gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Autorität

339 Sprüche — Seite 4

Nicht jede Autorität gründet auf Rang, Amt oder Macht. Wirklich anerkannt wird nur, wer Haltung, Urteilskraft und Verlässlichkeit ausstrahlt und dadurch Vertrauen gewinnt, statt Gehorsam nur zu erzwingen. Deshalb ist dieses Thema eng mit Charakter, Verantwortung und der Frage nach legitimer Führung verbunden.

Ihre Bewährung liegt darin, dass sie ordnet, ohne zu demütigen, und leitet, ohne sich selbst zu vergötzen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie Autorität aus innerer Stärke erwachsen kann und wann sie in bloße Herrschsucht kippt.

  1. Wer Diener hat, hat unverhohlene Feinde.

  2. Gehorchen wird jeder mit Genuss den Frauen, den hoch geschätzten. Hingegen machen uns meist Verdruss die sonstigen Vorgesetzten.

    Wilhelm Busch

  3. Die gröblichste Torheit ist doch, sich nach einem Glockenschlag zu richten statt nach Bedürfnis und Verstand.

    Francois Rabelais

  4. Nur wer wirklich wichtig genug ist, wird eventuell auch mit unfreundlichen Blicken bedacht. In unwichtige Personen investiert man weder Gedanke, Blicke noch Zeit.

    Christa Schyboll

  5. Wer sich im Streit der Meinungen auf die Autorität beruft, der arbeitet mit seinem Gedächtnis, statt mit seinem Verstand

    Leonardo da Vinci

  6. Je öfter sich ein Politiker widerspricht, desto größer ist er.

    Friedrich Dürrenmatt

  7. Ehe - Zustand oder Befindlichkeit einer Gemeinschaft, die aus einem Herren, einer Herrin und zwei Sklaven besteht, insgesamt also aus zwei Personen.

    Ambrose Bierce

  8. In einer guten Eh' ist wohl das Haupt der Mann, Jedoch das Herz das Weib, das er nicht missen kann.

    Friedrich Rückert

  9. Jeder hat drei Vorgesetzte: Gott, den Chef, die Frau.

  10. Ein Mann, den niemand achtet, verliert dadurch seine Würde, und so zählt dieser Mann nur noch halb, auch wenn er unversehrt ist.

    Gottfried von Strassburg

  11. Die Gesellschaft braucht eine strenge Justiz; darin liegt die Humanität des Staates; alles andere ist Humanität der Opernbühne.

    Napoleon

  12. Wer sich an die Weisheit des Herzens hält und sie als Autorität anerkennt, was braucht der noch andere Autoritäten?

  13. Der Frieden kommt durch Verständigung, nicht durch Vereinbarung

  14. Personalführung ist die Kunst, den Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet.

  15. Man soll die lieben, über die man befiehlt, aber man soll es ihnen nicht sagen

    Antoine de Saint-Exupéry

  16. Gerät ein Tiger aufs flache Land, wird er sogar von Hunden gefoppt.

  17. Das bringt bei Weibern manche Not: zu manchem treibt sie ein Verbot, wozu sie gar nichts triebe, wenn‘s unverboten bliebe.

    Gottfried von Strassburg

  18. Manchmal ist es schwerer, einen einzigen Menschen als ein ganzes Volk zu beherrschen.

    Marquis de Vauvenargues

  19. Es ist ebenso viel Trägheit wie Schwäche dabei, sich beherrschen zu lassen.

    Jean de la Bruyère

  20. Der Stand der Frauen den Männern gegenüber ist wahrlich ein harter

    Euripides

  21. Das Schicksal einer Gesellschaft wird dadurch bestimmt, wie sie ihre Lehrer achtet

    Karl Theodor Jaspers

  22. Recht ist Eigentum, das sich auf die Macht stützt. Mit der Macht wird auch das Recht hinfällig

    Antoine de Rivarol

  23. Alle Autorität, die ich besitze, beruht einzig darauf, dass ich weiß, was ich nicht weiß

    Sokrates

  24. Führe dein Geschäft, oder es wird dich führen.

    Benjamin Franklin

  25. Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten

    Johann Wolfgang von Goethe

  26. Die zwei größten Tyrannen der Erde: der Zufall und die Zeit.

    Johann Gottfried Herder

  27. Es ist geradezu schauderhaft, dass in einer Welt von Frauen der Mann, überdies mit unebenbürtigen Merkmalen versehen, den Ton bestimmt.

