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Sprüche über Glauben

592 Sprüche — Seite 10

  1. Je unabhängiger wir von den Menschen werden, desto abhängiger werden wir von Gott.

    Paul Olaf Bodding

  2. Alles, auch das Unscheinbarste, nehmen wir in seinen Wirkungen mit hinüber in die andere Welt. Es ist ein unerbittlicher Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung in bezug auf Diesseits und Jenseits.

    Paul Olaf Bodding

  3. Der Mensch wird schöpferisch in Verbindung mit Gott.

    Paul Olaf Bodding

  4. Weil Gott unser Vater ist, missfällt ihm nichts so sehr wie der Mangel an Vertrauen.

    Joseph Benedikt Marzellin Champagnat

  5. Gottes Arbeit auf Gottes Art getan, wird es niemals an Gottes Unterstützung mangeln.

    James Hudson Taylor

  6. Das zu lernen, was Gott uns durch die Not lehren will, ist wichtiger, als aus ihr herauszukommen.

    James Hudson Taylor

  7. Gott ist bereit, uns alles zu geben, was wir nötig haben, wenn wir es nötig haben.

    James Hudson Taylor

  8. Die Widersprüchlichkeit von Christen, die einerseits bekennen, der Bibel zu glauben, andererseits jedoch leben, als gäbe es dieses Buch nicht, war eines der stärksten Argumente meiner ungläubigen Mitm …

    James Hudson Taylor

  9. Missionsdienst ist der edelste Dienst, dem Sterbliche sich widmen können. Engel würden sich freuen, wenn es ihnen gestattet wäre, an solch herrlichem Werke teilzuhaben.

    James Hudson Taylor

  10. Wir mögen versagen, wir versagen ja tatsächlich fortwährend, aber Gott versagt nie

    James Hudson Taylor

  11. Keine Zeit passt wie der frühe Morgen zum Verkehr mit dem Herrn. Man muss in der Frühe die Harfe für die Musik des Tages stimmen.

    James Hudson Taylor

  12. Man erfährt den Herrn in besonderer Weise, wenn man viel allein ist.

    James Hudson Taylor

  13. Nur am Fuße des Kreuzes sehen wir uns selbst, die Welt und Gott im rechten Licht.

    James Hudson Taylor

  14. Der Glaube der meisten Menschen ist Befangenheit ohne Klarheit.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  15. Gott hat seine Schöpfung aus Liebe, um der Liebe willen erschaffen

    Simone Weil

  16. Die Sünde ist keine Entfernung. Sie ist eine falsche Blickrichtung.

    Simone Weil

  17. Die Liebe zu Gott ist rein, wenn Freude und Leid die gleiche Dankbarkeit einflößen

    Simone Weil

  18. Der falsche Gott verwandelt das Leiden in Gewaltsamkeit. Der wahre Gott verwandelt die Gewaltsamkeit in Leiden

    Simone Weil

  19. Wir Menschen sind ein Scherz Gottes

    Simone Weil

  20. Gott schreibt seine Gesetze nicht an den Himmel, sondern in das Menschenherz, und all unser Streben nach Vervollkommnung ist im Grunde nur ein Bemühen, jene Schriftzüge in unserm zu entziffern. Aber w …

    Wilhelmine von Hillern

  21. Wer irgendeine Art von Religion zur Stütze seiner Sittlichkeit bedarf, dessen Moralität ist nicht rein, denn diese muss ihrer Natur nach in sich selbst bestehen

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  22. Wissen um unser Wissen ist Philosophie; Ergebenheit und Voraussetzung, wo wir zu wissen aufhören, Religion.

    Rahel Varnhagen von Ense

  23. Allmächtiger Vater, gib uns die Gnade, so zu beten, dass wir Gehör verdienen.

    Jane Austen

  24. Wem die Natur versagt, Genius oder Künstler zu sein, der kann und soll danach streben, zu den Heiligen zu gehören

    Malwida von Meysenbug

  25. Kirchen gibt es hier genug. Aber fromme Augen sehe ich so wenig.

    Paula Modersohn-Becker

  26. Die Saat der Liebe wird immer aufs Neue gesät in diesen heiligen Nächten, jene Saat, die einmal aufgehn soll als Ernte einem besseren Menschentum und der erlösten Kreatur.

