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Sprüche über Talent

387 Sprüche — Seite 2

Nicht alles Große entsteht allein aus Fleiß, und nicht jede Begabung führt von selbst zu Größe. Talent bezeichnet jene besondere Anlage, die etwas leichter, feiner oder intensiver gelingen lässt und doch erst durch Übung Form gewinnt. Darum ist dieses Thema gleichermaßen verheißungsvoll und anspruchsvoll.

Sein eigentlicher Wert liegt nicht in der bloßen Möglichkeit, sondern in ihrer Verwirklichung. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Talent ein Geschenk sein kann, das Verantwortung nach sich zieht, weil ungenutzte Begabung ebenso unerquicklich wirkt wie überschätzte.

  1. Für das praktische Leben ist das Genie so brauchbar wie ein Sternteleskop im Theater.

    Arthur Schopenhauer

  2. Das Wertvollste im Leben ist die Entfaltung der Persönlichkeit und ihrer schöpferischen Kräfte. Es ist das Wichtigste, denn es ist die Voraussetzung für ein erfülltes Leben

    Albert Einstein

  3. Liebe ist die Fähigkeit und Bereitschaft, den Menschen, an denen uns gelegen ist, die Freiheit zu lassen, zu sein, was sie sein wollen, gleichgültig, ob wir uns damit identifizieren können oder nicht.

    George Bernard Shaw

  4. Wer sich Großes zutraut, ohne das Zeug dazu zu haben, ist eingebildet.

    Aristoteles

  5. Intelligenz ist die Fähigkeit, die bewirkt, dass man Abstand nimmt.

    Henry de Montherlant

  6. Was braucht man, um erfolgreich zu sein? Selbstvertrauen und Unwissenheit

    Mark Twain

  7. Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform.

    William Somerset Maugham

  8. Ein Mensch kann nicht alles wissen, aber etwas muss jeder haben, was er ordentlich versteht.

    Gustav Freytag

  9. Nur wenige können diskutieren. Die meisten streiten nur

    Amos Bronson Alcott

  10. Talent ist selten. Man muss es systematisch und behutsam pflegen.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  11. Schlauheit ist die Kunst, eigene Fehler zu verbergen und die Schwächen anderer bloßzulegen.

    William Hazlitt

  12. In Wahrheit heißt, etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können

    Friedrich Nietzsche

  13. Wenn die Gemeinheit Genie hat und der Anstand Talent, ist der Anstand verloren.

    Emil Gött

  14. Jeder Mensch schafft sich im Geiste eine Welt, in der er seinen Fähigkeiten nach im Mittelpunkt steht

    Kurt Tucholsky

  15. Wir mögen keinem gerne gönnen, dass er was kann, was wir nicht können

    Wilhelm Busch

  16. Die Frau ist die Gefährtin des Mannes, mit den gleichen geistigen Fähigkeiten begabt.

    Mahatma Gandhi

  17. Der Sinn für Neuigkeiten ist ein Sinn dafür, was wichtig ist, was lebenswichtig ist, was Farbe hat

  18. Fröhlich und optimistisch sollten Sie voller Zuversicht jeden Tag beginnen. So sind und bleiben Sie ein Meister der Lebenskunst.

    Nikolaus B. Enkelmann

  19. Wenn die Unfähigkeit einen Decknamen braucht, nennt sie sich Pech

    Charles de Talleyrand

  20. Die zweitwichtigste Kunst nach der Fähigkeit, Gelegenheiten zu ergreifen, ist zu wissen, wann ein Vorteil ungenutzt bleiben muss.

    Benjamin Disraeli

  21. Wenn jeder sein Talent entfallten würde, wäre es all zu laut auf der Welt

    Richard Wagner

  22. Tu was du kannst, mit dem was du hast, da wo du bist.

  23. In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.

    Johann Wolfgang von Goethe

  24. Solange sich ein Mensch einbildet, etwas nicht zu können, solange ist es ihm unmöglich es zu tun.

    Baruch de Spinoza

  25. Glück besteht darin, die Eigenschaften zu haben, die von der Zeit verlangt werden

    Henry Ford

  26. Das Schicksal will, dass die großen Begabungen für gewöhnlich eher Rivalen als Freunde sind, sie wachsen und leuchten für sich aus Furcht, einander zu beschatten. Die Schafe müssen sich zusammenrotten …

    Antoine de Rivarol

  27. Finde heraus, wo deine stärksten Wurzeln liegen, und verlange nicht nach anderen Welten

    Henry David Thoreau

  28. Halbes Studium ist gefährlicher als die rohe Unbefangenheit des Talents

    Otto Ludwig

  29. Nichts ist schmeichelhafter, als die Überzeugung, man könnte in Kunstdingen etwas leisten.

    John Knittel

  30. Die Frauen haben einen wunderbaren Instinkt für die Dinge. Sie bemerken alles - mit Ausnahme des Selbstverständlichen.

