gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Menschheit

385 Sprüche — Seite 2

Wer von der Menschheit spricht, meint mehr als die Summe einzelner Menschen. In diesem großen Begriff liegen Größe und Versagen, gemeinsamer Ursprung und geteilte Verantwortung, Kulturleistung und Selbstzerstörung zugleich. Deshalb besitzt dieses Thema einen weiten Horizont und eine ernste moralische Schwere.

Sein Gewicht wird besonders dort spürbar, wo Unterschiede zurücktreten und das Gemeinsame in den Vordergrund rückt. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Verbundenheit, Würde und Zukunft und machen deutlich, wie sehr das Schicksal aller miteinander verknüpft bleibt.

  1. Ich weiss recht gut, dass man über die menschliche Natur nie alles wissen kann, was man wissen sollte. Nur auf eines kann man sich verlassen: dass sie immer wieder Überraschungen bereithält.

    William Somerset Maugham

  2. Eigentümlich ist menschlicher Gemütsart, Beleidigte zu hassen.

    Tacitus

  3. Blase dein Stücklein, aber wolle deinen Takt nicht der ganzen Menschheit aufdrängen

    Wilhelm Raabe

  4. So viele Jahre auch vergehen mögen, die Natur des Menschen ändert sich nicht.

    Thukydides

  5. Liebe ist die starke Übertreibung des Unterschiedes zwischen einer Person und allen anderen.

    George Bernard Shaw

  6. Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.

    Thales von Milet

  7. Die Hunde haben mehr Spaß an den Menschen als diese an den Hunden, weil der Mensch offenkundig der Komischere der beiden Kreaturen ist.

    James Thurber

  8. Nicht was wir gestern waren, sondern was wir morgen zusammen sein werden, vereinigt uns zum Staat.

    José Ortega y Gasset

  9. Die Geschichte ist nicht viel mehr als eine Aufzählung der Verbrechen, Narrheiten und Unglücksfällen der Menschheit.

    Edward Gibbon

  10. Bücher sind die Vermächtnisse, die ein großer Geist der Menschheit hinterläßt.

    Joseph Addison

  11. Würden sich die Menschen um das Vergessen nur halb soviel bemühen wie um das Erinnern, wäre die Welt schon längst ein friedliches Paradies.

    Jean Anouilh

  12. Aufrichtigkeit in der Gesellschaft ist wie ein Eisenträger in einem Kartenhaus.

    William Somerset Maugham

  13. Die meisten Menschen, die früh alt werden, sind es immer gewesen. Es gibt greisenhafte Kinder, wie es Kinderseelen bei alten Menschen gibt.

    Carl Ludwig Schleich

  14. Ideologen sind Leute, die glauben, dass die Menschheit besser sei als der Mensch.

    Dwight "Ike" David Eisenhower

  15. Anarchisten sind objektiv die besten Helfer der Reaktionäre. Vielleicht wollen sie das sogar sein.

    Gustav Walter Heinemann

  16. Der Erfolg ist offenbar, die Absicht aber ist niemals klar. Drum wird man alle Menschengeschichten ewig nach dem Erfolge richten.

    Friedrich Rückert

  17. Für gewöhnlich stehen nicht die Worte in der Gewalt der Menschen, sondern die Menschen in der Gewalt der Worte.

    Hugo von Hofmannsthal

  18. Ich bin für die Rechte der Tiere genauso wie für die Menschenrechte. Denn das erst macht den ganzen Menschen aus

    Abraham Lincoln

  19. In einer Welt, die allem fragwürdig geworden ist, suchen wir philosophierend die Richtung zu halten, ohne das Ziel zu kennen.

    Karl Theodor Jaspers

  20. Die menschliche Dummheit besteht nicht darin, dass man keine Ideen hat, sondern dass man dumme Ideen hat

    Henry de Montherlant

  21. Das öffentliche Wohl besteht aus dem Glück jedes einzelnen.

    Albert Camus

  22. Selbstliebe ist das stärkste, heiligste Band, welches uns mit der Menschheit verbindet und zusammenhält.

    Heinrich Martin

  23. Der Friede ist der Ernstfall in dem wir uns zu bewähren haben.

    Gustav Walter Heinemann

  24. Obwohl die Menschen sich auf ihre grossen Taten etwas zugute tun, sind diese doch oft nicht Resultate eines grossen Planes, sondern des Zufalls.

    François de la Rochefoucauld

  25. Man ist ja von Natur kein Engel, vielmehr ein Welt- und Menschenkind, und ringsumher ist ein Gedrängel von solchen, die dasselbe sind.

