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Sprüche über Welt

711 Sprüche — Seite 3

Weit mehr als bloße Umgebung ist die Welt der Raum, in dem Sehnsucht, Erfahrung und Erkenntnis aufeinander treffen. Sie erscheint groß und verwirrend, schön und unerbittlich zugleich und fordert den Menschen immer wieder heraus, seinen Platz in ihr zu verstehen. Darum wird sie in Sprüchen oft zugleich betrachtet und befragt.

Was dabei entsteht, ist keine Beschreibung von außen, sondern eine Auseinandersetzung von innen. Die Welt, über die nachdenkende Menschen schreiben, ist nie nur das, was vor Augen liegt – sie ist das, was ein Mensch in ihr erkennt, erträgt, bestaunt oder nicht versteht, und genau darin liegt der bleibende Wert dieser Gedanken.

  1. Der einzige Tyrann, den ich in dieser Welt anerkenne, ist die leise innere Stimme.

    Mahatma Gandhi

  2. s geht ungerecht zu auf dieser Welt: Ein Schurke darf sich jede Anständigkeit herausnehmen, ein anständiger Mensch aber nicht die kleinste Schurkerei.

    Mark Twain

  3. Sieh in der Welt dich um und lerne an anderer Weisheit; Aber im innersten Kern bleibe dir selber getreu.

    Heinrich Leuthold

  4. Die Liebe ist die subtilste Macht der Welt.

    Mahatma Gandhi

  5. Dass so viel Ungezogenheit gut durch die Welt kommt, daran ist die Wohlerzogenheit schuld

    Marie von Ebner-Eschenbach

  6. Zwischen dem Genie und dem Wahnsinnigen ist die Ähnlichkeit, dass sie in einer andern Welt leben als der für alle vorhandenen.

    Arthur Schopenhauer

  7. Sich lieben heißt unaufhörlich gegen tausend verborgene Mächte kämpfen, die von uns oder von der Welt ausgehen. Kämpfen gegen andere Männer, andere Frauen.

    Jean Anouilh

  8. Alle Dinge der Schöpfung sind heilig. Jeder Morgen ist heilig, jeder Tag ist heilig, denn das Licht des Tages wurde von Wankan Tanka, unserem Vater gesandt. Bedenkt, dass alle Geschöpfe dieser Welt …

  9. Ein großer Geist irrt sich so gut wie ein kleiner; jener, weil er keine Schranken kennt; und dieser, weil er seinen Horizont für die Welt nimmt

    Johann Wolfgang von Goethe

  10. Mögest du die Widersprüche in der Welt auf dich wirken lassen und die richtige Antwort für dich finden. Mögest du lernen, deinem Selbst ein guter Freund zu sein.

  11. Man muss Glück schaffen, um damit gegen die Welt des Unglücks zu protestieren.

    Albert Camus

  12. Streng genommen hat nur eine Sorte Bücher das Glück unserer Erde vermehrt: die Kochbücher.

    Joseph Conrad

  13. Froh und glücklich machen, trösten und erfreuen ist im Grunde doch das Glücklichste und Beste, was der Mensch auf dieser Welt ausrichten kann.

    Adolph Kolping

  14. Man darf nie aufhören, sich die Welt vorzustellen, wie sie am vernünftigsten wäre.

    Friedrich Dürrenmatt

  15. Durch nichts in der Welt ist so viel Unsinn verhindert worden wie durch fehlendes Geld.

    Charles de Talleyrand

  16. Vom physikalischen Standpunkt existiert die Welt unabhängig vom menschlichen Bewusstsein.

    Albert Einstein

  17. Mehr als das Gold hat das Blei die Welt verändert, und mehr als das Blei in der Flinte jenes im Setzkasten der Drucker.

    Georg Christoph Lichtenberg

  18. Die Welt vergöttert die Jugend, aber regieren lässt sie sich von den Alten.

    Henry de Montherlant

  19. Was wir heute tun, entscheidet, wie die Welt morgen aussieht.

    Boris Pasternak

  20. Jeder Mensch schafft sich im Geiste eine Welt, in der er seinen Fähigkeiten nach im Mittelpunkt steht

    Kurt Tucholsky

  21. Der ganze Stolz dieser Welt ist das Werk der Mütter

    Maxim Gorki

  22. Wenn jeder sein Talent entfallten würde, wäre es all zu laut auf der Welt

    Richard Wagner

  23. In der Unendlichkeit des geliebten Individuums wird die Welt offenbar.

    Karl Theodor Jaspers

  24. Die andere Welt. Es gibt keine andere Welt. Hier oder nirgends ist die ganze Wirklichkeit.

    Ralph Waldo Emerson

  25. Wir bringen es zwar nicht fertig, die Welt nach unseren Wünschen zu ändern, doch mit der Zeit ändern sich unsere Wünsche.

