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Sprüche über Glauben

592 Sprüche — Seite 5

  1. Gott ist in uns daheim - wir sind in der Fremde.

    Eckhart von Hochheim

  2. Wer glaubt, ist entbunden. Wer nicht glaubt, ist gebunden.

    Ulrich Zwingli

  3. Wenn du ein Kind siehst, hast du Gott auf frischer Tat ertappt

    Martin Luther

  4. Ich denke, wenn ich einmal ein ernster Christ werde, dann werde ich mich am meisten darüber schämen, dass ich dies nicht früher geworden bin, sondern erst alles andere habe versuchen wollen.

    Sören Kierkegaard

  5. Klein ist der Mensch, der Vergängliches sucht, groß aber, wer das Ewige im Sinn hat.

    Antonius von Padua

  6. Die Zeit, in der man alles den Menschen durch Worte - seien es theologische oder fromme Worte - sagen könnte, ist vorüber; ebenso die Zeit der Innerlichkeit und des Gewissens und das heißt eben di …

    Dietrich Bonhoeffer

  7. Wie die Mutter sich freut, wenn sie das erste Lächeln ihres Kindes bemerkt, so freut sich Gott jedesmal, wenn er vom Himmel sieht, daß ein Sünder sich vor ihm aus vollem Herzen zum Gebet beugt.

    Fjodor M. Dostojewski

  8. Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will

    Albert Schweitzer

  9. Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln.

    Max Planck

  10. Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, dass Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann.

    Samuel Butler

  11. Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das zu ängstlich zum Lachen ist.

    Voltaire

  12. Nicht der Tod, sondern das Sterben beunruhigt mich.

    Michel de Montaigne

  13. Ich glaube um zu erkennen.

    Anselm von Canterbury

  14. Üb' immer Treu und Redlichkeit bis an dein kühles Grab, und weiche keinen Finger breit von Gottes Wegen ab!

    Ludwig Christoph Heinrich Hölty

  15. Eigentlich solle ich mich schämen, Gott mit meiner Person zu behelligen. Aber seltsam, ich fühle, dass sich Gott mit mir beschäftigt.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  16. Da mir mein Sein so unbekannt, so steht es wohl in Gottes Hand, die führet mich so aus wie ein, so darf ich wohl getröstet sein.

    Ludwig Thoma

  17. Ich weiß nicht, wohin Gott mich führt, aber ich weiß, dass er mich führt.

    Gorch Fock

  18. Es gibt zwei Arten von Christen: Den Nachfolger Jesu, und dann die billigere Ausgabe davon, den Bewunderer Jesu.

    Sören Kierkegaard

  19. Im Licht des Glaubens bin ich stark, standhaft und beharrlich. Im Licht des Glaubens hoffe ich. Das läßt mich nicht schwach werden auf meinem Lebensweg.

    Katharina von Siena

  20. Ich habe angefangen, Kirchen, Kapellen, Bischöfe und das Ganze zu hassen. Ein Mensch kann auch ohne das tapfer vor seinen Gott treten

    John Knittel

  21. Wir müssen die religiösen Gefühle des anderen respektieren - aber nur in der gleichen Art, wie wir seine Ansicht respektieren, dass seine Frau schön und seine Kinder wohlerzogen sind.

    H. L. Mencken

  22. Im Himmel ist ein Engel nichts Besonderes

    George Bernard Shaw

  23. Besser ein Zweifler, der manchmal glaubt, als ein Gläubiger, der nie zweifelt.

    Josef Bordat

  24. Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten

    Martin Luther

  25. Die goldene Zeit der Geistlichkeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes.

    Friedrich von Schiller

  26. Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn's ihm gut geht, und eine, wenn's ihm schlecht geht. Die letztere heißt Religion.

    Kurt Tucholsky

  27. Im Glück nicht stolz sein und im Leid nicht zagen, das Unvermeidliche mit Würde tragen. Das Rechte tun, am Schönen sich erfreuen, das Leben lieben und den Tod nicht scheuen, und fest an Gott und b …

    Karl Streckfuß

  28. Der Mensch ist vergänglich, wenn wir den einen Teil seines Wesens betrachten, nämlich seinen Leib, er ist unvergänglich in seinem anderen Wesensteil, der Seele.

    Dante Alighieri

  29. Gott will, dass der Mensch seinen Spaß hat.

    Theresia von Avila

  30. Der Wissende weiß, daß er glauben muß.

    Friedrich Dürrenmatt

  31. Gott ist dreifach von Person und doch einfach von Natur. Gott ist auch an allen Orten, und an jedem Ort ist Gott ganz. Das will so viel sagen, dass alle Orte ein Ort Gottes sind.

