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Glaube an Autoritäten bewirkt

Spruchbild: Glaube an Autoritäten bewirkt,  dass Fehler der Autoritäten zu Vorbildern werden.

Glaube an Autoritäten bewirkt, dass Fehler der Autoritäten zu Vorbildern werden.

Bedeutung

Tolstoi warnt vor unkritischem Autoritätsglauben. Wenn Autoritäten als Vorbilder gelten, können sogar ihre Fehler nachgeahmt werden, weil die Person wichtiger genommen wird als die Sache. Der Satz richtet sich gegen blinde Verehrung und fordert eigene Prüfung. Seine Schärfe liegt darin, dass Fehler nicht nur entschuldigt, sondern selbst vorbildhaft werden können. Dadurch entsteht eine Kette falscher Orientierung, besonders in Hierarchien, Schulen, Parteien oder Institutionen mit Macht.

Verwendung

Passend für Bildung, Führung, Organisationskultur, Medienkritik oder Diskussionen über Vorbilder. Der Spruch eignet sich, wenn Autorität von Verantwortung und kritischem Denken unterschieden werden soll. Er kann in Schul- oder Arbeitskontexten helfen, Fehlerkultur ohne blinden Gehorsam oder Personenkult zu besprechen.

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Über Leo Tolstoi

Über den Autor

Schriftsteller · Russisch · 1828 - 1910

Leo Tolstoi (1828–1910) schrieb mit „Krieg und Frieden" und „Anna Karenina" zwei der meistgelesenen Klassiker des realistischen Romans der Weltliteratur.

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Tolstoi wurde 1828 als Graf auf dem Landgut Jasnaja Poljana bei Tula geboren und verbrachte dort den Großteil seines Lebens. Neben seiner literarischen Arbeit entwickelte er eine eigenständige Moralphilosophie, die Gewaltlosigkeit und ein einfaches Leben predigte. Er starb 1910 auf einem Bahnhof in Astapowo, wohin er sich auf einer letzten Reise aufgemacht hatte.

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Quadratisches Spruchbild: Glaube an Autoritäten bewirkt,  dass Fehler der Autoritäten zu Vorbildern werden.

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