    Wilhelm Busch

  26. Ehrliche Arbeit ist wichtiger als Krieg zu führen, und nur ehrliche Arbeit schafft gute Bürger

    John Reed

  27. Es ist cool seine Umwelt mit Charakter zu verblüffen.

    Else Pannek

  28. Alle Menschen neigen zum Irrtum; und die meisten von Ihnen sind in vielerlei Hinsicht der Versuchung des Irrtums durch Leidenschaft oder Interesse ausgesetzt

    John Locke

  29. Jede Gesellschaft bekommt die Revolution, die sie verdient

    Michail Bakunin

  30. Wer im Verkehr mit Menschen die Manieren einhält, lebt von seinen Zinsen, wer sich über sie hinwegsetzt, greift sein Kapital an

    Hugo von Hofmannsthal

  31. Es erweist sich, daß das, was Weltkenntnis genannt wird, die Menschen eher schlauer als gut macht.

    Samuel Johnson

  32. Die Freude und die Schönheit ist kein Privilegium der Gelehrten, der Adeligen und der Reichen, sie ist ein heiliges Eigentum der Menschheit.

    Friedrich von Schlegel

  33. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fühle ich, dass es nichts gibt, was wahrhaft künstlerischer wäre, als die Menschheit zu lieben.

    Vincent van Gogh

  34. Wenn die Gesellschaft so fortfährt, wird in zweitausend Jahren nichts mehr da sein, kein Grashalm, kein Baum; sie wird die Natur aufgefressen haben.

    Gustave Flaubert

  35. Der einzelne kann sich vervollkommnen. Aber die Menschheit als ganzes wird weder besser noch schlechter.

    Denis Diderot

  36. Und obschon die Welt voll Narren ist, so ist keiner darunter, der es von sich dächte, ja nur argwöhnte.

    Baltasar Gracián y Morales

  37. Je mehr Macht die Menschen haben, um so mehr mißbrauchen sie diese und werden übermütig.

    Nicolaus Machiavelli

  38. Die Verantwortung jedes einzelnen für die ganze Menschheit betrachte ich als universelle Religion

    Dalai Lama

  39. Die Welt ist nicht die Welt nur eines Menschen.

  40. Wer die Welt rettet, rettet sich selbst.

    Julian Scharnau

  41. Vertrauen ist der größte Ansporn, fehlt das, so fehlt alles. All diese Erfindungen zur Vernichtung des Menschengeschlechts finde ich scheußlich.

    Maria Theresia von Österreich

  42. Die Jägerei ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit

    Theodor Heuss

  43. Es ist leichter, alle zu lieben als einen. Die Liebe zur ganzen Menschheit kostet gewöhnlich nichts als eine Phrase; die Liebe zum Nächsten fordert Opfer.

    Peter Rosegger

  44. Schämen sollen sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit …

    Albert Einstein

  45. Über drei Dinge wird in unseren Tagen zuviel geschrieben und geredet: Über Kunst, Gesundheit und Erziehung. Folge davon, daß wir unkünstlerisch, kränkelnd und ungezogen geworden sind

    Peter Rosegger

  46. Was sind Staaten anderes als große Räuberbanden, wenn es in ihnen keine Gerechtigkeit gibt.

    Augustinus

  47. Die beste Beschreibung des Menschen ist meiner Ansicht nach: der undankbare Zweifüßler.

    Fjodor M. Dostojewski

  48. Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden

    Kurt Tucholsky

  49. Auf Erden lebt kein Menschenkind, an dem man keinen Mangel find't

  50. Die öffentliche Meinung ist eine Gerichtsbarkeit, die ein vernünftiger Mensch nie anerkennen, aber auch nie ganz ablehnen soll

    Nicolas Chamfort

  51. Je mehr der Mensch für sich wirkt, desto mehr bildet er sich für die Gemeinschaft. Je größer die Gemeinschaft und der Zwang, desto leichter wird er zum billigen Werkzeug.

    Wilhelm von Humboldt

  52. Über der Pforte der antiken Welt stand geschrieben: Erkenne Dich selbst. Über der Pforte unserer neuen Welt sollte geschrieben stehen: Sei du selbst!

    Oscar Wilde

  53. Die Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann gestatten kann.

    Otto von Bismarck

  54. Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit

    George Bernard Shaw

  55. Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat Pleite sondern seine Bürger.

    Carl Fürstenberg

  56. Der Patriotismus besteht nicht im Hasse gegen andere Völker, sondern in der Liebe zum eigenen.

    Peter Rosegger

  57. Je mehr Bekannte man hat, umso weniger kennt man die Leute.

  58. Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit - dies sind die Stützen der Gesellschaft

    Henrik Johan Ibsen

  59. Fabriken in Städten sind Verbrechen am Volke

    Carl Ludwig Schleich

  60. Kein einzelner kann glücklich sein, ehe es nicht alle sind, weil kein einzelner frei sein kann, ehe nicht alle frei sind.

    Richard Wagner