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Für gewöhnlich stehen nicht die Worte in der Gewalt der Menschen, sondern die Menschen in …

Spruchbild: Für gewöhnlich stehen nicht die Worte in der Gewalt der Menschen, sondern die Menschen in  …

Für gewöhnlich stehen nicht die Worte in der Gewalt der Menschen, sondern die Menschen in der Gewalt der Worte.

Bedeutung

Hofmannsthal beschreibt die Macht der Sprache über den Menschen. Nicht nur Menschen verfügen über Worte; Worte prägen Denken, Wahrnehmung und Handlung. Der Satz ist anspruchsvoll, weil er Sprache nicht als neutrales Werkzeug versteht. Wer Worte benutzt, kann zugleich von ihren Bedeutungen, Bildern und Gewohnheiten beherrscht werden. Damit passt das Zitat zu Literatur, Rhetorik und öffentlicher Debatte. Damit wird der Satz auch zu einer Warnung vor Schlagworten und übernommenen Formeln.

Verwendung

Das Zitat eignet sich für Essays, Unterricht, Sprachkritik, Literaturseminare oder Reden über Kommunikation. Es passt besonders, wenn die Wirkung von Begriffen und Erzählungen erklärt werden soll. Ein konkretes Beispiel macht den abstrakten Satz verständlicher. Ein Zitat über einzelne Wörter oder Begriffe passt besonders gut.

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Über Hugo von Hofmannsthal

Über den Autor

Schriftsteller und Dramatiker · Österreichisch · 1874 - 1929

Hugo von Hofmannsthal (1874–1929) war ein österreichischer Lyriker, Dramatiker und Librettist, der als Mitbegründer der Salzburger Festspiele die Wiener Moderne mitgeprägt hat.

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Als Vertreter des Fin de Siècle verfasste Hofmannsthal bereits in jungen Jahren vielbeachtete Lyrik und Dramen. Er arbeitete eng mit dem Komponisten Richard Strauss zusammen und schrieb Libretti für Opern wie „Der Rosenkavalier" und „Elektra". Seine Gründungsbeteiligung an den Salzburger Festspielen 1920 sicherte ihm ein bleibendes kulturelles Erbe.

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