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Sprüche über Lernen

712 Sprüche — Seite 12

Kein Mensch bleibt derselbe, wenn er wirklich lernt. Lernen verändert nicht nur das, was jemand weiß, sondern auch die Art, wie er fragt, beobachtet und sich selbst in Beziehung zur Welt setzt. Deshalb ist es weit mehr als Schulstoff oder Methode, nämlich eine Grundbewegung des Lebens.

Wer bereit ist zu lernen, gibt zu, noch nicht fertig zu sein – und das ist keine Schwäche, sondern die Bedingung jeder echten Entwicklung. Demut und Neugier zusammen öffnen jenen Horizont, der sich still, aber dauerhaft erweitert, wann immer ein Mensch wirklich hinschaut und zuhört.

  1. Die Guten lernen von den Schlechten stets mehr als die Schlechten von den Guten.

  2. Wer immer sich zum Schüler macht, wird immer einen Meister finden.

    Friedrich von Hagedorn

  3. Man kann viel von Kindern lernen. Zum Beispiel, wieviel Geduld man hat.

    Franklin P. Jones

  4. Es gibt keinen Menschen, der nicht mehr zu lernen als zu lehren hätte.

    Hugo Ball

  5. Das Reisen ist doch nütze sehr, man lernt, was man nicht konnt´ vorher.

    Johann Baptist Fischart

  6. Ein Regen von Tränen ist notwendig für die Ernte des Lernens.

  7. Wenn es von der Weisheit nichts mehr zu lernen gibt, muss man's wieder bei der Dummheit versuchen

    Martin Kessel

  8. Das Beste, was wir können, haben wir nicht aus Büchern gelernt. Es fliegt uns an im Umgang mit Natur und Menschen.

    Wilhelm Riehl

  9. Wer nur aus Fehlern lernt, sollte seine Fehler schneller machen als andere

    Rainer Karius

  10. Wer sich nicht schämt, etwas nicht zu können, und sich nicht ärgert, etwas nicht zu können, der kommt voran.

    Lü Bu We

  11. Mir kommen die Wege, auf denen die Menschen zur Erkenntnis gelangen fast ebenso bewunderungswürdig vor wie die Natur der Dinge selbst.

    Johannes Kepler

  12. Das Glück ist unsre Mutter, das Mißgeschick unser Erzieher.

    Charles-Louis de Montesquieu

  13. Es gibt keine Menschenkenntnis, die für alle Fälle und alle gegebenen Charaktere ausreicht, am wenigsten aber eine schnelle Erkenntnis, die lehr- und lernbar ist.

    Bogumil Goltz

  14. Die Fehler gehören zum Leben wie der Schatten zum Licht.

    Friedrich Georg Jünger

  15. Die größten Meister sind diejenigen, die nie aufhören, Schüler zu sein.

    Ignaz Anton Demeter

  16. Die größte Kunst ist, den Kindern alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel zu machen

    John Locke

  17. Jedesmal, wenn du alle Antworten gelernt hast, wechseln sie alle Fragen.

    Oliver Otis Howard

  18. Talent haben ist das Beste, das zweite, etwas lernen.

    Epicharmos

  19. Technik kann jeder Schafskopf haben, kann jeder lernen.

    Arnold Böcklin

  20. Die Mathematik ist eine wunderbare Lehrerin für die Kunst, die Gedanken zu ordnen, Unsinn zu beseitigen und Klarheit zu schaffen.

    Jean-Henri Fabre

  21. Wer mich ganz kennen lernen will, muss meinen Garten kennen. Denn mein Garten ist mein Herz.

    Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau

  22. Das Gehirn ist nicht nur ein Gefäß, das gefüllt werden muss, es muss auch entzündet werden!

    Nikolaus B. Enkelmann

  23. Der Mensch ist das lernfähigste Wesen, denn er kann lernen, sein Unterbewußtsein zu beeinflussen

    Nikolaus B. Enkelmann

  24. Unglück ist ergiebig: es lehrt nachdenken, es lehrt stark werden, und erwirbt Mitleid.

    Heinrich Laube

  25. Man muss die Menschen so belehren, als ob man sie nicht belehrte, und unbekannte Dinge vortragen, als seien sie nur vergessen

    Alexander Pope

  26. Kinder leben, gedeihen und berauschen sich in der Gedankensphäre, die von ihren Spielkameraden auströmt.

    Prentice Mulford

  27. Lerne, von Dingen wegzudenken, bis ihre Zeit da ist. Damit entlässt du den Gedanken an die Verantwortung, bis es zweckmäßig oder nützlich ist, ihm Einlass zu gewähren.