    Marcel Proust

  26. Das Kostbarste auf der Welt sind Beziehungen der Güte zwischen den Menschen.

    Leo Tolstoi

  27. Das Herz ist der Schlüssel der Welt und des Lebens.

    Novalis

  28. Die Unglücksfälle in der Welt sind zahlreicher als die Pfanzen der Erde.

  29. Es kommt in der Welt vor allem auf die Helfer an – und auf die Helfer der Helfer.

    Albert Schweitzer

  30. In dieser Welt hat nur die Unbeständigkeit Bestand.

    Jonathan Swift

  31. Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.

    Christian Morgenstern

  32. Was in der Welt dir nicht gefällt, musst du dir gelassen gefallen lassen

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  33. Auf unserer Erdenwelt hängt oft alles von den Äußerlichkeiten ab, mit denen man sich in Szene setzt.

    Alfred de Musset

  34. Die Rose spricht alle Sprachen der Welt.

    Ralph Waldo Emerson

  35. Die Hand, die die Wiege bewegt, bewegt die Welt.

  36. Der Segen der Welt ist gebildete Menschlichkeit.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  37. Was mich anbetrifft, so zahle ich für die Fähigkeit, Menschen richtig zu behandeln, mehr als für irgendeine andere auf der ganzen Welt.

    John D. Rockefeller

  38. Die Welt ist ein schöner Platz und wert, dass man um sie kämpft.

    Ernest Miller Hemingway

  39. Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.

    Wilhelm Raabe

  40. Die Geschichte meines Lebens wird der Welt sagen, was sie mir sagt: Es gibt einen liebevollen Gott, der alles zum Besten führt.

    Hans Christian Andersen

  41. Nichts tun vermehrt den Frieden der Welt.

    Friedrich Georg Jünger

  42. In einer Welt, die allem fragwürdig geworden ist, suchen wir philosophierend die Richtung zu halten, ohne das Ziel zu kennen.

    Karl Theodor Jaspers

  43. Man muss die Welt so nehmen wie sie ist - aber nicht so lassen.

  44. Alle Kraft ist man der Welt schuldig, und dem, der uns am nächsten steht, am ersten.

    Bettina von Arnim

  45. Als du auf diese Erde kamst, haben alle gelächelt - nur du hast geweint. Lebe so, dass wenn du diese Welt wieder verlässt, alle weinen - und nur du lächelst!

  46. Diese Welt ist eine Treppe; der eine steigt hinauf, der andere steigt hernieder.

    Katharina von Siena

  47. Es ist ein Tasten in der Welt, als wären wir alle abgestürzt und suchten in der Finsternis nach irgendeinem Stützpunkt zum Aufschwung.

    Carl Ludwig Schleich

  48. Und doch ist selbst die größte Sammlung des Weltgeistes, das Zusammentragen der wichtigsten Gedankengüter, nur ein lächerlicher Ausschnitt aus der Unendlichkeit des Geistes selber. Also bedenke in Dem …

    Nikolaus von Kues

  49. Kannst du nicht wie der Adler fliegen, klettre nur Schritt für Schritt bergan; wer mit Mühe den Gipfel gewann, hat auch die Welt zu Füßen liegen.

    Victor Blüthgen

  50. Aus der Geduld geht der unschätzbare Frieden hervor, welcher das Glück der Welt ist.

    Baltasar Gracián y Morales

  51. Die Welt ist die wahre Schule, denn da lernt man alles von selbst

    Johann Nepomuk Nestroy

  52. Auf die Füße kommt unsere Welt erst wieder, wenn sie sich beibringen lässt, dass ihr Heil nicht in Maßnahmen, sondern in neuen Gesinnungen besteht

    Albert Schweitzer

  53. Die Welt wandelt sich: Die Katze frißt Salat

  54. Der Gewöhnlichkeit gehört die Welt. Es tangiert mich aber nicht, solang ich ein Bett und ein Glas Tee habe.

    Theodor Fontane

  55. Man ist viel wert in der Welt, wenn man sein Fach versteht.

    Adolph Freiherr von Knigge

  56. Körper, Seele und Geist sind die Elemente der Welt.

    Novalis

  57. Einen interessenlosen Gegenstand gibt es nicht auf dieser Welt, wohl aber Menschen, die sich für nichts interessieren.

    Gilbert Keith Chesterton

  58. Man hört in der Welt leichter ein Echo als eine Antwort

    Jean Paul

  59. Die Erfindung der Buchdruckerkunst ist das größte Ereignis der Weltgeschichte.

    Victor-Marie Hugo

  60. Sieh zu, daß du ein ehrlicher Mensch wirst, denn damit sorgst du dafür, dass es einen Schurken weniger auf der Welt gibt.

    Thomas Carlyle