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Sprüche über Welt

711 Sprüche — Seite 9

Weit mehr als bloße Umgebung ist die Welt der Raum, in dem Sehnsucht, Erfahrung und Erkenntnis aufeinander treffen. Sie erscheint groß und verwirrend, schön und unerbittlich zugleich und fordert den Menschen immer wieder heraus, seinen Platz in ihr zu verstehen. Darum wird sie in Sprüchen oft zugleich betrachtet und befragt.

Was dabei entsteht, ist keine Beschreibung von außen, sondern eine Auseinandersetzung von innen. Die Welt, über die nachdenkende Menschen schreiben, ist nie nur das, was vor Augen liegt – sie ist das, was ein Mensch in ihr erkennt, erträgt, bestaunt oder nicht versteht, und genau darin liegt der bleibende Wert dieser Gedanken.

  1. Zitate sind schon gut. Es steht eine geistige Gemeinschaft dahinter. Das klassische Zitat ist das Losungswort der Ge­bildeten in aller Welt

    James Boswell

  2. Großer Männer Grab ist die ganze Erde.

    Perikles

  3. Die Religion ist das Krankenhaus der Seelen, welche die Welt verwundet hat.

    Jean Antoine Petit-Senn

  4. Wie die Luft, wie das Wasser, wie alles in der Welt, so steigt auch unser Herz desto höher empor, je wärmer es wird.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  5. Frieden im Herzen bringt Frieden in die Welt

    Theodor Toeche-Mittler

  6. Das ist die klarste Kritik der Welt, wenn neben das, was ihm missfällt, einer was Eigenes, Besseres stellt

    Franz Emanuel August Geibel

  7. Die Erde gehört sowohl denen, die nach uns kommen, wie auch uns.

    John Ruskin

  8. Auf der Welt ist kein Bestand wir müssen alle sterben.

    Georg Büchner

  9. Der Sarg, das sind die Bretter, welche die andere Welt bedeuten.

    Daniel Spitzer

  10. Lass uns mit einem Kuss in eine unbekannte Welt aufbrechen.

    Alfred de Musset

  11. So wie ein Blatt vom Baume fällt, geht ein Leben aus der Welt, die Vöglein singen weiter.

    Theodor Storm

  12. Denn das Glück, geliebt zu werden, Ist das höchste Glück auf Erden.

    Johann Gottfried Herder

  13. Das Heim ist die Welt der Frau, die Welt ist das Heim des Mannes.

  14. Jedes neu geborene Kind ist die Botschaft Gottes, die Welt durch einen Engel neu zu verzaubern.

  15. Wir haben dieses Land nicht von unseren Vätern geerbt, sondern von unseren Kindern geborgt.

  16. Wüsste ich nicht, dass die Treue so alt ist wie die Welt, so würde ich glauben, ein deutsches Herz habe sie erfunden.

    Christian Johann Heinrich Heine

  17. Porzellan und Hühnerei gehen ach so schnell entzwei. Aber unsere Freundschaft hält, bis die Welt in Stücke fällt.

  18. Die Rettung des Planeten ist kein Zuschauersport

  19. Die Welt ist wie ein Brei. Zieht man den Löffel heraus, und wär's der größte, gleich klappt die Geschichte wieder zusammen, als wenn gar nichts passiert wäre.

    Wilhelm Busch

  20. Mag schon sein, dass Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen hat, aber er musste ja auch nicht drei Durchschläge anfertigen

  21. Ich glaube,dass die Bibel das beste Geschenk ist, das Gott den Menschen jemals gegeben hat. Alles gute von dem Erlöser der Welt wird uns durch dieses Buch weiter gesagt.

    Abraham Lincoln

  22. Zwischen Welt und Einsamkeit ist das rechte Leben. Nicht zu nah und nicht zu weit will ich mich begeben.

    Friedrich Rückert

  23. Der Tourist. In einem Gespräch von nur einer Viertelstunde verleidet er mir die halbe Welt.

    Jules Renard

  24. Die Liebe ist eine gewaltige Kraft; sie ist die einzige unüberwindliche Kraft dieser Welt.

    Fjodor M. Dostojewski

  25. Wenn ich schlafe oder sterbe, endet meine Welt mit mir, aber die Welt der anderen bleibt. Mit jedem neugeborenen Kind erwacht auch seine Welt.

    Oswald Spengler

  26. Schrecklicher Gedanke, diese wundervolle Welt mit allen Schmerzen und Freuden einmal zu verlassen.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  27. Die Welt ist so voller Schwachköpfe und Narren, dass man nicht nötig hat, sie im Tollhause zu suchen.

    Johann Peter Eckermann

  28. Zur Weihnacht zeigt die Welt sich immer so, wie sie sein könnte, wenn es die anderen 364 Tage im Jahr nicht gäbe.

  29. Die größte Ersparnis, die sich im Bereich des Denkens erzielen lässt, besteht darin, die Nicht-Verstehbarkeit der Welt hinzunehmen und sich um die Menschen zu kümmern.