    Eckhart von Hochheim

  32. Die in sich selbst ruhende, eigentliche Wahrheit ist mit Gott identisch. Erkenntnis des Wahren ist Wirkung der Wahrheit.

    Anselm von Canterbury

  33. In allem Streben und Forschen suche ich hinter dam Geheimnis des Lichtstrahls ehrfürchtig das Geheimnis des göttlichen Geistes.

    Max Planck

  34. Die Vernunft ist das größte Hindernis für den Glauben, weil alles Göttliche ihr absurd scheint.

    Martin Luther

  35. Als Gott am sechsten Schöpfungstag alles ansah, was er gemacht hatte, war zwar alles gut, aber dafür war auch die Familie noch nicht da.

    Kurt Tucholsky

  36. Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche. Das ist die Chance der Propheten - und sie kommen in Scharen.

    Gilbert Keith Chesterton

  37. Religion ist das letzte Ziel, wohin alle unsere Gedanken und Handlungen gehen müssen.

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  38. Die Gabe zu beten ist nicht immer in unserer Gewalt. Dem Himmel ist beten wollen auch beten.

    Gotthold Ephraim Lessing

  39. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.

    Karl Marx

  40. Herr, lasse uns niemals glauben, wir könnten alleine bestehen und bedüften deiner nicht.

    John Donne

  41. Wer seinen Glauben mit Gründen verteidigt, kann mit Gründen widerlegt werden.

    Rupert Johann Hammerling

  42. Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.

    Alfred Friedrich Delp

  43. Ein Blitzableiter auf einem Kirchturm ist das denkbar stärkste Misstrauensvotum gegen den lieben Gott.

    Karl Kraus

  44. Gott ist weder gut noch vollkommen; wenn ich Gott gut nenne, so sage ich etwas ebenso Verkehrtes, als wenn ich das Weiße schwarz nennen würde.

    Eckhart von Hochheim

  45. Wen der liebe Gott einmal bei der Arbeit gesehen hat, dem besorgt er laufend neue

    Carl Ludwig Schleich

  46. Das Wort Gottes ist frei; es will nicht Fesseln dulden durch Vorschriften des Menschen.

    Martin Luther

  47. Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesen zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis. …

    Isaac Newton

  48. Unternimm nie etwas, wozu du nicht das Herz hast, dir den Segen des Himmels zu erbitten.

    Georg Christoph Lichtenberg

  49. Die Alten glauben alles. Die Gereiften misstrauen allem. Die Jungen wissen alles.

    Oscar Wilde

  50. Gott hat Geduld mit dem irdischen Erdenpilger! Wenn er auch zuweilen abirrt, Gott führt ihn doch endlich wieder auf die rechte Straße seiner Wallfahrt, damit er am Gnadenort ankomme. Wenn nur der …

    Adolph Kolping

  51. Wo das Leid ist, da kommen leicht auch die Liebe und der Glaube.

    Peter Rosegger

  52. Was vergangen, sei vergeben, wer da glaubt und hofft, wird leben. Was faul ist, das muß fallen. Gruß von Gott den Mutigen allen.

  53. Die Bibel gebietet uns, unsere Nächsten zu lieben und auch unsere Feinde zu lieben, wahrscheinlich deshalb, weil es in der Regel dieselben Leute sind.

    Gilbert Keith Chesterton

  54. Der Priester wird die Wesensgleichheit von Mensch und Tier nie zugeben, da er auf die unsterbliche Seele nicht verzichten kann, die er braucht, um die Moralforderung zu begründen.

    Sigmund Freud

  55. Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der erste

    Mahatma Gandhi

  56. Wenn man alle Treue, Liebe, Huld und Zärtlichkeit der Eltern, Kinder, Ehegatten, Verwandten, Freunde und all derer, die einander Gutes tun, zusammengießen könnte, so wäre es kein Tröpflein gegen das M …

    Johann Albrecht Bengel

  57. Wofür ein Mensch auch beten mag - er betet um Wunder

    Iwan Turgenjew

  58. Selbstvertrauen ist Vertrauen auf Gott: er wird mich doch nicht stecken lassen.

    Bettina von Arnim

  59. Die Hilfe Gottes, muss ich vermuten, liegt für uns heute ein wenig im weiten; denn nach diesem Leben hilft er den Guten, in diesem Leben den Gescheiten.

    Franz Grillparzer

  60. Kümmern wir uns um das Heute - Gott wird sich um das Morgen kümmern.

    Gorch Fock