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Sprüche über Talent

387 Sprüche — Seite 6

Nicht alles Große entsteht allein aus Fleiß, und nicht jede Begabung führt von selbst zu Größe. Talent bezeichnet jene besondere Anlage, die etwas leichter, feiner oder intensiver gelingen lässt und doch erst durch Übung Form gewinnt. Darum ist dieses Thema gleichermaßen verheißungsvoll und anspruchsvoll.

Sein eigentlicher Wert liegt nicht in der bloßen Möglichkeit, sondern in ihrer Verwirklichung. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Talent ein Geschenk sein kann, das Verantwortung nach sich zieht, weil ungenutzte Begabung ebenso unerquicklich wirkt wie überschätzte.

  1. Zum Erzieher muss man eigentlich geboren sein wie zum Künstler.

    Karl Julius Weber

  2. Das Zubehör eines Sängers: Ein großer Brustkorb, ein großer Mund, neunzig Prozent Gedächtnis, zehn Prozent Intelligenz, sehr viel schwere Arbeit und ein gewisses Etwas im Herzen.

    Enrico Caruso

  3. Genialität ist nie etwas anderes als das Ursprüngliche, das Kindhafte.

    Paul Keller

  4. Staatskunst ist die kluge Anwendung persönlicher Niedertracht für das Allgemeinwohl

    Abraham Lincoln

  5. Ob ein Mann, der schreibt, gut oder schlecht schreibt, ist gleich ausgemacht, ob aber einer, der nichts schreibt und stille sitzt, aus Vernunft oder aus Unwissenheit stille sitzt, kann kein Sterbliche …

    Georg Christoph Lichtenberg

  6. Die Ansprüche, die ein Mensch an andre stellt, stehn gewöhnlich in umgekehrtem Verhältnis zu seinen Leistungen.

    Emil Gött

  7. Genie ist ewige Geduld.

    Michelangelo

  8. Die meisten Führungskräfte zögern, ihre Leute mit dem Ball laufen zu lassen. Aber es ist erstaunlich, wie schnell ein informierter und motivierter Mensch laufen kann.

    Walter Scheel

  9. Wer zu schmeicheln versteht, versteht auch zu verleumden.

  10. Wer seine Einbildungskraft und seine Fähigkeiten benutzt, um den Menschen nicht möglichst wenig, sondern möglichst viel für einen Dollar geben zu können, der ist auserwählt für den großen Erfolg.

    Henry Ford

  11. Eine Fähigkeit, die nicht täglich zunimmt, geht täglich ein Stück zurück.

  12. Das Vorurteil ist die bequemste Art der Kritik, aber sie ist das Talent des Pöbels.

    Daniel Spitzer

  13. Die Freiheit ist nicht die Willkür, beliebig zu handeln, sondern die Fähigkeit, vernüftig zu handeln.

    Rudolf Virchow

  14. Die Ehe ist eine höchst angenehme Institution, wenn sie den Ehemännern das Talent verleiht, die Wünsche der Frau zu erraten

    Honoré de Balzac

  15. Talent ist Verpflichtung, kein Recht.

    Alexander Alexandrowitsch Block

  16. Frauen vermögen Angst besser zu verbergen wie Männer.

    John Steinbeck

  17. Das Landleben kann man nicht erlernen, auch nicht aus Büchern.

    John Steinbeck

  18. Es liegen in jedem Menschen eine Reihe von Fähigkeiten und Trieben, die nur geweckt und entwickelt zu werden brauchen, um in Betätigung gesetzt, die schönsten Wirkungen zu erzeugen.

    August Bebel

  19. Die Entwicklung der Redefertigkeit ist eine der ersten Aufgaben der Bildung fürs Leben.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  20. Des Genius Bruder ist der Fleiß.

    Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein

  21. Alles selbst machen zu wollen, ist das Kennzeichen des Unbegabten.

    Richard von Schaukal

  22. Künstler ist nur einer, der aus der Lösung ein Rätsel machen kann.

    Karl Kraus

  23. Gute Informationen sind schwer zu bekommen. Noch schwerer ist es, mit ihnen etwas anzufangen.

    Sir Arthur Conan Doyle

  24. Der menschlichen Kunst der Täuschung sind Grenzen gezogen.

    Sir Arthur Conan Doyle

  25. Warum können Engel fliegen? Weil sie sich leicht nehmen.

    Gilbert Keith Chesterton

  26. Ein gut beschriebenes Leben ist fast so selten wie ein gut gelebtes.

    Thomas Carlyle

  27. Dilettant heißt der kuriose Mann, der findet sein Vergnügen dran, etwas zu machen, was er nicht kann.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  28. Man kann alles, was man will, sobald man nichts will, als was man kann

