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Sprüche über Lernen

712 Sprüche — Seite 3

Kein Mensch bleibt derselbe, wenn er wirklich lernt. Lernen verändert nicht nur das, was jemand weiß, sondern auch die Art, wie er fragt, beobachtet und sich selbst in Beziehung zur Welt setzt. Deshalb ist es weit mehr als Schulstoff oder Methode, nämlich eine Grundbewegung des Lebens.

Wer bereit ist zu lernen, gibt zu, noch nicht fertig zu sein – und das ist keine Schwäche, sondern die Bedingung jeder echten Entwicklung. Demut und Neugier zusammen öffnen jenen Horizont, der sich still, aber dauerhaft erweitert, wann immer ein Mensch wirklich hinschaut und zuhört.

  1. Mensch lerne, lerne, frage, frage und schäm dich nicht zu lernen und zu fragen.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  2. Die Erfahrung kostet ein hohes Schulgeld, aber ihr Unterricht ist unbezahlbar.

    Thomas Carlyle

  3. Wer besitzt, der lerne verlieren, wer im Glück ist, lerne Schmerz.

    Friedrich von Schiller

  4. Hans ohne Fleiss wird nimmer weis.

  5. Man sollte sich nicht schlafen legen, ohne sagen zu können, dass man an dem Tag etwas gelernt hätte.

    Georg Christoph Lichtenberg

  6. Bemühe dich, nicht alles wissen zu wollen, sonst lernst du gar nichts.

    Demokrit

  7. Das Menschenleben ist eine ständige Schule.

    Gottfried Keller

  8. Als ich des Suchens müde war, erlernte ich das Finden.

    Friedrich Nietzsche

  9. Wir leben nicht, um zu glauben, sondern um zu lernen

    Dalai Lama

  10. Kluge Leute lernen auch von ihren Feinden.

    Aristoteles

  11. Die meisten Studenten lernen nicht, um Einsicht zu erlangen, sondern um schwätzen zu können

    Arthur Schopenhauer

  12. Unkraut ist eine Pflanze, deren Tugenden noch nicht entdeckt wurden.

    Ralph Waldo Emerson

  13. Die kleinen Zimmer oder Behausungen lenken den Geist zum Ziel, die großen lenken ihn ab

    Leonardo da Vinci

  14. Mein Vater hat mich nicht gelehrt, aus einem leeren Glase trinken.

  15. Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist

  16. Lernen besteht in einem Erinnern von Informationen, die bereits seit Generationen in der Seele des Menschen wohnen.

    Sokrates

  17. Immer lernt der Kluge vom Dummen mehr als der Dumme vom Klugen.

    Peter Rosegger

  18. Sei du selbst. Lerne, durch dein Handeln Gefühle, Empfindngen und Farben zu erschaffen wie der Maler, wie der Schöpfer des Universums. In dir selbst liegt der Platz der größten Liebe. Es gibt kei …

  19. Non scholae, sed vitae discimus. Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.

    Seneca

  20. Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts.

    Max Planck

  21. Es ist ein Zunder in uns, der Funken will

    Johann Gottfried Herder

  22. Man sollte keine Zeit dafür verlieren, über vergangene Fehler nachzubrüten, sondern aus den Fehlern lernen und vorwärts gehen.

  23. Der Kluge lernt, der Dummkopf erteilt gern Belehrungen.

    Anton Tschechow

  24. Anfangen ist leicht, beharren ist Kunst

  25. Durch Schaden wird man klug

  26. Viele Fächer werden an unseren Schulen gelehrt, aber eines der wichtigsten fehlt: Reisekunde. Denn das intelligente Reisen, das Verständnis für fremde Länder und Völker, will gelernt sein.

    John Steinbeck

  27. Man erstickt den Verstand der Kinder unter einem Ballast unnützer Kenntnisse.

    Voltaire

  28. Cogito, ergo sum. Ich denke, also bin ich.

    René Descartes

  29. Wer die Menschen kennen lernen will, der studiere ihre Entschuldigungsgründe

    Christian Friedrich Hebbel

  30. Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen als im Gespräch in einem Jahr.

    Platon

  31. Tugend will, man soll sie holen, ungern ist sie gegenwärtig; Laster ist auch unbefohlen dienstbereit und fix und fertig.

