gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Schwäche

700 Sprüche — Seite 7

Was im ersten Blick nach Mangel aussieht, gehört oft auf tiefere Weise zum Menschlichen dazu. Schwäche macht verletzlich, begrenzt den Anspruch an sich selbst und zwingt dazu, ohne Maske auf die eigenen Grenzen zu sehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nicht nur unerquicklich, sondern oft der Anfang von Einsicht und Milde.

In ihr zeigt sich, ob Demut entsteht oder Bitterkeit, ob Rückzug folgt oder Reifung. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, dass Schwäche nicht bloß das Gegenteil von Stärke ist, sondern auch jene Erfahrung, aus der Verständnis, Geduld und echte innere Festigkeit erwachsen können.

  1. Wer sich nicht wehrt, der wird nicht geehrt.

  2. Bist du allein, so gedenke deiner Schwächen, bist du in Gesellschaft, so sprich nicht von denen der anderen.

  3. Es ist nichts schwerer, als mit sich selbst Geduld haben - seine eigne Schwachheit zu tragen.

    Novalis

  4. Schmerz ist nur Schwäche, die den Körper verlässt.

    Abraham Lincoln

  5. Ein zerbrochener Mensch ist niemals ein Mensch, der in der Mitte steht. Er steht am Anfang oder am Ende.

    Rainer Haak

  6. Große, starke Seelen sind selten ärgerlich, desto mehr aber schwache und fast alle Weiber

    Karl Julius Weber

  7. Nichts ist so elend als ein Mann, der alles will und der nichts kann.

    Matthias Claudius

  8. Wer ein Grenzgänger ist, oft allein in extremen Situationen, erfährt genügend über sich. Ich habe die Abgründe meiner Seele erlebt, wie wenige andere.

    Reinhold Messner

  9. Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, dass tüchtige Menschen undankbar gewesen wären.

    Johann Wolfgang von Goethe

  10. Männer: eine an Liebe arme Gattung.

    Henry de Montherlant

  11. Es ist besser, zwei Jahre zu früh als ein Jahr zu spät zu sterben.

  12. Der gefährlichste Gegner der Kraft ist die Schwäche.

    Hugo von Hofmannsthal

  13. Geistige Fähigkeiten verkümmern wie Muskeln, wenn sie nicht geübt werden

    Wilhelm Liebknecht

  14. Wo es den Rednern an Tiefe fehlt, da gehen sie in die Breite.

    Charles-Louis de Montesquieu

  15. Wer essen will, ohne sich auf die Kochkunst zu verstehen, wird über die dargereichten Speisen kein sicheres Urteil fällen können.

    Platon

  16. Wer nicht ein kleines Leid zu ertragen versteht, muß sich darauf gefaßt machen, viele Leiden über sich ergehen zu lassen.

    Jean-Jacques Rousseau

  17. Das Leben ist eine Krankheit, die ganze Welt ein Lazarett, und der Tod ist unser Arzt.

    Christian Johann Heinrich Heine

  18. Ertrage alle körperlichen Beschwerden, ohne ihnen Ausdruck zu verleihen.

    Leo Tolstoi

  19. Keiner überschreitet die engen Grenzen der Menschheit: Alle haben ihre Gebrechen, bald im Kopfe, bald im Herzen.

    Baltasar Gracián y Morales

  20. Nimmer begreift der Gesunde die Krankheit, nimmer die Jugend, dass ihr reiches Gemüt je zu verarmen vermag.

    Franz Emanuel August Geibel

  21. Wer kein Geld hat, hat auch keinen Mut. Er fürchtet, überall zurückgesetzt zu werden, glaubt, jede Demütigung ertragen zu müssen und zeigt sich allerorten in ungünstigem Licht.

    Adolph Freiherr von Knigge

  22. Zu einer gesunden Entwicklung gehört vor allem eine vernünftige Abhärtung, denn die Verweichlichung bewirkt Schlaffheit und Untätigkeit.

    Sebastian Kneipp

  23. Schwach ist die Liebe, die mit dem Schwinden der Hoffnung selber schwindet oder gar erlischt.

    Bernhard von Clairvaux

  24. Nimm einen jeden wie er ist, es hat jeder seine Mängel, und selbst der Beste, denn wir sind nun einmal Menschen und nicht Engel!

    Cäsar Flaischlen

  25. Wenn es zum Handeln kommt, dann seit ihr Männer feig, feig wie erschrockene Mäuse.

    John Knittel

  26. Das Alter ist der Übel höchstes; denn es beraubt den Menschen aller Genüsse, läßt ihm aber das Verlangen danach und bringt alle Leiden mit sich.

