gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Mensch

938 Sprüche — Seite 11

Zwischen Vernunft und Irrtum, Mitgefühl und Überheblichkeit bewegt sich das Bild vom Menschen seit jeher. Kein anderes Wesen kann so viel erschaffen, zerstören, hoffen, erinnern und sich zugleich über sich selbst täuschen. Darin liegt die Faszination dieses Themas, das nie nur Bewunderung, sondern immer auch Selbstprüfung verlangt.

Seine Widersprüchlichkeit ist kein Makel am Rand, sondern der eigentliche Kern des Menschseins. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Würde und Schwäche, Verantwortung und Verblendung und zeigen, wie eng Größe und Fehlbarkeit im menschlichen Wesen miteinander verflochten sind.

  1. Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, dass tüchtige Menschen undankbar gewesen wären.

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Der Charakter offenbart sich weniger an großen Taten... An Kleinigkeiten zeigt sich die wahre Natur des Menschen

    Jean-Jacques Rousseau

  3. Wenn der Himmel einen Menschen erschaffen hat, muss es für ihn auch eine Aufgabe geben

  4. Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.

    Arthur Schopenhauer

  5. Ein jeder Mensch hat rechtmässigen Anspruch auf Achtung von seinen Nebenmenschen, und wechselseitig ist er dazu auch gegen jeden anderen verbunden.

    Immanuel Kant

  6. Ohne Witz kann man nicht auf die Menschheit wirken

    Ludwig Börne

  7. Der Wein ist geschaffen, dass er die Menschen soll fröhlich machen.

  8. So ein bisschen Bildung ziert den ganzen Menschen.

    Christian Johann Heinrich Heine

  9. Bedenke, wie niedrig Menschen erscheinen, wenn sie essen oder schlafen! Aber danach nehmen sie eine herrische Haltung an.

    Mark Aurel

  10. Jede Gesellschaft ist nichts anderes als ein großes Picknick aus Notlügen. Eine der Lügen heißt: Jeder Mensch hat sein Schicksal. Das ist nicht wahr; die Gesellschaft ist ihr Schicksal!

    Gottlieb Moritz Saphir

  11. Die menschliche Dummheit ist international

    Kurt Tucholsky

  12. Je mehr wir einen Menschen lieben, desto weniger sollten wir ihm schmeicheln.

    Jean-Baptiste Molière

  13. Die beste Definition für Mensch lautet: undankbarer Zweibeiner.

    Fjodor M. Dostojewski

  14. Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, ohne Furcht, was man im Lande glaubt: wo man singt, da wird kein Mensch beraubt, Bösewichter haben keine Lieder.

    Johann Gottfried Seume

  15. Glücklich zu sein ist eines der besten Mittel, ein guter Mensch zu werden.

    Eugene O'Neill

  16. Jeder Mensch glaubt, er sei der wichtigste, der beste; aber nur der Narr und der Dummkopf haben den Mut, es auszusprechen.

    Jean Paul

  17. Der Mensch ist vergänglich, wenn wir den einen Teil seines Wesens betrachten, nämlich seinen Leib, er ist unvergänglich in seinem anderen Wesensteil, der Seele.

    Dante Alighieri

  18. Der Mensch hat immer eine Heimat und wär es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist. Entfernung macht Heimat, Verlust Besitz.

    Alexander von Villers

  19. Gott will, dass der Mensch seinen Spaß hat.

    Theresia von Avila

  20. Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig.

    Winston Churchill

  21. Was ein Mensch in der Welt auch tue, und sei es noch so weitwirkend: Hat er nicht seine Pflicht gegen seine Eltern erfüllt, so ist alles andere hinfällig.

    Solon

  22. Mensch, werde wesentlich, denn wenn die Welt vergeht, so fällt der Zufall weg, das Wesen, das besteht

    Angelus Silesius

  23. Das kleine Wörtchen "muß" ist doch von allen Nüssen, die Menschen knacken müssen, die allerhärt’ste Nuß.

    Ludwig Bechstein

  24. Der materielle Fortschritt befriedigt keines der Bedürfnisse, die der Mensch wirklich hat.

    Winston Churchill

  25. Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest.

    Charles-Louis de Montesquieu

  26. Alle kräftigen Menschen lieben das Leben.

    Christian Johann Heinrich Heine

  27. Wenn alle Leute wären reich, und alle Leute wären gleich, und wären all' zu Tisch gesessen- wer wollt' auftragen Trinken und Essen?

  28. Bist mit dem Glauben du gesegnet an Menschen, gib ihn nicht verloren, wenn unter einer Herde Toren dir auch einmal ein Schuft begegnet!

