gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Lernen

712 Sprüche — Seite 11

Kein Mensch bleibt derselbe, wenn er wirklich lernt. Lernen verändert nicht nur das, was jemand weiß, sondern auch die Art, wie er fragt, beobachtet und sich selbst in Beziehung zur Welt setzt. Deshalb ist es weit mehr als Schulstoff oder Methode, nämlich eine Grundbewegung des Lebens.

Wer bereit ist zu lernen, gibt zu, noch nicht fertig zu sein – und das ist keine Schwäche, sondern die Bedingung jeder echten Entwicklung. Demut und Neugier zusammen öffnen jenen Horizont, der sich still, aber dauerhaft erweitert, wann immer ein Mensch wirklich hinschaut und zuhört.

  1. Liebe kann man nicht beschreiben, Liebe muss man praktisch treiben.

  2. Gleich einer Schule ist das Leben, Aufgaben gibt es schwer und viel; nach besseren Noten gilt das Streben, ein gutes Zeugnis ist das Ziel.

  3. ...... lerne Menschen kennen, denn sie sind veränderlich. Die dich heute Freundin nennen, schimpfen morgen über dich.

  4. Am Abend wird man klug für den vergangenen Tag, doch niemals klug genug für den, der kommen mag.

    Friedrich Rückert

  5. Alle Tag ein Stückerl weiter, alle Tag ein bisserl gescheiter.

  6. Die Freude fällt uns in die Hände, die bloße Kunst nur, sich zu freu'n, die will geübt, errungen sein.

    Christoph A. Tiedge

  7. Er will seinen Vater lehren Kinder machen.

  8. So lange kriecht ein Kind, bis es gehen kann.

  9. Den Esel führt man nur einmal aufs Eis.

  10. Der Fuchs geht nicht zum zweitenmal ins Garn.

  11. Die Gans lehrt den Schwan singen.

  12. Alte Hunde ist schwer bellen lehren.

  13. Katzenkinder lernen wohl mausen.

  14. Er wird ein gelehrter Kauz werden, wenn er unter die Stoßvögel kommt.

  15. Wer viel Handwerke zugleich lernt, der lernt selten eins wohl.

  16. Am Handel lernt man den Wandel.

  17. Bei Krämern lernt man kaufen, bei Säufern lernt man saufen, bei Lahmen lernt man hinken, bei Trinkern lernt man trinken.

  18. Es ist kein Meister vom Himmel gefallen.

  19. Kein Meister so gut, der nicht noch zu lernen hätte.

  20. Soldaten können die Bürger und Bauern viel unmögliche Dinge lehren.

  21. Ich ruf euch eure Abkunft ins Gewissen: Ihr seid nicht da, zu leben gleich den Kühen, doch zum Verfolg von Tüchtigkeit und Wissen.

    Dante Alighieri

  22. Lerne nur das Glück zu ergreifen, denn das Glück ist immer da.

    Johann Wolfgang von Goethe

  23. Entdecke Fehler bei dir, bereinige sie; kannst du keine finden, sei umso mehr auf der Hut.

  24. Älter werde ich stets, niemals doch lerne ich aus.

    Solon

  25. Wir bleiben nicht gut, wenn wir nicht immer besser zu werden trachten.

    Gottfried Keller

  26. Was man von der Mutter hat, das sitzt fest und läßt sich nicht ausreden.

    Wilhelm Raabe

  27. Vielleicht kann man glücklich sein, wenn man es sein will. Und ich habe einmal gelesen, man könne das Glück lernen. Das hat mir gefallen.

    Theodor Fontane

  28. Es ist von größter Wichtigkeit, dass Kinder arbeiten lernen. Der Mensch ist das einzige Tier, das arbeiten muß.

    Immanuel Kant

  29. Wer in der Welt gefallen will, muss sich entschließen, eine Menge Dinge zu lernen, die man von Leuten erfährt, die sie nie gelernt haben.

