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Sprüche über Lernen

712 Sprüche — Seite 10

Kein Mensch bleibt derselbe, wenn er wirklich lernt. Lernen verändert nicht nur das, was jemand weiß, sondern auch die Art, wie er fragt, beobachtet und sich selbst in Beziehung zur Welt setzt. Deshalb ist es weit mehr als Schulstoff oder Methode, nämlich eine Grundbewegung des Lebens.

Wer bereit ist zu lernen, gibt zu, noch nicht fertig zu sein – und das ist keine Schwäche, sondern die Bedingung jeder echten Entwicklung. Demut und Neugier zusammen öffnen jenen Horizont, der sich still, aber dauerhaft erweitert, wann immer ein Mensch wirklich hinschaut und zuhört.

  1. Die Universität ist eine Einrichtung, die es Vätern ermöglicht, ihre Söhne und Töchter noch ein paar Jahre vom Betrieb fern zu halten

  2. Immer bleibt der Aff' ein Affe, wird er König oder Pfaffe

  3. Du fragst: Was nützt die Poesie? Sie lehrt und unterrichtet nie. Allein, wie kannst du noch so fragen? Du siehst an dir, wozu sie nützt: Dem, der nicht viel Verstand besitzt, die Wahrheit durch e …

    Christian Fürchtegott Gellert

  4. Es gibt viele Dinge, die aus der Ferne gesehen schrecklich, unerträglich, ungeheuerlich erscheinen. Nähert man sich ihnen, werden sie menschlich, erträglich, vertraut. Darum ist die Furcht größer a …

    Nicolaus Machiavelli

  5. Ausbildung heißt, das zu lernen, von dem du nicht einmal wusstest, dass du es nicht wusstest.

    Ralph Waldo Emerson

  6. Es sei dir allzeit rechter Ernst, Was du auch tust, treibst, sinnest, lernst! Die Halbheit taugt in keinem Stück, Sie tritt noch hinters Nichts zurück.

    Claus Harms

  7. Ein Hauptstudium der Jugend sollte sein, die Einsamkeit ertragen zu lernen, weil sie eine Quelle des Glückes und der Gemütsruhe ist.

    Arthur Schopenhauer

  8. Höchst erfreulich und belehrend ist es doch für jedermann, wenn er allerlei Geschichten lesen oder hören kann.

    Wilhelm Busch

  9. Die Mütter geben unserem Geist Wärme, die Väter Licht

    Jean Paul

  10. Wenn eine Seele aufwacht und lernt, Gott etwas heiterer ins Gesicht hineinzuschauen, was gibt das für ein neues Leben! Das kann alles neu machen und umgießen.

    Johann Albrecht Bengel

  11. Man gibt seine Kinder auf die Schule, dass sie still werden - auf die Hochschule, dass sie laut werden.

    Jean Paul

  12. Ein Buch, wenn es so zugeklappt daliegt, ist ein gebundenes, schlafendes, harmloses Tierchen, welches keinem was zuleide tut. Wer es nicht aufweckt, den gähnt es nicht an; wer ihm die Nase nicht g …

    Wilhelm Busch

  13. Reisen sind das beste Mittel zur Selbstbildung.

    Karl Julius Weber

  14. Das Ziel der Erziehung besteht darin, dem Kinde zu ermöglichen, ohne Lehrer weiterzukommen.

    Elbert Green Hubbard

  15. Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch.

    Wilhelm Busch

  16. Zu neuen Ufern locket ein neuer Tag

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Ich habe mir nie eine Erziehung durch Schulbildung verderben lassen

    Mark Twain

  18. Hell Gesicht bei bösen Dingen und bei frohen still und ernst, und gar viel wirst du vollbringen, wenn du dies beizeiten lernst.

    Ernst Moritz Arndt

  19. Eltern, Familie, Freunde häufig sagen, Erfolg gibt’s nicht ohne sich zu plagen. Trotzdem, Du musst genau hinsehen die Welt ist - trotz büffeln - wunderschön.

