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Nichts auf der Welt wird so gefürchtet

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Nichts auf der Welt wird so gefürchtet wie der Einfluß von Männern, die geistig unabhängig sind

Bedeutung

Einstein beobachtet hier eine tiefgreifende politische und gesellschaftliche Realität: Wer eigenständig denkt und sich nicht von Konventionen und Machtstrukturen leiten lässt, wird als Bedrohung wahrgenommen. Geistige Unabhängigkeit entzieht sich der Kontrolle, und was sich nicht kontrollieren lässt, wird gefürchtet. Der Satz ist ein indirektes Plädoyer für Meinungsfreiheit und intellektuelle Autonomie, formuliert von jemandem, der selbst politische Verfolgung durch den Nationalsozialismus erlebt hatte für persönliche Entscheidungen.

Verwendung

Gut für Texte über Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und intellektuelle Unabhängigkeit in Geschichte und Gegenwart. Passt in Reden über Zivilcourage, in Hochschulmagazinen über akademische Freiheit oder als Motto für unabhängige Medien. Auch in Diskussionen über Konformitätsdruck und kritisches Denken eindrucksvoll einsetzbar.

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Über Albert Einstein

Über den Autor

1879 - 1955

Albert Einstein (1879–1955) entwickelte die Spezielle (1905) und Allgemeine Relativitätstheorie (1915) und erhielt 1922 den Nobelpreis für die Entdeckung des photoelektrischen Effekts.

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In einer Umfrage der Fachzeitschrift Physics World wurde Einstein 1999 von führenden Physikern vor Newton, Maxwell und Bohr zum bedeutendsten Physiker aller Zeiten gewählt. Geboren in Ulm, starb er 1955 in Princeton. Neben der Relativitätstheorie lieferte er wesentliche Beiträge zur Quantenphysik – entgegen verbreiteter Annahme spielten seine Arbeiten beim Bau der Atombombe jedoch nur eine indirekte Rolle.

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