    Wilhelm Busch

  32. Sieh in der Welt dich um und lerne an anderer Weisheit; Aber im innersten Kern bleibe dir selber getreu.

    Heinrich Leuthold

  33. Den guten Steuermann lernt man erst im Sturme kennen.

    Seneca

  34. Zwar weiß ich viel, doch möcht' ich alles wissen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  35. Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte.

    Winston Churchill

  36. Unsere Mängel sind unsere besten Lehrer. Aber gegen die besten Lehrer ist man immer undankbar

    Friedrich Nietzsche

  37. Misstrauisch bist du? Ich verstehe dich. Du willst dir die Mühe sparen, die Menschen kennenzulernen

    Arthur Schnitzler

  38. Wie oft ist mir vor die Seele getreten, dass von allen Wohltaten der erste mütterliche Unterricht der größte und bleibendste ist

    Helmuth James Graf von Moltke

  39. Wir lernen aus Erfahrung, dass die Menschen nicht aus Erfahrung lernen

    George Bernard Shaw

  40. Abends werden die Faulen fleißig

  41. Da wird es hell in unseren Leben, wo man für das Kleinste danken lernt.

    Friedrich von Bodelschwingh

  42. Lernen sollst du aus den Fehlern deines Vaters und nicht sie benutzen zur Entschuldigung für deine eigenen.

    George Bernard Shaw

  43. Ein Mensch lernt wenig von seinem Siege, aber viel von seiner Niederlage.

  44. Kindererziehung ist ein Beruf, wo man Zeit zu verlieren verstehen muss, um Zeit zu gewinnen

    Jean-Jacques Rousseau

  45. Den Puls des eigenen Herzens fühlen. Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern. Wieder Atem holen lernen, das ist es.

    Christian Morgenstern

  46. Will man einen Menschen kennen lernen, dann sehe man nur, wie er sich benimmt, wenn er Geschenke annimmt oder gibt.

    Ludwig Börne

  47. Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und leichter.

    Mark Twain

  48. Zum Lernen ist niemand zu alt

  49. Der Mensch muss lernen, den Lichtstrahl aufzufangen und zu verfolgen, der in seinem Innern aufblitzt.

    Ralph Waldo Emerson

  50. Gebt Achtung, wenn ihr Kinder lehrt, dass ihr sie nicht zu sehr beschwert.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  51. Die Summe unserer Erkenntnisse besteht aus dem was wir gelernt, und aus dem, was wir vergessen haben

    Marie von Ebner-Eschenbach

  52. Der Mensch sollte sich niemals genieren einen Irrtum zuzugeben, zeigt er doch damit, dass er sich entwickelt, dass er gescheiter ist als gestern.

    Jonathan Swift

  53. Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden

    Johann Wolfgang von Goethe

  54. Kinder, in ihrer Einfalt, fragen immer und immer: Warum? Der Verständige tut das nicht mehr; denn jedes Warum, das weiß er längst, ist nur der Zipfel eines Fadens, der in den dicken Knäuel der Un …

    Wilhelm Busch

  55. Wer nichts weiß und nicht weiß, dass er nichts weiß, ist ein Narr. - Scheue ihn. Wer nichts weiß und weiß, dass er nichts weiß, ist ein Kind. - Lehre ihn. Wer weiß und nicht weiß, dass er weiß, …

  56. Willst du dich selber erkennen, so sieh, wie die andern treiben. Willst du die andern verstehn, blick in dein eigenes Herz.

    Friedrich von Schiller

  57. Glück kann das Abendläuten, das Ruhen nach schwerem Tagwerk bedeuten. Glück läßt sich nicht erjagen, erfragen, Glück muss man tief im Innern tragen, und nicht bei den Sternen, und nicht in den Fer …

  58. Lest nicht wie die Kinder, zum Vergnügen, noch wie die Streber, um zu lernen, nein, lest, um zu leben.

    Gustave Flaubert

  59. Im Leben kommt es darauf an zu lernen, ohne die anderen merken zu lassen, dass man lernt

    Winston Churchill

  60. Jedes Lebensalter findet uns als Schüler, und oft fehlt es uns trotz aller Jahre an Erfahrung.

    François de la Rochefoucauld