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Sprüche über Autorität

339 Sprüche — Seite 3

Nicht jede Autorität gründet auf Rang, Amt oder Macht. Wirklich anerkannt wird nur, wer Haltung, Urteilskraft und Verlässlichkeit ausstrahlt und dadurch Vertrauen gewinnt, statt Gehorsam nur zu erzwingen. Deshalb ist dieses Thema eng mit Charakter, Verantwortung und der Frage nach legitimer Führung verbunden.

Ihre Bewährung liegt darin, dass sie ordnet, ohne zu demütigen, und leitet, ohne sich selbst zu vergötzen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie Autorität aus innerer Stärke erwachsen kann und wann sie in bloße Herrschsucht kippt.

  1. Wer nicht hart genug ist, dem Leben seine Bedingungen aufzuprägen, der muss die Bedingungen hinnehmen, die es ihm bietet.

    George Eliot

  2. Zu Hause hängst Du von Deinen Eltern, in der Fremde von Deinem Herrn ab.

  3. Wo eine Frau pfeift, zittern sieben Kirchen.

  4. Nicht Geld, sondern Schlauheit und Kraft regiert die Welt.

    John Knittel

  5. Die Menschen gebrauchen im allgemeinen nur einen kleinen Teil der Macht, die sie besitzen.

    William James

  6. Eine strenge Disziplin in der Jugend, welche dem Menschen Entbehrung und Kampf auferlegt, hat die größten Männer gebildet.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  7. Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit.

    Jean-Jacques Rousseau

  8. Mit Geld kannst du die Götter bewegen, ohne Geld nicht einen Mann.

  9. Der Wert des Mannes misst sich nach dem, was er tut, der Wert des Weibes nach dem, was es ist.

    José Ortega y Gasset

  10. Die Autorität des Lehrers schadet oft denen, die lernen wollen.

    Marcus Tullius Cicero

  11. Jeder hat soviel Recht, wie er Macht hat.

    Baruch de Spinoza

  12. Echtes Wissen verleiht Macht

    John Knittel

  13. Nichts ist überzeugender als Erfolg.

    Leopold von Ranke

  14. Spanne den Bogen, aber schieße den Pfeil nicht ab. Es ist besser, die Leute zu erschrecken, als sie zu treffen.

  15. Wer seine Vorhaben durchsetzt, wird nie an Ansehen verlieren.

    Baltasar Gracián y Morales

  16. Geld allein setzt die ganze Welt in Bewegung

    Publius Syrus

  17. In den Gerichtshöfen sollen die Gesetze sprechen und der Herrscher schweigen.

    Friedrich der Große

  18. Nicht der Wind, sondern das Segel bestimmt die Richtung.

  19. Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse.

    Karl Marx

  20. Auf der Gerechtigkeit beruht alle Ordnung. Es gibt aber nicht zweierlei Gerechtigkeit auf Erden, eine nach unten und eine andere nach oben.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  21. Im Schlaf sind wir ebenso wenig Herr unserer Gedanken wie im wachen Zustand.

    Voltaire

  22. Bist du alt, so gehorche deinen Kindern!

  23. Früher war der Mensch Herr seines Wissens. Heute ist das Wissen sein Gebieter.

    John Steinbeck

  24. In der Familie ist der Mann der Kopf und die Frau der Hals, der den Kopf dreht

  25. Heirat: Eine Gemeinschaft, bestehend aus Herr, Herrin und zwei Sklaven, macht zusammen zwei.

    Ambrose Bierce

  26. In der Familie ist der Mann der Bürger und die Frau der Proletarier.

    Friedrich Engels

  27. Jeder Bischof ist Papst in seinem Sprengel und jeder Pfaff Bischof in seiner Parochie.

  28. Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.

    George Bernard Shaw

  29. Die Lebenserfahrung ist eine unwiderlegbare Autorität. Und sie besagt, dass Ideale den Menschen lebendiger und lebensfroher machen.

