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Wer sich Großes zutraut, ohne das Zeug dazu zu haben

Spruchbild: Wer sich Großes zutraut, ohne das Zeug dazu zu haben,  ist eingebildet.

Wer sich Großes zutraut, ohne das Zeug dazu zu haben, ist eingebildet.

Bedeutung

Aristoteles beschreibt Einbildung als das Zusammentreffen von Selbstueberschaetzung und fehlendem Talent oder Koennen. Wer Grosses von sich behauptet oder erwartet, ohne die notwendigen Faehigkeiten und Anlagen dafuer zu besitzen, handelt nicht mutig oder selbstbewusst, sondern eingebildet und realitaetsfern. Das Zitat unterscheidet praezisze zwischen berechtigtem Selbstvertrauen und illusorischer, substanzloser Selbstwahrnehmung. Aristoteles zielt auf Mass und Wirklichkeitssinn: Grosses Zutrauen braucht ein Fundament aus Faehigkeit, Uebung und Urteil, sonst kippt es in leere Anmassung.

Verwendung

Passend fuer Texte ueber Selbsteinschaetzung, gesunde Bescheidenheit und realistisches Denken in Beruf und Leben. Geeignet fuer Ratgeber ueber Karriere, Talent und Persoenlichkeitsentwicklung. Spricht Menschen an, die den wichtigen Unterschied zwischen gesundem Ehrgeiz und destruktiver Selbstueberschaetzung erkennen und verstehen moechten.

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Über Aristoteles

Über den Autor

Philosoph · Antik-Griechisch · 384 - 322 v. Chr.

Aristoteles (384–322 v. Chr.) war ein griechischer Universalgelehrter, der Disziplinen wie Logik, Biologie und Dichtungstheorie begründete und dessen Denken den Aristotelismus hervorbrachte.

Mehr erfahren

Aristoteles wurde in Stageira geboren und starb in Chalkis auf Euböa. Er war ein Schüler Platons, übertraf seinen Lehrer jedoch an thematischer Breite: Von Ethik und Staatstheorie bis hin zu Medizin und Physik hinterließ er in nahezu jeder Wissenschaft grundlegende Werke. Sein systematisches Denken prägte die europäische Philosophie und Naturforschung bis weit in die Neuzeit.

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