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Sprüche über Lernen

712 Sprüche — Seite 5

Kein Mensch bleibt derselbe, wenn er wirklich lernt. Lernen verändert nicht nur das, was jemand weiß, sondern auch die Art, wie er fragt, beobachtet und sich selbst in Beziehung zur Welt setzt. Deshalb ist es weit mehr als Schulstoff oder Methode, nämlich eine Grundbewegung des Lebens.

Wer bereit ist zu lernen, gibt zu, noch nicht fertig zu sein – und das ist keine Schwäche, sondern die Bedingung jeder echten Entwicklung. Demut und Neugier zusammen öffnen jenen Horizont, der sich still, aber dauerhaft erweitert, wann immer ein Mensch wirklich hinschaut und zuhört.

  1. Wissensdurst ist die flüssige Form von Bildungshunger

    Ambrose Bierce

  2. Der Schüler soll nicht nur über die Worte, sondern vor allem über den Sinn und den Inhalt dessen, was er gelernt hat, Auskunft geben können.

    Michel de Montaigne

  3. Das Maß der Dinge zu finden, ist die feinste Wissenschaft.

    Pindar

  4. Nicht in der Erkenntnis liegt das Glück, sondern im Erwerben der Erkenntnis.

    Edgar Allan Poe

  5. Wir können nicht glücklich sein, solange wir nicht gelernt haben, über uns selber zu lachen

    Dorothea Lynde Dix

  6. Nichts wissen ist keine Schande, wohl aber, nichts lernen wollen

  7. Wo Fehler sind, da ist auch Erfahrung.

    Anton Tschechow

  8. Die Mathematik ist eine Art Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf zum Troste und zur Unterhaltung in der Finsternis

    Jean-Jacques Rousseau

  9. Mißtrauisch bist du? Ich verstehe dich. Du willst dir die Mühe sparen, die Menschen kennen zu lernen

    Arthur Schnitzler

  10. Im Gespräch mit einem wirklichen Menschen lernt man an einem Abend mehr, als in zehn Jahren aus Büchern.

  11. Sag‘ es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern. Beteilige mich, und ich werde es verstehen.

    Laotse

  12. Ich denke, wir müssen viel und aufmerksam zuhören, dann werden wir allmählich immer vorsichtiger antworten und immer besser.

    Rainer Maria Rilke

  13. Ein Lexikon handhaben zu wissen ist besser als glauben, ein solches zu sein.

    Alfred Nobel

  14. Durch die Brille der Erfahrung wirst du beim zweiten Hinschauen klarer sehen.

    Henrik Johan Ibsen

  15. In jungen Jahren ist's die Wahl, die manchmal wird zur ernsten Qual. Doch wichtig ist, dass du zu stehst, zum Weg, den du allein dir wählst

  16. Wunder gibt es, um uns zu lehren, überall das Wunderbare zu erkennen.

    Augustinus

  17. Arbeite und lerne, und du kannst gar nicht verhindern, dass du etwas wirst.

    Thomas Carlyle

  18. Ein Talent hat jeder Mensch, nur gehört zumeist das Licht der Bildung dazu, um es aufzufinden

    Peter Rosegger

  19. Wer es kann, der tut es. Wer es nicht kann, der lehrt es.

    George Bernard Shaw

  20. Willst du glücklich sein? Dann lerne erst leiden.

    Iwan Turgenjew

  21. Wissen ist kostbar für uns, denn wir werden nie Zeit haben, es zu vollenden.

    Rabindranath Tagore

  22. Der Mensch ist, was er als Mensch sein soll, erst durch Bildung.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  23. Der Mensch lernt, solange er lebt, und stirbt doch unwissend.

