er sich selbst geltend macht.

    Adolph Freiherr von Knigge

  29. Die Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte.

    Karl Marx

  30. Wer die oberste Hand hat, verwendet sie selten zum Streicheln, sondern gebraucht sie lieber fest als Faust.

    Wilhelm Raabe

  31. Die Aufgabe des Schaffenden besteht darin, Gesetze aufzustellen, und nicht, Gesetzen zu folgen. Wer gegebenen Gesetzen folgt, hört auf, Schaffender zu sein.

    Ferruccio Busoni

  32. Nur wer selber richtig denken gelernt, findet sich in einem andern Denker; nur wer selber tüchtig lenken gelernt, fügt sich auch in einen andern Lenker.

    Friedrich Wilhelm Güll

  33. Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will, muss man sie gut bezahlen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  34. Ein Führer entsteht nur, wenn eine Gefolgschaft bereits da ist.

    Ludwig Marcuse

  35. Ein jeder achte wohl darauf, welche Träume er im heimlichen Winkel seiner Seele hegt; denn wenn sie erst großgewachsen sind, werden sie leicht seine Herren!

    Gustav Freytag

  36. Die Ehre ist ein Rechenspiel, bald gilt man nichts, bald gilt man viel.

    Abraham a Sancta Clara

  37. Machtgelüste sind die entsetzlichsten aller Leidenschaften.

    Tacitus

  38. Der Experte ist ein gewöhnlicher Mann, der - wenn er nicht daheim ist - Ratschläge erteilt.

    Oscar Wilde

  39. Wer Hass allzu sehr fürchtet, versteht nicht zu herrschen.

    Seneca

  40. Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  41. Das ist der größte Vorwurf an die Deutschen: Dass sie trotz ihrer Intelligenz und trotz ihres Mutes immer die Macht anhimmeln.

    Winston Churchill

  42. Vermögen und Ehre sind die beiden Dinge, deren Verletzung die Menschen am meisten kränkt.

    Nicolaus Machiavelli

  43. Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß.

    Johann Gottfried Seume

  44. Gerade Leute ohne Takt wollen ihn oft angeben.

    Peter Sirius

  45. Es ist mir nie gelungen zu verstehen, wie ein verstandesbegabter Mensch aus der Ausübung von Macht über andere sein Glück beziehen kann.

    Thomas Jefferson

  46. Der Mann ist ein wilder Fluß, die Frau ein stiller See.

  47. So schlecht es ist, jemand zu seinem Unglücke, so unweise ist es, einen Menschen zu seinem Glücke zwingen zu wollen.

    Georg Ebers

  48. Zeigt mir einen Mann der Gewalttat, mit dem es ein gutes Ende genommen hat, und ich will ihn zu meinem Lehrer machen.

    Laotse

  49. Bei schlechten Beamten helfen selbst die besten Gesetze nichts.

    Otto von Bismarck

  50. Der Katholik muß die Entscheidung, die man ihm gibt, annehmen. Der Protestant muß lernen, sich selbst zu entscheiden.

    Jean-Jacques Rousseau

  51. Ein rechter Mann hat zwei Gesichter, die er hält, das eine auf sein Haus, das andre auf die Welt. Das freundliche Gesicht, das wendet er ins Haus, das ernste aber kehrt er in die Welt hinaus.

    Friedrich Rückert

  52. Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in der Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind.

    François de la Rochefoucauld

  53. Als Gott die Welt erschuf, da schuf er den Mann und das Weib, nicht Herrn und Knecht, nicht Juden und Christen, nicht Arme und Reiche.

    Ludwig Börne

  54. Wer ein Volk regiert, indem er gute Beispiele gibt, ist wie der Polarstern, der unbeweglich bleibt, während alle anderen sich um ihn drehen

    Konfuzius

  55. Wer nicht hart genug ist, dem Leben seine Bedingungen aufzuprägen, der muss die Bedingungen hinnehmen, die es ihm bietet.

    George Eliot

  56. Zweierlei lass dir gesagt sein, willst du stets in Weisheit wandeln und von Torheit nie geplagt sein: Lass das Glück nie deine Herrin, nie das Unglück deine Magd sein!

    Friedrich von Bodenstedt

  57. Man muss die Leute an ihren Einfluss glauben lassen – Hauptsache ist, dass sie keinen haben

    Ludwig Thoma

  58. Den Vater kennt man an dem Kind, den Herrn an seinem Hausgesind.

  59. Wenn du ein Kind mit der Rechten züchtigst, zieh es mit der Linken an dein Herz.

  60. Bedenke, dass Du nur Schaupieler bist in einem Stücke, das der Spielleiter bestimmt.

    Epiktet