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Sprüche über Glauben

592 Sprüche — Seite 6

  1. Der Quell echter Reue sprudelt in heiligen Tiefen, und nur in der einsamen Stille eines göttlichen Ursprungs waschen sich schuldige Hände und Seelen rein.

    Conrad Ferdinand Meyer

  2. Das Ineinanderfließen in der Gottheit ist ein Sprechen sonder Wort und sonder Laut, ein Hören sonder Ohren, ein Sehen sonder Augen.

    Eckhart von Hochheim

  3. Gott hat den Menschen mit der Willenskraft und Vernunft ihr Schicksal in die Hand gelegt.

    Adalbert Stifter

  4. Ich glaube nicht, dass derselbe Gott, der uns Sinne, Vernunft und Verstand gab, uns ihren Gebrauch verbieten wollte.

    Galileo Galilei

  5. Gott hat für alles seine Zeit.

    Maria Ward

  6. Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden, auch wenn du alle Wege durchwanderst. So tiefen Grund hat sie.

    Heraklit von Ephesos

  7. So ist es auf Erden: Jede Seele wird geprüft und wird auch getröstet.

    Fjodor M. Dostojewski

  8. Das höchste Gut des Geistes ist die Erkenntnis Gottes, und die höchste Tugend des Geistes ist, Gott zu erkennen.

    Baruch de Spinoza

  9. Gott erblicken wir nicht, aber überall erblicken wir Göttliches.

    Friedrich von Schlegel

  10. Religion zu haben ist Pflicht des Menschen gegen sich selbst.

    Immanuel Kant

  11. Heute weiß ich, dass Glauben nichts ist als das Hineinleben in die göttliche Welt.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  12. Das Gebet ist meiner Ansicht nach nichts anderes als ein Gespräch mit einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um mit ihm zu reden, weil er uns liebt.

    Theresia von Avila

  13. Helligkeit besteht darin, mit einem Lächeln den Willen Gottes zu tun.

    Mutter Theresa

  14. Glauben ist die Fähigkeit, in Gottes Tempo zu gehen

    Martin Buber

  15. Die Menschen glauben das, was sie wünschen.

    Julius Caesar

  16. Was Gott an und für sich ist, wissen wir so wenig als ein Käfer weiß, was ein Mensch ist.

    Ulrich Zwingli

  17. Ich glaube, dass sich Gott, als er den Menschen erschaffen hat, gewaltig überschätzt hat.

    Oscar Wilde

  18. Billige Gnade heißt Gnade als Schleuderware, verschleuderte Vergebung, verschleuderter Trost, verschleudertes Sakrament; Gnade als unerschöpfliche Vorratskammer der Kirche, aus der mit leichtfer …

    Dietrich Bonhoeffer

  19. Es gilt, eine Wahrheit zu finden, die Wahrheit für mich sein kann, die Idee zu finden, für die ich leben und sterben will.

    Sören Kierkegaard

  20. Der Gläubige, der nie gezweifelt hat, wird schwerlich einen Zweifler bekehren.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  21. Alle Religionen sind gleich falsch und gleich nützlich.

    Edward Gibbon

  22. Christus kam nicht, um die die Welt in einen Himmel zu verwandeln, sondern um den Himmel auf die Erde zu bringen.

    John Henry Newman

  23. Wenn Gott die allumfassende Wahrheit ist, dann kann er nicht ungnädig auf uns herabblicken, wenn wir uns selbst treu bleiben.

    John Galsworthy

  24. Was du mit Glauben und Mut begonnen hast, das hilft dir Gott vollenden

    Christoph Martin Wieland

  25. Tun wir nach besten Kräften das Beste, und Gott wird das Gute nie ohne Segen lassen

    Adolph Kolping

  26. Wer immer irgendetwas unter dem Gesichtspunkt des Guten will, dessen Wille ist gleichförmig dem göttlichen Willen.

    Thomas von Aquin

  27. Glaube an dich selbst, Mensch, glaube an den inneren Sinn deines Wesens, so glaubst du an Gott und an die Unsterblichkeit!

    Johann Heinrich Pestalozzi

  28. Für viele ist Gott kaum mehr als eine Berufungsinstanz gegen das Verdammungsurteil der Welt über ihr eigenes Versagen.