    Albert Camus

  30. Liebe zum Geld erzeugt die eine Hälfte der Übel in dieser Welt, Mangel an Geld die andere.

  31. Kein Abschied auf der Welt fällt schwerer als der Abschied von der Macht.

    Charles de Talleyrand

  32. Wie sähe die Welt ohne Männer aus? Kein Krieg, keine Verbrechen, und lauter dicke glückliche Frauen.

  33. Es ist besser, das geringste Ding von der Welt zu tun, als eine halbe Stunde für gering zu halten.

  34. Vorwärts, meine Töchter, nur keine Verzweiflung, wenn das Gebot des Gehorsams von euch verlangt, dass ihr euch mit weltlichen Dingen befasst. Wenn es Küchenarbeit sein sollte, dann müsst ihr wissen …

    Theresia von Avila

  35. Wer die Geometrie begreift, vermag in dieser Welt alles zu verstehen.

    Galileo Galilei

  36. Die Welt wird alt und wird wieder jung, doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

    Friedrich von Schiller

  37. Wem zu Hause nicht wohl ist, dem wird selbst das Vaterland zu enge. Er verläuft sich in der Welt als Irrwisch.

    Friedrich Ludwig Jahn

  38. Denn es liegt, so wie wir beschaffen sind, nicht in unserer Macht, die Schranken zu durchbrechen, welche uns von der Erkenntnis der Welt trennen.

    Helene von Druskowitz

  39. Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das Unglaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun.

    Oscar Wilde

  40. Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet. Der Gute findet hier sein Paradies, der Schlechte geniesst schon hier seine Hölle.

    Christian Johann Heinrich Heine

  41. Sag danke, kleiner Mensch, für den Strom der Liebe, der leise durch die Welt geht.

  42. Nichts entspannt so wie die Unentrinnbarkeit. Deswegen beruhigt uns die Natur und erregt uns die Welt.

    Théodore Simon Jouffroy

  43. Welch wunderbares Geheimnis ist der Eintritt eines neuen Menschen in die Welt.

    Leo Tolstoi

  44. Wahrscheinlich sieht sich jede Generation beauftragt, die Welt neu zu erfinden. Meine Generation aber weiß, dass sie die Welt nicht neu erschaffen kann. Unsere Aufgabe ist größer: die Welt davon abzub …

    Albert Camus

  45. Heimisch in der Welt wird man durch Arbeit. Wer nicht arbeitet, ist heimatlos.

    Berthold Auerbach

  46. Eltern, Familie, Freunde häufig sagen, Erfolg gibt’s nicht ohne sich zu plagen. Trotzdem, Du musst genau hinsehen die Welt ist - trotz büffeln - wunderschön.

  47. Etwas Gescheiteres kann einer doch nicht treiben in dieser schönen Welt, als zu spielen.

    Henrik Johan Ibsen

  48. Die Welt wird schön an jenem Tag, da Mutter nicht mehr kommen mag.

    Joachim Ringelnatz

  49. Es steckt mehr Philosophie in einer Flasche Wein als in allen Büchern dieser Welt.

    Louis Pasteur

  50. Eine kleine Reise tut gut, um die Welt zu erneuern.

    Marcel Proust

  51. Die Welt ist ein seltsames Theater. Man findet dort wohl Augenblicke, wo die schlechtesten Stücke die größten Erfolg haben.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  52. Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu werden, sondern um unsere Pflicht zu tun.

    Immanuel Kant

  53. Von der Auferstehung Christi her kann ein neuer, reinigender Wind in die gegenwärtige Welt wehen.

    Dietrich Bonhoeffer

  54. Das Gefühl des Menschen ist zerreissbar wie Seidenpapier. Die Welt gleicht einem Schachspiel, das sich mit jedem Zug ändert.

  55. Gott ist die Welt - und Gott und ich sind du!

    Otto Erich Hartleben

  56. Alles in der Welt ist merkwürdig und wunderbar für ein paar wohlgeöffnete Augen.

    José Ortega y Gasset

  57. Die Welt ist voll von Gottes Segen; willst du ihn haben, ist er Dein. Du brauchst nur Hand und Fuß zu regen, du brauchst nur fromm und klug zu sein.

    Friedrich Wilhelm Weber

  58. Wir haben keinen Grund, gegen unsere Welt Misstrauen zu haben, denn sie ist nicht gegen uns.

    Rainer Maria Rilke

  59. Ich wollte, ich stände auf einem hohen Berge, von wo aus ich auf der ganzen Welt gehört werden könnte; ich würde rufen mit solcher Stimme, daß alle es hörten: O ihr Menschenkinder, betet, betet, …

    Theresia von Avila

  60. Es gibt viele Freuden in unserer Herrgotts Welt, nur muss man sich auf das Suchen verstehen

    Sören Kierkegaard