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Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden

Spruchbild: Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden,  was wir erleben, macht unser Schicksal  …

Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.

Bedeutung

Marie von Ebner-Eschenbach verschiebt den Fokus von äußeren Ereignissen auf die innere Verarbeitung: Was uns prägt, ist nicht das Erlebte selbst, sondern wie wir es wahrnehmen und bewerten. Das macht jeden zum Mitgestalter seines Schicksals. Zwei Menschen können dasselbe erleben und völlig unterschiedliche Leben daraus machen – je nachdem, welchen Sinn sie dem Erlebten geben. Das ist keine leichte Botschaft, denn sie nimmt die Hoffnung auf Entlastung von außen und gibt Verantwortung zurück.

Verwendung

Als Denkanstoß bei Selbstreflexion oder Coaching – besonders nach schwierigen Erlebnissen. Passend in Gesprächen über Resilienz und die Macht der eigenen Einstellung. Für Karten oder Reden wirkt er am besten, wenn er nicht als Aufforderung zu Optimismus klingt, sondern als nüchterne Einladung zur Selbstverantwortung.

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Über Marie von Ebner-Eschenbach

Über den Autor

Schriftsteller · Österreichisch · 1830 - 1916

Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) war eine österreichische Freifrau und Schriftstellerin, deren psychologische Erzählungen zu den herausragenden deutschsprachigen Werken des 19. Jahrhunderts zählen.

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