    Giacomo Leopardi

  27. Wir können nicht aus der Traurigkeit heraus, wenn wir uns ständig den Puls fühlen.

    Martin Luther

  28. Die schwach an Mut sind, sind stark an Schläue

    William Blake

  29. Hass und Zank hegen oder erwidern ist Schwäche - sie übersehen und mit Liebe zurückzahlen ist Stärke

    Adalbert Stifter

  30. Das sichere Gefühl geistiger Überlegenheit verliert sich bei einem Afrika-Urlaub in der Wüste sofort. Bei der Rückkehr in den Touristen-Bus stellt es sich allerdings genauso spontan wieder ein. …

    Karl-Heinz Karius

  31. Herz, du verlierst sehr viel, wenn du nichts aushältst!

    Florence Nightingale

  32. Männer, die in Stiefeln zu sterben hoffen, verunglücken gar zu oft in Pantoffeln.

  33. Wer alle Bäume fürchtet, kommt durch keinen Wald.

  34. Wenn Du Dich in Gefahr glaubst, an einem Menschen zugrunde zu gehen, so rechne es ihm nicht gleich als Schuld an, sondern frage Dich vorerst, wie lange Du schon nach solch einem Menschen gesucht ha …

    Arthur Schnitzler

  35. Wer sich an andere hält, dem wankt die Welt. Wer auf sich selber ruht, steht gut.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  36. Ein Mensch, der in Gefahr an das Risiko denkt, hat die Schlacht schon halb verloren.

    John Knittel

  37. Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers

    Oscar Wilde

  38. Du dünkst dich viel zu sein: Ach, wärst du über dir und schautest dich an, du sähst ein schlechtes Tier.

    Angelus Silesius

  39. Das Alter gräbt uns mehr Falten in den Geist, als in das Gesicht.

    Michel de Montaigne

  40. Eines wird dem Fortschritt immer bleiben: Was er nicht übertreffen kann, zu übertreiben.

    Franz Grillparzer

  41. Die Stärke der Kette wird durch die Stärke des schwächsten Gliedes bestimmt.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  42. Kein Ding schwächt die Vernunft mehr als Unlauterkeit.

    Albrecht Dürer

  43. Nicht die Niederlage ist der schlimmste Misserfolg. Wirklich gescheitert ist nur der, der es nicht versucht hat.

    George Edward Woodberry

  44. Das Trinken ist fast das letzte Vergnügen, das uns die Jahre nehmen.

    Michel de Montaigne

  45. Subordiniert - das ist die schlechte Arbeit von gestern. Koordiniert - das ist die gute Arbeit von morgen

    Kurt Tucholsky

  46. Ein Mensch ohne Humor ist wie ein Haus mit immer trüben Fenstern.

    Friedrich Wilhelm Josef Ritter von Schelling

  47. Das Volk gehört nicht zu jenen Geliebten, welche an Schönheit gewinnen, wenn man sie im Negligé sieht.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  48. Gerät ein Tiger aufs flache Land, wird er sogar von Hunden gefoppt.

  49. Erst auf dem Krankenbett wird dir klar, welch kostbares Geschenk die Gesundheit ist.

    Rainer Haak

  50. Es ist ebenso viel Trägheit wie Schwäche dabei, sich beherrschen zu lassen.

    Jean de la Bruyère

  51. Das Alter ist der Lebensabschnitt, in dem wir die Sünden derer wir noch frönen, dadurch wettmachen, dass wir die Sünden schmähen, die zu begehen wir nicht mehr fähig sind.

    Ambrose Bierce

  52. Führe dein Geschäft, oder es wird dich führen.

    Benjamin Franklin

  53. Dem Kranken schmeckt selbst der Honig nicht, indessen der Gesunde auch noch Steine verzehrt.

  54. Würde ist eine körperliche Kunst, erfunden, um die Mängel des Geistes zu verbergen.

    François de la Rochefoucauld

  55. Gerechtigkeit ohne Stärke ist Ohnmacht, Stärke ohne Gerechtigkeit ist Tyrannei.

    Blaise Pascal

  56. Hochmut ist, wenn ein Mensch sich eine Vollkommenheit beimißt, die bei ihm nicht zu finden ist.

    Baruch de Spinoza

  57. Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein.

    Aristoteles

  58. Wer keinen Sinn im Leben sieht, ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig

    Albert Einstein

  59. Man vergisst die Reuse, wenn die Fische gefangen sind.

  60. Es ist eine Schwäche großer Herren, mit dem Grundbaß von "Ich sage etwas" zu reden, zur Marter der Zuhörer: Bei jedem Satz horchen sie nach Beifall oder Schmeichelei und treiben die Geduld der K …

    Baltasar Gracián y Morales