    Manfred Kyber

  27. Die äußerliche und unberechtigte Herrschaft der Kirche muss gebrochen werden, bevor die innerliche und berechtigte Herrschaft der Religion beginnen kann

    Manfred Kyber

  28. Die Wissenschaft leitet uns Schritt für Schritt durch das ganze Ausmaß der Schöpfung, bis wir schließlich doch zu Gott gelangen.

    Margarete von Valois

  29. Ein Stern, den Gott entzündet, ist jedes Menschen Herz.

    Friedrich Julius Hammer

  30. Hätte man Verstand, brauchte man keine Gottheit; so aber macht man dich, Schicksal, zur himmlischen Göttin.

    Juvenal

  31. Religion ist die philosophische Poesie der Welt. Bei ihrer Gestaltung waren die poetischen und philosophischen Kräfte des Menschen zugleich tätig. Sie zu missachten ist darum immer eine Rohheit.

    August Pauly

  32. Das gehört auch zu den Wundern des Lebens, dass die Menschen das Größte, was sie besitzen, wieder vergessen können.

    August Pauly

  33. Für die größten Tragödien, welche Leidenschaft und Niedertracht in der Welt aufführen, kann nur ein Gott den Humor aufbringen.

    August Pauly

  34. Für viele sind Kirchen nur Versicherungsgesellschaften gegen Unfälle im Jenseits.

    August Pauly

  35. Es ist das Gefühl, dass in diesem Weltmechanismus etwas Ewiglebendes enthalten sein muss, was sich in allen das Ganze erfassenden Menschenseelen zu der Vorstellung »Gott« gestaltet.

    August Pauly

  36. Was die Natur sagt, hat Gott gesagt. Religionen aber sind Menschenantwort.

    August Pauly

  37. Das Reich Gottes ist weder Schwärmen noch schöngeistiges Genießen, sondern Wirken in Liebe und Weisheit, in Schönheit und Güte.

    Friedrich Lienhard

  38. Wir selber, wir Menschen – das Göttliche in uns – müssen an unserem eigenen Teil vollbringen das schwere Werk der Verklärung und Vergeistigung dieser Erbmasse. Niemand befreit uns davon. Gott ist in …

    Friedrich Lienhard

  39. Wir dürfen die Verbindung mit dem Ewigen nicht verlieren, in dessen Odem doch zuletzt unser Tiefstes lebt.

    Friedrich Lienhard

  40. Wer das irdische Leben nicht erst nimmt, nimmt Gott nicht ernst.

    Hildegard Waach

  41. Gott hat die lichte, mit Sonne geschmückte Hälfte seines großen Mantels von der Erde hinweggezogen, und mit der andern schwarzen Hälfte, worin Mond und Sterne gestickt sind, das Gehäuse der Welt umhän …

    Wilhelm Heinrich Wackenroder

  42. Wir begreifen die Wege des Himmels nicht.

    Wilhelm Heinrich Wackenroder

  43. Durch Worte herrschen wir über den ganzen Erdkreis; durch Worte erhandeln wir alle Schätze der Erde. Nur das Unsichtbare, das über uns schwebt, ziehen Worte nicht in unser Gemüt herab.

    Wilhelm Heinrich Wackenroder

  44. Wenn man doch immer bedenken wollte, dass die Religion mehr Sache des Gewissens als des Wissens ist!

    Friedrich Polack

  45. Das Geheimnis des Himmels wird durch Jahrtausende hin bewahrt.

    Oliver Wendell Holmes

  46. Die Wissenschaft will nur glauben, was sie weiß, die Kirche nur wissen, was sie glaubt.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  47. Aus der Theologie wird man zur Philosophie, aus der Philosophie zur Religion geführt.

    Walter Calé

  48. Die Welt ist Gottes lebendiges Abbild

    Tommaso Campanella

  49. Ich weiß nicht, was für einen Christen schwieriger ist – richtig zu leben oder richtig zu sterben.

    Daniel Defoe

  50. Noch hat keiner Gott erflogen, der vor Gottes Teufeln flüchtet.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  51. Natürlich - ich habe gebetet - und hat Gott das gekümmert?

    Emily Elizabeth Dickinson

  52. Man sagt, dass Gott überall ist, aber immer denken wir an ihn als an ein etwas Entferntes.

    Emily Elizabeth Dickinson