    William James

  29. Christus mag für jemanden gestorben sein, aber jedenfalls nicht für mich.

    Albert Camus

  30. Die Bibel ist nicht dazu da, dass wir sie kritisieren, sondern dazu, dass sie uns kritisiert.

    Sören Kierkegaard

  31. Hätte ich früher erkannt, was ich jetzt weiß, dass der winzige Palast meiner Seele einen so großen König beherbergt, dann hätte ich ihn nicht so häufig darin allein gelassen

    Theresia von Avila

  32. Ich bin voller Hoffnung auf Gottes Güte.

    Maria Ward

  33. Man muss an Gott glauben, und wenn man den Glauben nicht hat, dann soll man an seine Stelle keinen Sensationsrummel setzen, sondern suchen, suchen, einsam suchen, allein mit sich und seinem Gewissen.

    Anton Tschechow

  34. Der Zorn Gottes währt nur einen Augenblick, die göttliche Barmherzigkeit ist ewig.

    Joseph Joubert

  35. Gesegnet sei die Stille! Denn in ihr wirst du mich reden hören

    Khalil Gibran

  36. Genieße, wer nicht glauben kann. Die Lehre ist ewig wie die Welt. Wer glauben kann, entbehre.

    Friedrich von Schiller

  37. Es gibt keine andere Brücke in den Himmel als das Kreuz

    Abraham a Sancta Clara

  38. Sinnlich beginnt der Mensch, dann denkt er, endlich glaubt er.

    Ludwig Börne

  39. Nicht das macht frei, dass wir nichts über uns anerkennen wollen, sondern eben, dass wir etwas verehren, was über uns ist.

    Johann Wolfgang von Goethe

  40. Der Mensch, der sich vielen Glückes und seiner Schwäche bewusst ist, wird abergläubig, flüchtet zum Gebet.

    Georg Christoph Lichtenberg

  41. Nicht dem Menschen, der Gottheit nur geziemt die Rach' und Strafe.

    Christian Dietrich Grabbe

  42. Ein Geist, der auf zur Gottheit strebt, muß zwar vom Staube sich erheben: doch kann, wer nicht der Erde lebt, auch nicht vom Himmel leben.

    Johann Georg Jacobi

  43. Mit tiefer Ehrfurcht schau' ich die Schöpfung an, denn du, Namenloser, du schufest sie!

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  44. Das Genie ist die Macht, Gott der menschlichen Seele zu offenbaren.

    Franz Liszt

  45. Gott liebt den kleinen Mann. Er hat so viele von seiner Sorte gemacht.

    Abraham Lincoln

  46. Es gibt nur einen mächtigen Hebel der Zivilisation: die Religion.

    Johann Jakob Bachofen

  47. Du sollst zu stolz sein, Gott zu rufen, wenn du noch nicht am Ende deiner Menschenkräfte bist.

    Gorch Fock

  48. Müsste man statt Gebeten Geld emporsenden, fast alle wären Atheisten!

    Emanuel Wertheimer

  49. Nichts wirkt auf die ganze Umgebung eines Menschen beruhigender und anziehender als ein unerschütterliches Gottvertrauen.

    Rudolf von Tavel

  50. Das Gebet ist die Mutter und der Ursprung aller Seelenerhebung.

    Johannes Bonaventura

  51. Die geistige Freude ist das sicherste Merkmal der in uns wohnenden Gnade Gottes.

    Johannes Bonaventura

  52. Eher werden Himmel und Erde vergehen, als dass Maria demjenigen ihre Hilfe versagt, der sie um Hilfe bittet und auf sie sein Vertrauen setzt.

    Johannes Bonaventura

  53. Beten heisst die Gnade des Heiligen Geistes aus der überschwenglich süssen Quelle der Heiligsten Dreifaltigkeit schöpfen.

    Johannes Bonaventura

  54. Wenn ein Mensch mit Gott gut steht, der steht wohl, wenn's übel geht; denn er kann die höchsten Gaben, Vater, Bruder, Tröster haben.

    Friedrich von Logau

  55. Was das Glockenläuten zur Ruhe der Verstorbenen beitragen mag, will ich nicht entscheiden; den Lebenden ist es abscheulich

    Georg Christoph Lichtenberg

  56. Die Religion ist das Krankenhaus der Seelen, welche die Welt verwundet hat.

    Jean Antoine Petit-Senn

  57. Die Größe und unendliche Weisheit des Schöpfers wird nur derjenige wirklich erkennen, der sich bestrebt, aus dem gewaltigen Buche, das wir Natur nennen, seine Gedanken herauszulesen

    Justus Freiherr von Liebig

  58. Das Kreuz ist eine Last von der Art, wie es die Flügel für die Vögel sind. Sie tragen sie aufwärts

    Bernhard von Clairvaux

  59. Geh durch den Menschen, und du gelangst zu Gott

    Augustinus

  60. Krieg ist ewig zwischen List und Argwohn; nur zwischen Glauben und Vertrauen ist Friede.

    Friedrich von Schiller