    Michail Kalinin

  30. Stille Unterordnung unter Willkür schwächt, stille Unterordnung unter Notwendigkeit stärkt

    Jean Paul

  31. Dumm ist, wer andere zwingt, ihm zu glauben.

  32. Nimm einen Gefallen an, und der Freund wird fordern, dass du dein Urteil über ihn verfälschst, dass du seine schlechten Taten und die schlechten Taten seiner Frau und seiner Kinder lobst.

    August Strindberg

  33. Jede Frau hofft, ihren Mann beherrschen zu können, aber für ihren Sohn hofft sie, dass er seine Frau beherrscht.

  34. Der ist wahrlich zu beklagen, der zum Diener ward verdammt: Mag man noch so Kluges sagen, hat der Herr allein Verstand.

    Franz Grillparzer

  35. Im Geschäftsleben wie in der Politik muss sich der Mann seinen Weg mit Hauen und Stechen durch seine Nebenmenschen bahnen, wenn er König des Berges sein will. Ist er einmal oben, dann kann er großmüti …

    John Steinbeck

  36. Regierungen sind die Segel, das Volk ist der Wind

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  37. Wir wissen, dass durch Naturnotwendigkeit jeder über den herrscht, über welchen er Gewalt hat.

    Thukydides

  38. Wer nicht verachtet, der kann auch nicht achten.

    Friedrich von Schlegel

  39. Lass nicht deinen Willen brüllen, wenn deine Macht flüstern kann.

    Thomas Fuller

  40. Eine schwache Regierung ist ein Unglück für jedes Land und eine Gefahr für den Nachbar.

    Helmuth James Graf von Moltke

  41. Man kann den Leuten aus dem Wege gehen vor lauter Verachtung oder - vor lauter Respekt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  42. Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es.

    Mark Aurel

  43. Die Menschen, die stets auf Recht und Ordnung pochen, haben am meisten Angst vor dem Leben.

    Rainer Haak

  44. Männer, die behaupten, sie seien die uneingeschränkten Herren im Haus, lügen auch bei anderer Gelegenheit

    Mark Twain

  45. Das unfehlbare Mittel, Autorität über die Menschen zu gewinnen, ist, sich ihnen nützlich zu machen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  46. Nur der Gehorsam dauert, der freiwillig ist.

    Nicolaus Machiavelli

  47. Denn jeder, der sein eigenes Selbst nicht zu regieren weiß, regierte gar zu gern des Nachbars Willen, eigenem stolzen Sinn gemäß

    Johann Wolfgang von Goethe

  48. Der Mann ist das Haupt der Familie, und die Frau ist der Hut darauf.

  49. Der Irrtum und das Unrecht der Könige werden mit ihnen begraben, aber das Unrecht der Gesetzgeber dauert von Geschlecht zu Geschlecht.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  50. Ein jeder Mensch hat rechtmässigen Anspruch auf Achtung von seinen Nebenmenschen, und wechselseitig ist er dazu auch gegen jeden anderen verbunden.

    Immanuel Kant

  51. Bedenke, wie niedrig Menschen erscheinen, wenn sie essen oder schlafen! Aber danach nehmen sie eine herrische Haltung an.

    Mark Aurel

  52. Unbegrenzte Macht ist geeignet, die Seelen derjenigen zu verderben, die diese Macht besitzen.

    William Pitt

  53. Wer den Eltern nicht folgt, muss dem Elend folgen.

  54. Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir doch nicht einmal Herren des morgigen Tages sind.

  55. Gehorche, bebendes Geschöpf, und - wünsche nicht; denn das ist nicht deine Sache!

    Fjodor M. Dostojewski

  56. So mächtig du auch bist, es gibt immer noch einen Mächtigeren.

  57. Die Männer von Charakter sind das Gewissen der Gesellschaft, zu der sie gehören.

    Samuel Smiles

  58. Mit glimpflicher Art, mit Sanftmut und Güte richtet man öfter mehr aus als mit unmäßiger Schärfe.

    Abraham a Sancta Clara

  59. Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.

    Benjamin Franklin

  60. Ein verständiger Mann läßt sich selbst nicht beherrschen, noch sucht er andere zu beherrschen; er will, dass einzig und allein und allezeit die Vernunft herrsche.

    Jean de la Bruyère