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Sprüche über Glauben

592 Sprüche — Seite 9

  1. Du bist für den Himmel unterwegs. Je mehr du ausgibst, desto mehr wirst du einnehmen.

    Hugo Ball

  2. Der, der glaubt, hat keine Eile.

    Jens Peter Jacobsen

  3. Der Glaube an einen lenkenden, strafenden Gott ist die letzte große Illusion der Menschheit, und was, wenn auch diese verloren ist? Dann ist sie klüger geworden - aber reicher, glücklicher?

    Jens Peter Jacobsen

  4. Gott ist nahe, wo die Menschen einander Liebe zeigen

    Johann Heinrich Pestalozzi

  5. Es gefällt dem Herrn, in der Nacht zu kommen. Darum fürchte die Nacht nicht.

    Johann Heinrich Jung-Stilling

  6. Jedesmal, wenn man ein eifriges Gebet an den Herrn richtet, gewinnt man Güter, die kostbarer sind als die ganze Welt.

    Johannes Bonaventura

  7. Gottes Unermeßlichkeit und Allgegenwart heiligen jeden Hügel, auf dem ein friedsames und von bösen Leidenschaften freies Herz ihm sein stilles Opfer bringt.

    Johann Georg Zimmermann

  8. Ich mißtraue Menschen, die immer wissen, was Gott von ihnen erwartet, weil sich Gottes Erwartung immer mit ihren eigenen Wünschen deckt.

    Susan Brownell Anthony

  9. Ein sehr unwissendes Volk wird sich gerade wegen seiner Unwissenheit zu einer Religion voller Wunder neigen.

    Henry Thomas Buckle

  10. Wenn eine Zeit zuviel glaubt, ist es nur eine natürliche Reaktion, dass eine andere zuwenig glaubt.

    Henry Thomas Buckle

  11. Wenn so oft an Gott man dächte, als man an die Steuer denkt, wär uns, glaub ich, längst zu rechte Fried und Ruh von Gott geschenkt

    Friedrich von Logau

  12. Das Gebet hat keinen Stil, keine gegebene, feste Form; es soll frei aus der Seele herausgehen, wie Schmerz und Klage, wie Liebe und Leidenschaft.

    Bogumil Goltz

  13. Ich glaube nicht an Gott: Ich sehe ihn.

    Jean-Henri Fabre

  14. Gott nimmt uns die Last des Lebens nicht ab, aber er gibt die Kraft zum Tragen.

    John Henry Newman

  15. Wenn du an Gott glaubst, wird er die Hälfte deines Werkes tun. Die zweite Hälfte.

    Curtis Cyrus

  16. Vor der Ewigkeit ist alles nichtig.

    Michail Bakunin

  17. Der gütige Gott, der uns führt, wie es ihm gefällt, hat die Dinge von langer Hand machtvoll und behutsam vorbereitet.

    Charles de Foucauld

  18. Die Schwachheit der menschlichen Möglichkeiten ist die Quelle der Kraft. Jesus ist der Meister des Unmöglichen!

    Charles de Foucauld

  19. Gott baut aus dem Nichts auf

    Charles de Foucauld

  20. In manchen Situationen bedeutet Glaube: gehorchen, ohne zu verstehen

    Charles de Foucauld

  21. Man kann den Menschen unendlich viel Gutes tun ohne Worte, ohne Predigt, ohne Aufsehen.

    Charles de Foucauld

  22. Ein Asyl für jeden Kummer ist das Gebet.

    Johannes Chrysostomos

  23. Sehnsucht ist das Los des Geistes, der einmal Gottes Schönheit geschaut hat.

    Basilius von Caesarea

  24. In seiner Güte schuf Gott das Nützliche, in seiner Weisheit das Schöne, in seiner Macht das Große.

    Basilius von Caesarea

  25. Mensch: Das Wesen, das den Auftrag hat, Gott zu werden.

    Basilius von Caesarea

  26. Was Gott ist, wird in Ewigkeit kein Mensch ergründen, doch will er treu sich allezeit mit uns verbünden.

    Conrad Ferdinand Meyer

  27. Die Religionen sind der Ausdruck des ewigen und unzerstörbaren metaphysischen Bedürfnisses der Menschennatur.

    Jacob Christoph Burckhardt

  28. Wenn die Vernunft ein Geschenk des Himmels ist und wenn man vom Glauben das gleiche sagen kann, so hat uns der Himmel zwei unvereinbare, einander widersprechende Geschenke gemacht.