    Nicolas Chamfort

  30. Schulet Kinder durch Kinder!

    Jean Paul

  31. Die Neugierde der Kinder ist der Wissensdurst nach Erkenntnis, darum sollte man diese in ihnen fördern und ermutigen

    John Locke

  32. Selig ist, wer sich verdrückt, wenn es was zu lernen gibt.

  33. Lehren und nicht tun, das ist klein, lehren und tun, das ist groß.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  34. Alles, was uns begegnet, läßt Spuren zurück, alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei; doch ist es gefährlich, sich davon Rechenschaft geben zu wollen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  35. Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zu Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.

    Johann Wolfgang von Goethe

  36. Eigentlich lernen wir nur von Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  37. Wer aus den Büchern nicht mehr lernt, als was in den Büchern steht, der hat die Bücher nicht halb benutzt.

    Gotthold Ephraim Lessing

  38. Bücher sind immer noch die wohlfeilsten Lehr- und Freudenmeister und der wahre Beistand hienieden für Millionen besserer Menschen.

    Karl Julius Weber

  39. Alle Belehrung geht von Herzen aus, alle Bildung vom Leben.

    Christian Friedrich Hebbel

  40. Durch bloße Lehren sind nie die Menschen zu bekehren: Das gute Beispiel prägt allein der Lehre Sinn dem Herzen ein.

    Friedrich von Bodenstedt

  41. Man lernt die Menschheit lieben. In den großen Gesellschaften lernt man die Menschen nur hassen.

    Jean-Jacques Rousseau

  42. Ein Konservativer ist ein Mensch mit zwei völlig gesunden Beinen, der nie gehen gelernt hat.

    Franklin D. Roosevelt

  43. Die Jahre lehren viel, wovon der Tag keine Ahnung hat.

    Ralph Waldo Emerson

  44. Die eifrigsten Reformer haben lernen müssen, dass sie sich jediglicher Macht berauben, wenn sie den schwerfälligen Massen zu weit voraneilen.

    Woodrow Wilson

  45. Einmal selbst sehen ist mehr wert als hundert Neuigkeiten hören.

  46. Nichts lernt sich so leicht wie der Luxus, auch der des Geistes.

    Moritz Heimann

  47. Die Erfahrung verfehlt ihren Lebenszweck, wo kein Wunsch zu lernen besteht

    George Bernard Shaw

  48. Es ist eine alte Wahrheit, dass man in der Politik oft vom Feinde lernen muss.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  49. Der Mensch muss sich in der Welt selbst forthelfen. Dies ihn zu lehren ist unsere Aufgabe

    Johann Heinrich Pestalozzi

  50. Das Nützlichste, was wir im Leben lernen können, ist zu verlernen, was unwahr ist.

    Antisthenes

  51. Das Landleben kann man nicht erlernen, auch nicht aus Büchern.

    John Steinbeck

  52. Er ist die wichtigste Aufgabe der Frau zu lernen, wie man die Männer bezaubert. Das Mädchen braucht dieses Mittel, um den richtigen Mann wählen zu können, die verheiratete Frau, um über den Mann zu he …

    Leo Tolstoi

  53. Schwere Tage wirkten bedeutender als all jene Tage, die in den Hörsälen und über den Büchern verbracht werden.

    Wilhelm Raabe

  54. Die Entwicklung der Redefertigkeit ist eine der ersten Aufgaben der Bildung fürs Leben.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  55. Geben kann man lernen, nehmen muss man können.

    Richard von Schaukal

  56. Willst du nicht lernen mit der Feder schreiben, schreib mit der Mistgabel

  57. Einem Krebs können wir nicht beibringen, gerade zu gehen.

    Aristophanes

  58. Hab' Achtung vor dir — und bringe es den Anderen bei.

    Else Pannek

  59. Jedes Gefühl hat einen Namen. Nennt man es beim richtigen, kann man sich hineinfühlen, es erkennen, begreifen und lernen damit umzugehen.

    Else Pannek

  60. Man lernt nie aus. Nicht einmal dann, wenn man darauf verzichten möchte.

    Else Pannek