    Prentice Mulford

  28. Wir sind die Summe unserer Erfahrungen.

    Prentice Mulford

  29. Wenn Du eine Frage hast, stelle Sie sofort - ann bist du nur für eine Sekunde unwissend.Stellst du sie nicht, bist du es ein ganzes Leben lang.

  30. Ein ander Vergnügen als das zu lernen, lass ich nicht gelten.

    Francesco Petrarca

  31. Gewisse Dinge lernt man auf keine Weise leichter als durch Gegensatz.

    Francesco Petrarca

  32. Lerne nur, um selbst zu schaffen. Nur durch dieses göttliche Vermögen der Produktion ist man wahrer Mensch, ohne dasselbe nur eine leidlich klug eingerichtete Maschine

    Carl Friedrich von Rumohr

  33. Gebt dem Menschen das Bewusstsein dessen, was er ist, und er wird auch bald lernen zu sein, was er soll

    Carl Friedrich von Rumohr

  34. Man soll die Kinder lehren, die Übertreibung in den Ausdrücken als ein erstes Abweichen von der Wahrheit zu vermeiden.

    Alexandre Vinet

  35. Zwei Hochschulen der Lebensweisheit: Armut – Krankheit

    Otto Weiss

  36. Das Wissen muss ein Können werden.

    Carl Philipp Gottfried von Clausewitz

  37. Wer nicht aus allem lernen kann, der lernt nichts.

    Arnold Böcklin

  38. Wissenschaft ist eine Sammlung vieler klarer Begriffe aus vielen lebhaften Erfahrungen über eine Sache.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  39. Die Guten lernen von den Schlechten stets mehr als die Schlechten von den Guten.

  40. Mir ist jeder Grashalm so wichtig wie der Kölner Dom. Und oft lernte ich von jenem mehr als von diesem.

    August Julius Langbehn

  41. Wir machen keine neuen Erfahrungen, aber es sind immer neue Menschen, die alte Erfahrungen machen.

    Rahel Varnhagen von Ense

  42. Liebend unternehmen wir aneinander gleichsam Schwimmübungen am Korken, während derer wir so tun, als sei der Andere als solcher das Meer selber, das uns trägt.

    Lou Andreas-Salomé

  43. Als erstes im Bankwesen lernt man den Respekt vor der Null.

    Carl Fürstenberg

  44. Das Schicksal geht mit uns wie mit Pflanzen um. Es macht uns durch kurze Fröste reifer

    Jean Paul

  45. Wir irren alle und leben in Irrtümern und können sie nicht vermeiden. Was wir aber können, das ist, sie aufzusuchen und inne zu werden und sie dadurch in unsere besten Lehrer zu verwandeln.

    August Pauly

  46. Mit dem Lernen betrügen wir die Zeit, die alles mit sich fortnimmt. Sie muss uns etwas zurücklassen.

    August Pauly

  47. Die Art, wie das Lernen in seiner untersten Stufe betrieben wird und wie das Kind sich gewöhnt, es zu betrachten, ist für das Leben häufig entscheidend.

    Theodor Waitz

  48. Kindheit ist kein zeitlicher Begriff, sondern ein Gelände der Seele, allezeit dem offen, der das Lernen nicht verlernt und nicht das Staunen.

    Maria Waser

  49. Das Interesse am Unterricht ist das nächste Band zwischen Lehrern und Schülern und die beste Bürgschaft für den Erfolg

    Friedrich Polack

  50. Ein Lehrer ohne Freudigkeit ist eine Uhr ohne Feder

    Friedrich Polack

  51. Die Wissenschaft ist die Ortsbeschreibung der Unwissenheit.

    Oliver Wendell Holmes

  52. Manche Leute haben nicht das Recht, recht zu haben. Denn jeder muss erst den gesamten Bildungsweg zurücklegen.

    Walter Calé