    Heinrich Leuthold

  29. Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.

    Benjamin Franklin

  30. Der Mensch beginnt nicht leicht zu denken. Sobald er aber erst einmal den Anfang damit gemacht hat, hört er nicht mehr auf.

    Jean-Jacques Rousseau

  31. Meiner Idee nach ist Energie die erste und einzige Tugend des Menschen.

    Wilhelm von Humboldt

  32. Mit der Energie aber schwindet jede andre Tugend hin. Ohne sie wird der Mensch Maschine. Man bewundert, was er tut; man verachtet, was er ist.

    Wilhelm von Humboldt

  33. Je mehr ein Mensch weiß, desto weniger ahnt er.

    Hermann Bahr

  34. Der Mensch ist das einzige Tier, das lacht und weint. Denn er ist das einzige Tier, das den Unterschied erkennt zwischen dem, was ist, und dem, was sein könnte.

    William Hazlitt

  35. Viel übles hab' an Menschen ich bemerkt; das schlimmste ist ein unversöhnlich Herz.

    Franz Grillparzer

  36. Kein Mensch ist unersetzbar.

    Wilhelm von Humboldt

  37. Der Mensch wird wie der Stahl hart - durch öfteres Abkühlen nach Erhitzung.

    Jean Paul

  38. Ein gerader Mensch scheut nicht die freundschaftlichen Geschwätze, die aus dem Rausche hervorgehen.

    Jean-Jacques Rousseau

  39. Ein gelassener Mensch kann sogar Steine weich kochen und den Sud genießen.

  40. Um anderer Leute Fehler zu sehen, verwandeln manche Menschen ihre Augen in Mikroskope

    Georg Christoph Lichtenberg

  41. Der Mensch muss sich stets auf neue Überraschungen gefasst machen.

    Max Planck

  42. Die Eitelkeit ist das letzte Kleid, das der Mensch auszieht.

    Ernst Bloch

  43. Der heutige Mensch ist ein heimatloser trunkener Söldner geworden, der sich ebensogut für das Gemeine wie für das Hohe anwerben läßt.

    Albert Schweitzer

  44. Mensch und Hund ergänzen sich hundert - und tausendfach. Mensch und Hund sind die treuesten aller Genossen

    Alfred Edmund Brehm

  45. Heute aber ist die herrschende Vorstellung, dass jeder Mensch eine Masse von Notizen in seinem Kopf herumtragen soll, und das nennt man dann allgemeine Bildung.

    Heinrich von Treitschke

  46. Das Leben eines jeden Menschen ist ein von Gotteshand geschriebenes Märchen.

    Hans Christian Andersen

  47. Zyniker: ein Mensch, der, wenn er Blumen sieht, nach dem Sarg Ausschau hält.

    H. L. Mencken

  48. Der gesunde Mensch ist schön und sein Zustandekommen erstrebenswert.

    Christian Morgenstern

  49. Ohne ein bißchen Bosheit kann der Mensch unmöglich witzig sein.

    Thomas Babington Macaulay

  50. Der heißeste Platz der Hölle ist für jene bestimmt, die in Zeiten der Krise neutral bleiben.

    Dante Alighieri

  51. Mit jedem Menschen ist etwas Neues in die Welt gesetzt, was es noch nicht gegeben hat, etwas Erstes, Einziges.

    Martin Buber

  52. Kein Mensch taugt ohne Freude.

    Friedrich der Große

  53. Gott hat Geduld mit dem irdischen Erdenpilger! Wenn er auch zuweilen abirrt, Gott führt ihn doch endlich wieder auf die rechte Straße seiner Wallfahrt, damit er am Gnadenort ankomme. Wenn nur der …

    Adolph Kolping

  54. Der Mensch ist bereit, für jede Idee zu sterben, vorausgesetzt, daß ihm die Idee nicht ganz klar ist.

    Gilbert Keith Chesterton

  55. Einen Baum kann man in zehn Jahren aufziehen, einen Menschen heranzubilden verlangt hundert Jahre.

  56. Krankheiten überfallen den Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel, sondern sind die Folgen fortgesetzter Fehler wider die Natur.

    Hippokrates von Kós

  57. Die schlechten Menschen gewinnen, wenn man sie genauer kennen lernt; die guten verlieren

    Immanuel Kant

  58. Der Mensch erfährt, er sei auch wer er mag, ein letztes Glück und einen letzten Tag.

    Johann Wolfgang von Goethe

  59. Der Mensch ist eine Episode, ein Augenblick im Weltschicksal.

    Oswald Spengler

  60. Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, und Sie nehmen ihm zu gleicher Zeit das Glück.

    Henrik Johan Ibsen