    Denis Diderot

  29. Wer an einen Glauben glaubt, der lässt andere für sich glauben.

    Friedrich Georg Jünger

  30. Es ist selten, dass ein Mensch weiß, was er eigentlich glaubt.

    Oswald Spengler

  31. Die Heiden haben das Leben vergöttert, die Christen den Tod.

    Germaine Madame de Stael

  32. Wenn man ihre Heiligenlegenden liest, findet man die Namen von tausend heilig gesprochenen Verbrechern.

    Claude-Adrien Helvetius

  33. Was aber wird Gott mit denjenigen machen, die nichts von seinem Sohn gehört haben? Wird er Taube bestrafen, weil sie nichts hören konnten?

    Denis Diderot

  34. Atheismus ist Selbstmord der Seele.

    Jean Antoine Petit-Senn

  35. Einer, der Gott leugnet, gleicht einem, der die Sonne leugnet; es nutzt ihm nichts, sie scheint doch

    August Julius Langbehn

  36. Ich wünsche, es gäbe einen Gott. Ich sehne mich, ihn zu loben, ihm zu danken

    Katherine Mansfield

  37. Wer sich als besserer Mensch vom Gebet erhebt, dessen Gebet ist erhört.

    George Meredith

  38. Die Menschenseele ist ein Bild, mit welchem Gott sich selbst betrachtet.

    Hermann Stehr

  39. Die Religion kann eine Leidenschaft werden wie jede andere, und zwar eine Leidenschaft, mit der man nicht spielen darf.

    Alexandre Vinet

  40. Gott lieben heißt, das Geheimnis zu leben gefunden zu haben.

    Alexandre Vinet

  41. Religiöser Fanatismus schwächt zwar den Geist, verhärtet aber das Herz.

    Otto Weiss

  42. Gott erscheint mir als das größte Abenteuer der Weltgeschichte. Seine kleinste Wirklichkeit ist größer als unsere kühnste Illusion.

    Jane Laura Addams

  43. Wir werden alle von Gott gebraucht und manchesmal auch verbraucht.

    Ferdinand Ebner

  44. Beten heißt seine ganze Existenz auf Gott konzentrieren

    Ferdinand Ebner

  45. Die wahre Freude des Lebens, die sich im tiefsten Leid bewährt, ist die Freude darüber, dass Gott ist und dass der Mensch Gottes Kind ist.

    Ferdinand Ebner

  46. Gott wird als Du oder Ich erlebt, je nachdem, wo das Bewusstseinszentrum ruht; doch wer ihn als Ich erlebt, erlebt ihn tiefer

    Graf Hermann Keyserling

  47. Ist die Religion auch nur eine naive illusorische Weltanschauung, so ist sie doch eine Weltanschauung, durch die alle Dinge in einem höheren Zusammenhang betrachtet werden.

    Helene von Druskowitz

  48. Gott dienen mit beständ'gem Sinn ist aller Weisheit Anbeginn.

    Bernhard Freidank

  49. Wie groß auch eine Missetat, Gott dennoch größre Gnade hat.

    Bernhard Freidank

  50. Ein halber Christ ist ein ganzer Unsinn.

    Christian Dietrich Grabbe

  51. Nur Gott kann ohne Gefahr allmächtig sein.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  52. Der unbedingte Unglaube im Punkte der Religion widerspricht dem natürlichen Gefühl des Menschen und versetzt seine Seele in einen trostlosen Zustand.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  53. Wir können Gott mit dem Verstande suchen, aber finden können wir ihn nur mit dem Herzen.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  54. Ein Herz ohne Leiden gleicht einer Welt ohne Offenbarung. Es sieht Gott nur im Dämmerlichte.

    Sebastian Faber

  55. Jeder Tag ohne Liebe zu erweisen oder zu empfangen, ist ein verlorener in Gottes Reich.

    Theodor Toeche-Mittler

  56. Ja, lerne zeitig begreifen, dass Dein ganzes Leben Dich vorbereiten muss, den Tod zu bestehen.

    Theodor Toeche-Mittler

  57. Kein Gebet bleibt ohne Antwort.

    Heinrich Lhotzky

  58. Religionen sind die Friedhöfe des Geistes. Man kann nicht den Lebendigen bei den Toten suchen.

    Heinrich Lhotzky

  59. Gott verlangt ja von keinem Menschen, dass er Unbewiesenes glaubt. Aber die göttlichen Beweise sind keine Denkergebnisse, sondern Geschichte und Wirklichkeit des Erlebens.

    Heinrich Lhotzky

  60. Menschen zu helfen, ist doch der einzige Gottesdienst, den es gibt. Mit nichts kann der Mensch sonst Gott einen Dienst erweisen. Aber damit kann er's wirklich. Damit allein.

    Heinrich Lhotzky