Sprüche über Glauben
592 Sprüche — Seite 10
Je unabhängiger wir von den Menschen werden, desto abhängiger werden wir von Gott.
— Paul Olaf Bodding
Alles, auch das Unscheinbarste, nehmen wir in seinen Wirkungen mit hinüber in die andere Welt. Es ist ein unerbittlicher Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung in bezug auf Diesseits und Jenseits.
— Paul Olaf Bodding
Der Mensch wird schöpferisch in Verbindung mit Gott.
— Paul Olaf Bodding
Weil Gott unser Vater ist, missfällt ihm nichts so sehr wie der Mangel an Vertrauen.
— Joseph Benedikt Marzellin Champagnat
Gottes Arbeit auf Gottes Art getan, wird es niemals an Gottes Unterstützung mangeln.
— James Hudson Taylor
Das zu lernen, was Gott uns durch die Not lehren will, ist wichtiger, als aus ihr herauszukommen.
— James Hudson Taylor
Gott ist bereit, uns alles zu geben, was wir nötig haben, wenn wir es nötig haben.
— James Hudson Taylor
Die Widersprüchlichkeit von Christen, die einerseits bekennen, der Bibel zu glauben, andererseits jedoch leben, als gäbe es dieses Buch nicht, war eines der stärksten Argumente meiner ungläubigen Mitm …
— James Hudson Taylor
Missionsdienst ist der edelste Dienst, dem Sterbliche sich widmen können. Engel würden sich freuen, wenn es ihnen gestattet wäre, an solch herrlichem Werke teilzuhaben.
— James Hudson Taylor
Wir mögen versagen, wir versagen ja tatsächlich fortwährend, aber Gott versagt nie
— James Hudson Taylor
Keine Zeit passt wie der frühe Morgen zum Verkehr mit dem Herrn. Man muss in der Frühe die Harfe für die Musik des Tages stimmen.
— James Hudson Taylor
Man erfährt den Herrn in besonderer Weise, wenn man viel allein ist.
— James Hudson Taylor
Nur am Fuße des Kreuzes sehen wir uns selbst, die Welt und Gott im rechten Licht.
— James Hudson Taylor
Der Glaube der meisten Menschen ist Befangenheit ohne Klarheit.
— Johann Jakob Wilhelm Heinse
Gott hat seine Schöpfung aus Liebe, um der Liebe willen erschaffen
— Simone Weil
Die Sünde ist keine Entfernung. Sie ist eine falsche Blickrichtung.
— Simone Weil
Die Liebe zu Gott ist rein, wenn Freude und Leid die gleiche Dankbarkeit einflößen
— Simone Weil
Der falsche Gott verwandelt das Leiden in Gewaltsamkeit. Der wahre Gott verwandelt die Gewaltsamkeit in Leiden
— Simone Weil
Wir Menschen sind ein Scherz Gottes
— Simone Weil
Gott schreibt seine Gesetze nicht an den Himmel, sondern in das Menschenherz, und all unser Streben nach Vervollkommnung ist im Grunde nur ein Bemühen, jene Schriftzüge in unserm zu entziffern. Aber w …
— Wilhelmine von Hillern
Wer irgendeine Art von Religion zur Stütze seiner Sittlichkeit bedarf, dessen Moralität ist nicht rein, denn diese muss ihrer Natur nach in sich selbst bestehen
— Karoline Friederike Louise M. von Günderrode
Wissen um unser Wissen ist Philosophie; Ergebenheit und Voraussetzung, wo wir zu wissen aufhören, Religion.
— Rahel Varnhagen von Ense
Allmächtiger Vater, gib uns die Gnade, so zu beten, dass wir Gehör verdienen.
— Jane Austen
Wem die Natur versagt, Genius oder Künstler zu sein, der kann und soll danach streben, zu den Heiligen zu gehören
— Malwida von Meysenbug
Kirchen gibt es hier genug. Aber fromme Augen sehe ich so wenig.
— Paula Modersohn-Becker
Die Saat der Liebe wird immer aufs Neue gesät in diesen heiligen Nächten, jene Saat, die einmal aufgehn soll als Ernte einem besseren Menschentum und der erlösten Kreatur.
