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Man darf nie aufhören, sich die Welt vorzustellen

Spruchbild: Man darf nie aufhören, sich die Welt vorzustellen,  wie sie am vernünftigsten wäre.

Man darf nie aufhören, sich die Welt vorzustellen, wie sie am vernünftigsten wäre.

Bedeutung

Dürrenmatt fordert, die Vorstellungskraft nicht an die Wirklichkeit zu verlieren. Eine vernünftigere Welt entsteht zuerst im Denken, als Maßstab für Kritik, Politik und Zusammenleben. Der Satz ist kein naiver Utopismus, sondern eine Pflicht zur geistigen Wachheit: Wer sich keine bessere Ordnung mehr vorstellen kann, akzeptiert das Unvernünftige zu schnell. Vernunft braucht Fantasie, damit Veränderung überhaupt denkbar bleibt. Darin steckt literarische und politische Energie für Gegenwartskritik. Das Denken bleibt auf konkrete Verbesserung gerichtet.

Verwendung

Passend für politische Bildung, Schulabschluss, Debatten, Essays, Friedensarbeit oder Neujahrsreden. Der Ton ist nachdenklich und gesellschaftlich orientiert. Gut geeignet, wenn Hoffnung auf Veränderung mit Vernunft statt bloßem Wunschdenken verbunden werden soll, besonders bei Zukunftsthemen, Reformen oder Schulprojekten mit Diskussion. Auch für Zukunftswerkstätten und Debatten passend.

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Über Friedrich Dürrenmatt

Über den Autor

Schriftsteller und Dramatiker · Schweizerisch · 1921 - 1990

Friedrich Dürrenmatt (1921–1990) war ein Schweizer Dramatiker und Schriftsteller, dessen Theaterstücke „Der Besuch der alten Dame" und „Die Physiker" ihm weltweiten Ruhm einbrachten.

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Neben seinem dramatischen Werk verfasste Dürrenmatt die Kriminalromane „Der Richter und sein Henker", „Der Verdacht" und „Das Versprechen". Er war zudem als Maler tätig, und sein bildnerisches Werk ist heute im Centre Dürrenmatt Neuchâtel dauerhaft ausgestellt. Als Initiant des Schweizerischen Literaturarchivs machte er dessen Gründung zur Bedingung, bevor er der Schweiz seinen Nachlass überließ.

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