    Christoph Martin Wieland

  29. Zwischen Wissen und Können liegt manchmal ein langer Weg.

    Else Pannek

  30. Alle haben wir die Neigung, uns zum Sklaven der Stunde und der Überlieferung zu machen.

    Theodor Fontane

  31. Der Gehorsam ist ein erhabener Vorzug, dessen nur die vernünftige Kreatur fähig ist.

    Augustinus

  32. Das Wissen, wie man sich verstellt, ist das Wissen der Könige.

    Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu

  33. Der gute Redner wird Vergleiche anwenden und Beispiele vorbringen

    Marcus Tullius Cicero

  34. Takt ist die Fähigkeit, die Leute so zu behandeln, als wüßten sie, worüber sie sprechen.

    Franklin P. Jones

  35. Alles hängt vom Geschmack ab und von der Fähigkeit, die Dinge anzuordnen.

    Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  36. Vernunft ist Begabung, Dummheit Veranlagung.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  37. Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen!

    Giuseppe Mazzini

  38. Worte sind wie die Kleider der Gedanken wenige Schriftsteller aber wissen ihre Gedanken zu kleiden

    Gottlieb Moritz Saphir

  39. Manchmal ist die richtige Frage das bessere Argument

    Rainer Karius

  40. Takt ist eine Geschicklichkeit, die den Menschen besser als Talent und Wissen über alle Schwierigkeiten fortführt.

    Samuel Smiles

  41. Zu den Blitzen des Genies machen die Talente den Donner

    Peter Sirius

  42. Man muss ein weiser Leser sein, um weise und gut zitieren zu können

    Amos Bronson Alcott

  43. Wer über gute Ideen verfügt, sie aber nicht verwirklichen kann, ist nicht besser dran, als jemand, der keine hat.

    Perikles

  44. Was diese Kraft ist, kann ich nicht genau sagen; auf jeden Fall weiß ich, dass sie existiert und dass sie einem Menschen verfügbar wird, wenn er genau weiß, was er will, und entschlosen ist, nicht …

    Alexander Graham Bell

  45. Bedenke gut, was deine Kraft vermag und was über deine Fähigkeit hinausgeht

    Horaz

  46. Sei dir deiner Kräfte, Bedürfnisse und Möglichkeiten bewusst, dann wirst du auf dem Weg, den du beschreitest, einen Gefährten haben.

  47. Talent haben ist das Beste, das zweite, etwas lernen.

    Epicharmos

  48. Deine natürlichen Fähigkeiten reichen nicht aus, um dich bedeutsam zu machen.

    Epicharmos

  49. Nichts können ist noch lange keine neue Richtung.

    Arnold Böcklin

  50. Unser Denken ist träger als unsere Muskeln, geübter in Ausflüchten, die es erlauben, der Arbeit zu entgehen.

    Stanislaw Brzozowski

  51. Nicht jede Zeit findet ihren großen Mann, und nicht große Fähigkeit findet ihre Zeit

    Jacob Christoph Burckhardt

  52. Was dem Menschen leicht wird, pflegt er gern zu tun.

    Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz

  53. Man muss an seine Berufung glauben und alles daran setzen, sein Ziel zu erreichen

    Marie Curie

  54. Talent bedeutet Energie und Ausdauer. Weiter nichts.

    Heinrich Schliemann

  55. Talent gibt es nur als Darlehen Das Leben besteht auf Ratenzahlung

    Karl-Heinz Karius

  56. Der Mensch ist das lernfähigste Wesen, denn er kann lernen, sein Unterbewußtsein zu beeinflussen

    Nikolaus B. Enkelmann

  57. Im Mittelpunkt des Erfolgs steht immer der Mensch; mit seiner Energie, seinem Willen, mit seiner Leistung, mit seinen Fähigkeiten, mit seiner Kreativität, mit seiner Begeisterungsfähigkeit.

    Nikolaus B. Enkelmann

  58. Küsse vergehen, Kochkunst bleibt bestehen

    George Meredith

  59. Auch ein Mensch von Genie und Tugend ist nur ein Mensch. Alle seine Gaben können nicht gleichmäßig entwickelt sein.

    Thomas Babington Macaulay

  60. Die Natur verlieh allen Menschen die Gabe, sich in wichtigen Dingen zu verrechnen.

    Otto Weiss