Sprüche über Lernen
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Kein Mensch bleibt derselbe, wenn er wirklich lernt. Lernen verändert nicht nur das, was jemand weiß, sondern auch die Art, wie er fragt, beobachtet und sich selbst in Beziehung zur Welt setzt. Deshalb ist es weit mehr als Schulstoff oder Methode, nämlich eine Grundbewegung des Lebens.
Wer bereit ist zu lernen, gibt zu, noch nicht fertig zu sein – und das ist keine Schwäche, sondern die Bedingung jeder echten Entwicklung. Demut und Neugier zusammen öffnen jenen Horizont, der sich still, aber dauerhaft erweitert, wann immer ein Mensch wirklich hinschaut und zuhört.
Liebe kann man nicht beschreiben, Liebe muss man praktisch treiben.
Gleich einer Schule ist das Leben, Aufgaben gibt es schwer und viel; nach besseren Noten gilt das Streben, ein gutes Zeugnis ist das Ziel.
...... lerne Menschen kennen, denn sie sind veränderlich. Die dich heute Freundin nennen, schimpfen morgen über dich.
Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag, doch niemals klug genug für den, der kommen mag.
— Friedrich Rückert
Alle Tag ein Stückerl weiter, alle Tag ein bisserl gescheiter.
Die Freude fällt uns in die Hände, die bloße Kunst nur, sich zu freu'n, die will geübt, errungen sein.
— Christoph A. Tiedge
Er will seinen Vater lehren Kinder machen.
So lange kriecht ein Kind, bis es gehen kann.
Den Esel führt man nur einmal aufs Eis.
Der Fuchs geht nicht zum zweitenmal ins Garn.
Die Gans lehrt den Schwan singen.
Alte Hunde ist schwer bellen lehren.
Katzenkinder lernen wohl mausen.
Er wird ein gelehrter Kauz werden, wenn er unter die Stoßvögel kommt.
Wer viel Handwerke zugleich lernt, der lernt selten eins wohl.
Am Handel lernt man den Wandel.
Bei Krämern lernt man kaufen, bei Säufern lernt man saufen, bei Lahmen lernt man hinken, bei Trinkern lernt man trinken.
Es ist kein Meister vom Himmel gefallen.
Kein Meister so gut, der nicht noch zu lernen hätte.
Soldaten können die Bürger und Bauern viel unmögliche Dinge lehren.
Ich ruf euch eure Abkunft ins Gewissen: Ihr seid nicht da, zu leben gleich den Kühen, doch zum Verfolg von Tüchtigkeit und Wissen.
— Dante Alighieri
Lerne nur das Glück zu ergreifen, denn das Glück ist immer da.
— Johann Wolfgang von Goethe
Entdecke Fehler bei dir, bereinige sie; kannst du keine finden, sei umso mehr auf der Hut.
Älter werde ich stets, niemals doch lerne ich aus.
— Solon
Wir bleiben nicht gut, wenn wir nicht immer besser zu werden trachten.
— Gottfried Keller
Was man von der Mutter hat, das sitzt fest und läßt sich nicht ausreden.
— Wilhelm Raabe
Vielleicht kann man glücklich sein, wenn man es sein will. Und ich habe einmal gelesen, man könne das Glück lernen. Das hat mir gefallen.
— Theodor Fontane
Es ist von größter Wichtigkeit, dass Kinder arbeiten lernen. Der Mensch ist das einzige Tier, das arbeiten muß.
— Immanuel Kant
Wer in der Welt gefallen will, muss sich entschließen, eine Menge Dinge zu lernen, die man von Leuten erfährt, die sie nie gelernt haben.
— Nicolas Chamfort
Schulet Kinder durch Kinder!
— Jean Paul
Die Neugierde der Kinder ist der Wissensdurst nach Erkenntnis, darum sollte man diese in ihnen fördern und ermutigen
— John Locke
Selig ist, wer sich verdrückt, wenn es was zu lernen gibt.
Lehren und nicht tun, das ist klein, lehren und tun, das ist groß.
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Alles, was uns begegnet, läßt Spuren zurück, alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei; doch ist es gefährlich, sich davon Rechenschaft geben zu wollen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zu Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.
— Johann Wolfgang von Goethe
Eigentlich lernen wir nur von Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wer aus den Büchern nicht mehr lernt, als was in den Büchern steht, der hat die Bücher nicht halb benutzt.
— Gotthold Ephraim Lessing
Bücher sind immer noch die wohlfeilsten Lehr- und Freudenmeister und der wahre Beistand hienieden für Millionen besserer Menschen.
— Karl Julius Weber
Alle Belehrung geht von Herzen aus, alle Bildung vom Leben.
— Christian Friedrich Hebbel
Durch bloße Lehren sind nie die Menschen zu bekehren: Das gute Beispiel prägt allein der Lehre Sinn dem Herzen ein.
— Friedrich von Bodenstedt
Man lernt die Menschheit lieben. In den großen Gesellschaften lernt man die Menschen nur hassen.
— Jean-Jacques Rousseau
Ein Konservativer ist ein Mensch mit zwei völlig gesunden Beinen, der nie gehen gelernt hat.
— Franklin D. Roosevelt
Die Jahre lehren viel, wovon der Tag keine Ahnung hat.
— Ralph Waldo Emerson
Die eifrigsten Reformer haben lernen müssen, dass sie sich jediglicher Macht berauben, wenn sie den schwerfälligen Massen zu weit voraneilen.
— Woodrow Wilson
Einmal selbst sehen ist mehr wert als hundert Neuigkeiten hören.
Nichts lernt sich so leicht wie der Luxus, auch der des Geistes.
— Moritz Heimann
Die Erfahrung verfehlt ihren Lebenszweck, wo kein Wunsch zu lernen besteht
— George Bernard Shaw
Es ist eine alte Wahrheit, dass man in der Politik oft vom Feinde lernen muss.
— Wladimir Iljitsch Lenin
Der Mensch muss sich in der Welt selbst forthelfen. Dies ihn zu lehren ist unsere Aufgabe
— Johann Heinrich Pestalozzi
Das Nützlichste, was wir im Leben lernen können, ist zu verlernen, was unwahr ist.
— Antisthenes
Das Landleben kann man nicht erlernen, auch nicht aus Büchern.
— John Steinbeck
Er ist die wichtigste Aufgabe der Frau zu lernen, wie man die Männer bezaubert. Das Mädchen braucht dieses Mittel, um den richtigen Mann wählen zu können, die verheiratete Frau, um über den Mann zu he …
— Leo Tolstoi
Schwere Tage wirkten bedeutender als all jene Tage, die in den Hörsälen und über den Büchern verbracht werden.
— Wilhelm Raabe
Die Entwicklung der Redefertigkeit ist eine der ersten Aufgaben der Bildung fürs Leben.
— Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg
Geben kann man lernen, nehmen muss man können.
— Richard von Schaukal
Willst du nicht lernen mit der Feder schreiben, schreib mit der Mistgabel
Einem Krebs können wir nicht beibringen, gerade zu gehen.
— Aristophanes
Hab' Achtung vor dir — und bringe es den Anderen bei.
— Else Pannek
Jedes Gefühl hat einen Namen. Nennt man es beim richtigen, kann man sich hineinfühlen, es erkennen, begreifen und lernen damit umzugehen.
— Else Pannek
Man lernt nie aus. Nicht einmal dann, wenn man darauf verzichten möchte.
— Else Pannek