— Manfred Kyber
Die äußerliche und unberechtigte Herrschaft der Kirche muss gebrochen werden, bevor die innerliche und berechtigte Herrschaft der Religion beginnen kann
— Manfred Kyber
Die Wissenschaft leitet uns Schritt für Schritt durch das ganze Ausmaß der Schöpfung, bis wir schließlich doch zu Gott gelangen.
— Margarete von Valois
Ein Stern, den Gott entzündet, ist jedes Menschen Herz.
— Friedrich Julius Hammer
Hätte man Verstand, brauchte man keine Gottheit; so aber macht man dich, Schicksal, zur himmlischen Göttin.
— Juvenal
Religion ist die philosophische Poesie der Welt. Bei ihrer Gestaltung waren die poetischen und philosophischen Kräfte des Menschen zugleich tätig. Sie zu missachten ist darum immer eine Rohheit.
— August Pauly
Das gehört auch zu den Wundern des Lebens, dass die Menschen das Größte, was sie besitzen, wieder vergessen können.
— August Pauly
Für die größten Tragödien, welche Leidenschaft und Niedertracht in der Welt aufführen, kann nur ein Gott den Humor aufbringen.
— August Pauly
Für viele sind Kirchen nur Versicherungsgesellschaften gegen Unfälle im Jenseits.
— August Pauly
Es ist das Gefühl, dass in diesem Weltmechanismus etwas Ewiglebendes enthalten sein muss, was sich in allen das Ganze erfassenden Menschenseelen zu der Vorstellung »Gott« gestaltet.
— August Pauly
Was die Natur sagt, hat Gott gesagt. Religionen aber sind Menschenantwort.
— August Pauly
Das Reich Gottes ist weder Schwärmen noch schöngeistiges Genießen, sondern Wirken in Liebe und Weisheit, in Schönheit und Güte.
— Friedrich Lienhard
Wir selber, wir Menschen – das Göttliche in uns – müssen an unserem eigenen Teil vollbringen das schwere Werk der Verklärung und Vergeistigung dieser Erbmasse. Niemand befreit uns davon. Gott ist in …
— Friedrich Lienhard
Wir dürfen die Verbindung mit dem Ewigen nicht verlieren, in dessen Odem doch zuletzt unser Tiefstes lebt.
— Friedrich Lienhard
Wer das irdische Leben nicht erst nimmt, nimmt Gott nicht ernst.
— Hildegard Waach
Gott hat die lichte, mit Sonne geschmückte Hälfte seines großen Mantels von der Erde hinweggezogen, und mit der andern schwarzen Hälfte, worin Mond und Sterne gestickt sind, das Gehäuse der Welt umhän …
— Wilhelm Heinrich Wackenroder
Wir begreifen die Wege des Himmels nicht.
— Wilhelm Heinrich Wackenroder
Durch Worte herrschen wir über den ganzen Erdkreis; durch Worte erhandeln wir alle Schätze der Erde. Nur das Unsichtbare, das über uns schwebt, ziehen Worte nicht in unser Gemüt herab.
— Wilhelm Heinrich Wackenroder
Wenn man doch immer bedenken wollte, dass die Religion mehr Sache des Gewissens als des Wissens ist!
— Friedrich Polack
Das Geheimnis des Himmels wird durch Jahrtausende hin bewahrt.
— Oliver Wendell Holmes
Die Wissenschaft will nur glauben, was sie weiß, die Kirche nur wissen, was sie glaubt.
— Friedrich Wilhelm Kaulisch
Aus der Theologie wird man zur Philosophie, aus der Philosophie zur Religion geführt.
— Walter Calé
Die Welt ist Gottes lebendiges Abbild
— Tommaso Campanella
Ich weiß nicht, was für einen Christen schwieriger ist – richtig zu leben oder richtig zu sterben.
— Daniel Defoe
Noch hat keiner Gott erflogen, der vor Gottes Teufeln flüchtet.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Natürlich - ich habe gebetet - und hat Gott das gekümmert?
— Emily Elizabeth Dickinson
Man sagt, dass Gott überall ist, aber immer denken wir an ihn als an ein etwas Entferntes.
— Emily Elizabeth Dickinson