gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Mensch

938 Sprüche — Seite 9

Zwischen Vernunft und Irrtum, Mitgefühl und Überheblichkeit bewegt sich das Bild vom Menschen seit jeher. Kein anderes Wesen kann so viel erschaffen, zerstören, hoffen, erinnern und sich zugleich über sich selbst täuschen. Darin liegt die Faszination dieses Themas, das nie nur Bewunderung, sondern immer auch Selbstprüfung verlangt.

Seine Widersprüchlichkeit ist kein Makel am Rand, sondern der eigentliche Kern des Menschseins. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Würde und Schwäche, Verantwortung und Verblendung und zeigen, wie eng Größe und Fehlbarkeit im menschlichen Wesen miteinander verflochten sind.

  1. Der Mensch steht im Mittelpunkt, und deshalb steht er allen im Weg.

  2. Irgendeinen Gegenstand pflegt jeder Mensch zu haben, den er überschätzt und überschätzt sehen will.

    Adolph Freiherr von Knigge

  3. Ein Mensch ist buchstäblich das, was er denkt, sein Charakter ist die gesamte Summe all seiner bisherigen Gedanken.

    James Allen

  4. Der betende Mensch hält das Steuer der Weltgeschichte in seinen Händen.

    Johannes Chrysostomos

  5. Der Mensch war immer Mensch, voll Unvollkommenheit.

    Johan Peter Uz

  6. Ein guter Mensch gibt gerne acht, ob auch der andre was Böses macht; und strebt durch häufige Belehrung nach seiner Bess'rung und Bekehrung.

    Wilhelm Busch

  7. Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat.

    Victor-Marie Hugo

  8. Hast du dich selbst lieb, so hast du alle Menschen lieb wie dich selbst. Solange du einen einzigen Menschen weniger lieb hast als dich selbst, so hast du dich selbst nie wahrhaft lieb gewonnen.

    Eckhart von Hochheim

  9. Nichts macht die Menschen vertrauter und gegen einander gutgesinnter als gemeinschaftliche Verleumdung eines Dritten.

    Jean Paul

  10. Der Mensch hat das Warten verlernt. Darin liegt das Grundübel unserer Zeit.

    William Somerset Maugham

  11. Ein hübsches Gesichtchen ist den Menschen angenehmer als eine Wahrheit ins Gesicht.

    Konfuzius

  12. Das Schicksal des Menschen ist der Mensch

    Bertolt Brecht

  13. Die wertvollste Investition überhaupt, ist die in den Menschen

    Jean-Jacques Rousseau

  14. Für jedes menschliche Problem gibt es immer eine einfache Lösung: klar, einleuchtend und falsch.

    H. L. Mencken

  15. Die Menschen die niemals Zeit haben tun am wenigsten

    Georg Christoph Lichtenberg

  16. Jedesmal, wenn ein guter Mensch stirbt, ist es, als brenne eine Bibliothek ab.

  17. Es gibt Leute, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld

    Ludwig Börne

  18. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, es sollte auch Bier und Wein dabei sein.

  19. Der Mensch kann sich an vieles gewöhnen, bloß an das nicht, was er haben kann.

    Julian Scharnau

  20. Das Denken gehört zu den größten Vergnügungen der menschlichen Rasse.

    Bertolt Brecht

  21. Was der Mensch im Innersten sein Leben lang empfindet, wahrnimmt, fühlt, denkt, begehrt - das erlebt ihm keiner nach.