  24. Aus der Kriegsschule des Lebens - Was mich nicht umbringt, macht mich härter

    Friedrich Nietzsche

  25. Ein Kind lernt schneller zu reden, als ruhig zu sein.

  26. Wer nicht mehr will als er kann, bleibt unter seinem Können

    Ludwig Marcuse

  27. Nur wenn du wagst, Dinge zu tun, die du bisher noch nicht beherrschst, wirst du wachsen

    Ralph Waldo Emerson

  28. An kleinen Dingen muss man sich nicht stoßen, wenn man zu großen auf dem Weg ist.

    Christian Friedrich Hebbel

  29. Je weiter das Gesichtsfeld, desto mehr Möglichkeiten zu gerechtem Verstehen

    Elsa Brändström

  30. Selbst ein Haufen guter Bücher ersetzt nicht einen guten Lehrer.

  31. Lerne zu schweigen und du merkst, dass du viel zu viel geredet hast.

  32. Wir sollten uns weniger bemühen, den Weg für unsere Kinder vorzubereiten, als unsere Kinder für den Weg.

  33. Ein Lehrer arbeitet für die Ewigkeit. Niemand kann sagen, wo sein Einfluss endet.

    Henry Adams

  34. Es gibt nur ein Mittel sich wohlzufühlen: Man muss lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein und nicht immer das verlangen was gerade fehlt.

    Theodor Fontane

  35. Das erste Schuljahr fängt nun an, bald siehst Du, was man lernen kann. Rechnen,Schreiben,dies und das, mit Neugier wird`s ein Riesenspaß! Dann noch Fleiss,ein bischen Zeit, und schon bist Du blit …

  36. Ein Freund erzieht den anderen.

    Novalis

  37. Bescheidenheit und Demut sind genau wie Schmeichelei, das lernst du früh genug, mein Kind, im Grunde Heuchelei.

  38. Was wir auf Schulen und Universitäten lernen, ist nicht Erziehung, sondern Mittel zur Erziehung.

    Ralph Waldo Emerson

  39. Der Katholik muß die Entscheidung, die man ihm gibt, annehmen. Der Protestant muß lernen, sich selbst zu entscheiden.

    Jean-Jacques Rousseau

  40. Hundert Menschen schärfen ihren Säbel, Tausende ihre Messer, aber Zehntausende lassen ihren Verstand ungeschärft, weil sie ihn nicht üben.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  41. Wiederholung ist die Mutter des Lernens.

  42. Die wahren Eroberungen, die keine Reue hinterlassen, sind Siege über die Unwissenheit.

    Napoleon

  43. Jahre lehren mehr als Bücher

    Aristoteles

  44. Algebra, Physik, Chemie - mancher denkt, er lernt es nie! Aber mancher, der das dachte, später doch Karriere machte!

  45. Zeigt mir einen Mann der Gewalttat, mit dem es ein gutes Ende genommen hat, und ich will ihn zu meinem Lehrer machen.

    Laotse

  46. Beispiele tun mehr, als Wort' und Lehr'.

  47. Zur Macht des Glückes bekennen sich nur die Unglücklichen, denn die Glücklichen führen alle ihre Erfolge auf Klugheit und Tüchtigkeit zurück.

    Jonathan Swift

  48. Wer glaubt, alle Früchte werden mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  49. Es gibt keine andere vernünftige Erziehung als Vorbild sein; wenn's nicht anders geht - ein abschreckendes

    Albert Einstein

  50. Die Eltern sollen uns nie das Leben lehren wollen; denn sie lehren uns ihr Leben.

    Rainer Maria Rilke

  51. Die, die es können - tun es. Die, die es nicht können - lehren es. Die, die es nicht lehren können, verwalten es.

    H. L. Mencken

  52. Alles, was uns begegnet, lässt Spuren zurück. Alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei.

    Johann Wolfgang von Goethe

  53. Wissen, was man weiß, und wissen, was man nicht weiß, das ist wahres Wissen.

    Konfuzius

  54. Mach andern Freude! Du wirst erfahren, dass Freude freut.

    Friedrich Vischer

  55. Teuer ist mir der Freund, Doch auch den Feind kann ich nützen; Zeigt mir der Freund, was ich kann, Lehrt mich der Feind, was ich soll.

    Friedrich von Schiller

  56. Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden; die Klugheit steht zurück, um zu sehen.

    Carmen Sylva

  57. Es ist noch keiner geboren, der nichts dazugelernt hätte

  58. Wohl angefangen ist gut, wohl enden ist besser

  59. Recht ist es, vom Feind zu lernen.

    Ovid

  60. Wenn der Fuchs darauf wartet, dass die Hühner von der Stange fallen, geht er hungrig nach Hause