    Helene von Druskowitz

  28. Gerechtigkeit ohne Stärke ist Ohnmacht, Stärke ohne Gerechtigkeit ist Tyrannei.

    Blaise Pascal

  29. Um der Natur befehlen zu können, muss man ihr gehorchen.

    Francis Bacon

  30. Es ist nicht gut, wenn viel' regieren, das Ruder soll nur einer führen.

  31. Je nun, es ist im Menschenvolk einmal so Brauch, Vor irgend wem im Staub zu liegen auf dem Bauch.

  32. Nicht dem Menschen, der Gottheit nur geziemt die Rach' und Strafe.

    Christian Dietrich Grabbe

  33. Die Gesetze der Natur sind wunderbar, aber ihr Räderwerk zermalmt viele Insekten wie die Regierungen viele Menschen.

    Antoine de Rivarol

  34. Man kann sich nicht einbilden, etwas zu sein, wenn man es nicht ist, es sei denn, man wäre verrückt.

    Voltaire

  35. Meine erste Frau war meine Frau, die zweite mein Herr, die dritte meine Ikone.

  36. Es gibt nur einen mächtigen Hebel der Zivilisation: die Religion.

    Johann Jakob Bachofen

  37. Ordnung ist des Himmels oberstes Gebot.

    Alexander Pope

  38. Keiner weiß was in ihm steckt, bevor er von der Macht gekostet hat

    Otto Flake

  39. Auf der Fahrt ins Jenseits befiehlt kein König

  40. Der Gehorsam heuchelt Unterordnung, so wie die Angst vor der Polizei Anständigkeit heuchelt

    George Bernard Shaw

  41. Wir sind um so freier, je mehr wir der Vernunft gemäß handeln, und um so mehr geknechtet, je mehr wir uns von der Leidenschaft regieren lassen.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  42. Wer vieles wagt, ist bei den Menschen im Recht. Wer auf das meiste spucken kann, der ist ihr Gesetzgeber, und wer am meisten wagt, genießt die meisten Rechte!

    Fjodor M. Dostojewski

  43. Die Vernunft ist für den Weisen, das Gesetz für den Unweisen.

  44. Nie drohe man zuerst mit der Faust und dann mit dem Finger.

    Franklin D. Roosevelt

  45. Aber endlich und zuletzt hat er's richtig durchgesetzt.

    Wilhelm Busch

  46. Wo einer steht, da ist des anderen Grenze.

    Friedrich Schleiermacher

  47. Schakale und Wölfe versperren den Weg. - Schurken sind an der Macht!

  48. Macht ist eine Leiter mit angesägten Sprossen.

    Philip Chesterfield

  49. Ein Dummkopf bleibt ein Dummkopf nur für sich in Feld und Haus; Doch wenn du ihn zum Einfluß bringst, so wird ein Schurke draus.

    Franz Grillparzer

  50. Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

    Sokrates

  51. Hüten wir uns davor, die Ruhmreichen zu spielen, wer wir auch sein mögen, und was wir auch zu leisten vermögen, wir bleiben immer nur, wie es im Evangelium heißt, unnütze Knechte -, der Ruhm gehört …

    Franz Liszt

  52. Autorität von oben und Gehorsam von unten, mit einem Worte, Disziplin, ist die ganze Seele der Armee.

    Helmuth James Graf von Moltke

  53. Wer seinem Vater nicht gehorchen will, muss seinem Stiefvater gehorchen.

  54. Autorität ohne Weisheit ist wie eine schwere Axt ohne Schneide: eher geeignet für einen dumpfen Schlag als für einen glatten Schnitt.

    Anne Bradstreet

  55. Der wachsende Einfluß der Frauen ist das einzig Beruhigende an unserm politischen Leben.

    Oscar Wilde

  56. Eine Frau ist leicht zu beherrschen, wenn einem Mann daran gelegen ist. Ein Einziger kann sogar mehrere lenken.

    Jean de la Bruyère

  57. Menschen sind wir Rechenschaft schuldig nach dem Gesetz, aber Gott nach dem Herzen.

    Adolph Kolping

  58. Die Menschen sind ständig von zwei widerstreitenden Leidenschaften geplagt; sie fühlen das Bedürfnis geführt zu werden, und dabei die Lust, frei zu bleiben.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  59. Autorität wie Vertrauen werden durch nichts mehr erschüttert als durch das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden

    Theodor Storm

  60. Es ist falsch, zu sagen: Ich denke. Es müsste heißen: Man denkt mich

    Arthur Rimbaud