  20. Wenn man erkennt, man kann sich ändern, und tut es doch nicht, dann wird man schuldig

  21. Ein voller Bauch studiert nicht gern

  22. Einmal geschrieben ist so gut wie zehnmal gelesen

  23. Ein guter Mensch ist immer ein Anfänger.

    Martial

  24. Nur durch die Bildung wird der Mensch, der es ganz ist, überall menschlich und von Menschheit durchdrungen.

    Friedrich von Schlegel

  25. Das Leben geschieht in größeren Zusammenhängen, als sie der Mensch fügen und verstehen kann.

    Alfred Friedrich Delp

  26. Wer in ein Land reist, ehe er einiges von dessen Sprache erlernt hat, geht in die Schule, aber nicht auf Reisen.

    Francis Bacon

  27. Männer gelangen zu ihren Überzeugungen wie Jungen das Buchstabieren lernen. In erster Linie durchs Wiederholen.

    Elizabeth Barrett Browning

  28. Gebranntes Kind scheut das Feuer

  29. Freund, lerne zweierlei, so wirst du nicht verderben: zum ersten lerne was, um etwas zu erwerben, zum andern lerne das, was niemand dich kann lehren: Gern das, was du nicht kannst erwerben, zu entb …

    Friedrich Rückert

  30. Wer ganz mit seinem Schmerz allein, der lernt den Schmerz genießen.

    August von Platen

  31. Wer im zwanzigsten Jahr nicht schön, im dreißigsten nicht stark, im vierzigsten nicht klug, im fünfzigsten nicht reich ist, der darf danach nicht hoffen.

    Martin Luther

  32. Wenn du heute nicht etwas besser bist als gestern, bist du gewiss etwas schlechter

    Marie von Ebner-Eschenbach

  33. Suche nicht apart zu scheinen, wandle auf betretnen Wegen. Meinst du, was die andern meinen, kommt man freundlich dir entgegen.

    Wilhelm Busch

  34. Verstecke deine Talente nicht. Sie wurden dir zum Gebrauch gegeben. Was bedeutet eine Sonnenuhr im Schatten?

    Benjamin Franklin

  35. Also lautet ein Beschluss: dass der Mensch was lernen muss. Nicht allein das ABC bringt den Menschen in die Höh. Nicht allein im Schreiben, Lesen übt sich ein vernünftig Wesen. Nicht allein in R …

    Wilhelm Busch

  36. Wer die Eitelkeit der Menschen gründlich kennen lernen will, braucht nur die Ursachen und die Wirkungen der Liebe betrachten.

    Blaise Pascal

  37. So ist das Leben eine Schnur, gereiht aus bunten Lebensjahren, sie hinterlassen ihre Spur durch das Erleben, das Erfahren

  38. Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln: erstens durch Nachdenken, das ist der edelste; zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste; drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.

    Konfuzius

  39. Bildung ist etwas, was man ganz ohne Beeinträchtigung durch den Schulunterricht erwerben muss.

    Mark Twain

  40. Ein Anfang ist kein Meisterstück, doch guter Anfang halbes Glück.

    Anastasius Grün

  41. Alter ist eine herrliche Sache, wenn man nicht verlernt hat, was anfangen heißt

    Martin Buber

  42. In der Schule wie im Leben soll man stets ein Bestes geben, denn nur wer sein Bestes gibt, ist bei Jedermann beliebt

  43. Dienstjahre sind keine Herrenjahre

  44. Kinder brauchen viel Liebe und Beispiel und sehr wenig Religionslehre.

    Carl Hilty

  45. Der Klügere gibt nach

  46. Die kürzesten Wörter - nämlich ja und nein - erfordern das meiste Nachdenken.

    Pythagoras

  47. Lernen ist wie das Rudern gegen den Strom: Sobald man aufhört, treibt man zurück.

  48. Wie wenig wir wissen, erkennen wir, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen.

  49. Nicht jeder, der einen Bart trägt, ist schon Prophet

  50. Am Trillern erkennt man die Lerche

  51. Gut Ding will Weile haben

  52. Das Lernen vieler Dinge lehrt nicht Verständnis

    Heraklit von Ephesos

  53. Schlechte Jahre sind Lernjahre.

  54. Genier dich nicht, dir deine Fehler abzugewöhnen.

  55. Die beste Lebensregel ist: Nutz deine Zeit, weil jung du bist.

  56. Vom Schlechten kann man nie zu wenig und das Gute nie zu oft lesen.

  57. Halsweh, Husten, schlechte Noten, irgendwann wird das verboten. Doch bis dahin muss man eben mit den blöden Dingen leben.

  58. Rote Kirschen ess ich gern, schwarze noch viel lieber. In die Schule geh ich gern, Ferien hab ich lieber.

  59. Wenn sich die Sprüche widersprechen, ist's eine Tugend und kein Verbrechen. Du lernst nur wieder von Blatt zu Blatt, dass jedes Ding zwei Seiten hat.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  60. Jeder Lenz bringt neue Lieder, jeder Tag bringt neues Licht. Vieles in der Welt kehrt wieder, doch die schöne Schulzeit nicht.