    Oscar Wilde

  31. Eine Frau muß schweigen können. Eine Ehe ohne Schweigen ist wie ein Auto ohne Bremsen.

    Charles Robert Darwin

  32. Was uns im Leben am meisten Not tut ist ein Mensch, der uns zu dem zwingt, was wir können.

    Ralph Waldo Emerson

  33. Was mich anbetrifft, so zahle ich für die Fähigkeit, Menschen richtig zu behandeln, mehr als für irgendeine andere auf der ganzen Welt.

    John D. Rockefeller

  34. Das Geheimnis des Erfolges ist es, gewöhnliche Dinge ungewöhnlich gut zu machen

    John D. Rockefeller

  35. Die Kunst des Lesens ist die Fähigkeit, Seiten zu überblättern, auf denen man nichts versäumt.

    William Butler Yeats

  36. Eine Sprache mit Geschick handhaben heißt, eine Art Beschwörungszauber treiben.

    Charles Baudelaire

  37. Nicht alle seine Fähigkeiten soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden.

    Baltasar Gracián y Morales

  38. Tapferkeit ist die Fähigkeit, von der eigenen Furcht keine Notiz zu nehmen.

    George Smith Patton

  39. Es ist ein gewisses Verhältnis nötig zwischen denen, die vornehmlich zum Denken, und zwischen jenen, die vornehmlich zur Tätigkeit geneigt sind.

    Henry Thomas Buckle

  40. Der Handwerksmann, der's allzugut will machen, verdirbt aus Ehrgeiz die Geschicklichkeit.

    William Shakespeare

  41. Wie wenigen Menschen ist das Talent verliehen, Reisende zu sein !

    Ludwig Tieck

  42. Wo wir lieben, gedeiht auch unser Talent.

    Martin Kessel

  43. Ein rechter Meister zieht keine Schüler, sondern eben wiederum Meister.

    Robert Schumann

  44. Die Natur gibt einem Menschen seine Fähigkeiten, und das Glück bringt sie zur Wirkung.

    François de la Rochefoucauld

  45. Die Politik ist nichts anderes, als die Kunst augenblicklichen Bewegungen, die durch außerordentliche Ursachen entstehen, zuvorzukommen oder zu begegnen.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  46. Die Gebrechlichen haben oft Fertigkeiten, deren ein ordentlich gebauter Mensch wohl nicht unfähig, doch zu erlernen nicht entschlossen genug ist.

    Georg Christoph Lichtenberg

  47. Liebe ist kein Pensum, das man absolviert, sondern ein Anruf an die schöpferischen Möglichkeiten des Herzens.

    Ralph Waldo Emerson

  48. Liebe ist die Fähigkeit, Ähnliches an Unähnlichem wahrzunehmen

    Theodor W. Adorno

  49. Gegenüber der Fähigkeit, die Arbeit eines einzigen Tages sinnvoll zu ordnen, ist alles andere im Leben ein Kinderspiel.

    Johann Wolfgang von Goethe

  50. Wenn man mit Flügeln geboren wird, sollte man alles dazu tun, sie zum Fliegen zu benutzen.

    Florence Nightingale

  51. Es ist ein ungeheures Glück, wenn man fähig ist, sich zu freuen.

    George Bernard Shaw

  52. Genialität ist nichts anderes als eine große Fähigkeit zur Geduld

    Georges-Louis Leclerc de Buffon

  53. Die wertvollste Eigenschaft die ein Mensch sich aneignen kann ist die Fähigkeit, die Dinge zu tun, die er tun muss, wenn sie getan werden müssen, ob es ihm gefällt oder nicht

    Thomas Henry Huxley

  54. Künstlerische Fähigkeiten und scharfer Verstand harmonieren sehr gut miteinander.

    Gottfried von Strassburg

  55. Jeder hat sein eigen Glück unter den Händen, wie der Künstler eine rohe Materie, die er zu einer Gestalt umbilden will. Aber es ist mit dieser Kunst wie mit allen: nur die Fähigkeit dazu wird uns …

    Johann Wolfgang von Goethe

  56. Das Glück ist eine Frage des Ausgeschlafenseins. Verschlafe, wenn du Talent hast, die volle Hälfte deines Lebens, du wirst dann die andere doppelt gelebt haben.

    Carl Ludwig Schleich

  57. Genie kann erklärt werden als die Fähigkeit, mit geringer Mühe das zu vollbringen, was der gewöhnliche Mensch selbst unter Aufwand größter Mühe nicht vollbringen kann

    Herbert Spencer

  58. Das Können ist des Dürfens Maß.

    Ludwig Purtscheller

  59. Zum Tun gehört Talent - zum Wohltun Vermögen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  60. Wer seinem Chef nicht vertrauen kann, obschon er keine andere Wahl hat und diese dann nutzt, zeigt Vertrauen ins Misstrauen und stellt damit eine besondere Art von Vorstandsbefähigung für spätere …

    Christa Schyboll