    Ernst Thälmann

  22. Der Mensch ist die Medizin des Menschen.

  23. Kein Mensch hat Geist genug, um niemals langweilig zu sein

    Marquis de Vauvenargues

  24. Je weiser und besser ein Mensch ist, um so mehr Gutes bemerkt er in den Menschen.

    Blaise Pascal

  25. Der Mensch bringt sein Haar täglich in Ordnung - warum nicht auch sein Herz?

  26. Der Mensch: ein Wesen, das am Ende einer Woche Arbeit entstand, als Gott bereits sehr müde war.

    Mark Twain

  27. Der höhere Mensch ist mehr verbittert, wenn ihn die Menschen nicht beachten.

  28. Der Mensch trägt die Last, der er gewachsen ist.

  29. Was an einem Menschen wirklich wertvoll ist, ist der Teil, den wir nicht verstehen.

    George Bernard Shaw

  30. Jeder Mensch hat es verdient, für einen anderen Menschen an erster Stelle zu stehen.

  31. Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten

    Jean-Jacques Rousseau

  32. Was der Mensch aus sich macht, das ist er.

    Adolph Kolping

  33. Der Mensch verlangt nicht so sehr nach Gott als nach dem Wunder.

    Fjodor M. Dostojewski

  34. Charme ist die Art, wie ein Mensch ja sagt, ohne dass ihm eine bestimmte Frage gestellt worden war.

    Albert Camus

  35. Der wirklich freie Mensch ist der, der eine Einladung zum Essen ausschlagen kann, ohne dafür einen Vorwand angeben zu müssen.

    Jules Renard

  36. Der Mensch ist das einzige Tier, das freundschaftlichen Verkehr mit seinen Opfern pflegen kann bis es sie verspeist.

    Samuel Butler

  37. Ein edler Mensch kann nie sein kindliches Herz verlieren.

    Max von Schenkendorf

  38. Viel Gutes kann der Mensch vollbringen, ohne sich ein Opfer zumuten zu müssen.

    Albert Schweitzer

  39. Die Pflicht gegen sich selbst besteht darin, dass der Mensch die Würde der Menschheit in seiner eigenen Person bewahre.

    Immanuel Kant

  40. Die wichtigste Stunde in unserem Leben ist immer der gegenwärtige Augenblick; der bedeutsamste Mensch ist immer der, der uns gerade gegenübersteht; das notwendigste Werk in unsere Leben ist stets …

    Eckhart von Hochheim

  41. Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die menschliche Natur.

    John Locke

  42. Der Mensch ist nicht das, was er geleistet und erlistet hat, sondern das, was er erlitten hat

    Albert Schweitzer

  43. Großer Schmerz und große Lust bilden Menschen am besten

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  44. Das höchste Glück des Menschen ist die Befreiung von der Furcht.

    Walter Rathenau

  45. Ein Buch hat oft auf eine ganze Lebenszeit einen Menschen gebildet oder verdorben.

    Johann Gottfried Herder

  46. Was für eine Philosophie man wähle, hängt davon ab, was für ein Mensch man ist.

    Johann Gottlieb Fichte

  47. In dem großen Strudel von Kräften steht der Mensch und bildet sich ein, jener Strudel sei vernünftig und habe einen vernünftigen Zweck: Irrtum!

    Friedrich Nietzsche

  48. Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht.

    Jeremias Gotthelf

  49. Zwischen den Menschen besteht für gewöhnlich so wenig Unterschied, dass kaum Grund zur Eitelkeit vorliegt.

    Charles-Louis de Secondat

  50. Das Talent des Menschen, sich einen Lebensraum zu schaffen, wird nur durch sein Talent übertroffen, ihn zu zerstören.

    Theodor Heuss

  51. Mit dem Hunger nach der Unendlichkeit wird der Mensch geboren; er spürt ihn früh; aber wenn er in die Jahre des Verstandes kommt, erstickt er ihn meistens leicht und schnell.

    Wilhelm Raabe

  52. Der Mensch hat die Gabe, aus jedem Ort ein Paradies zu machen.

  53. Der Mensch - das Augenwesen - braucht das Bild.

    Leonardo da Vinci

  54. Das Menschenherz ist ein Kirchhof begrabener Hoffnungen.

    Peter Sirius

  55. Ein reizbarer Mensch gleicht einem verkehrt eingerollten Igel, der sich mit seinen eigenen Stacheln peinigt.

    Albert Schweitzer

  56. Peinlich ist es zu kämpfen mit einem Menschen, der zur Niederlage bereit ist.

    Seneca

  57. Kleider machen Leute, aber keine Menschen.

  58. Die unterhaltendste Fläche auf der Erde für uns ist die vom menschlichen Gesicht.

    Georg Christoph Lichtenberg

  59. Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

    Henry Ford

  60. Der Mensch wird ohne Grundsätze geboren, aber mit der Fähigkeit, sie alle aufzunehmen.

    Voltaire