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Sprüche über Wetter

520 Sprüche — Seite 4

Das Wetter bestimmt Stimmungen, Alltag und Landschaft stärker, als viele wahrhaben wollen. Es ist mal Gesprächsstoff, mal Lebensgrundlage und immer ein Zeichen dafür, dass der Mensch nicht alles beherrscht. Gerade diese Mischung aus Nähe, Laune und Naturmacht macht das Thema so dauerhaft gegenwärtig.

Naturzitate über Wetter werden gerne auf Grußkarten, in Reden über Umweltschutz, als Kalenderweisheiten oder als Beschriftung von Naturfotos eingesetzt. Sie erinnern daran, wie sehr das Menschliche im Natürlichen verwurzelt ist – und wie viel Trost und Schönheit die Natur bereithält.

  1. Auf windige Weihnachten folgt ein glückliches Jahr. (26. Dez.)

  2. So wie Ignaz stellt sich ein, wird der nächste Januar sein. (31. Juli)

  3. Tummeln die Krähen sich noch, bleibt lang des Winters Joch.

  4. Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält'. (08. Jan.)

  5. Fröste im Mai schädlich sind, gut hingegen sind die Wind'.

  6. Weiße Lichtmess - grüne Ostern. (02. Feb.)

  7. Fällt im Oktober das Laub sehr schnell, ist der Winter bald zur Stell'.

  8. Wenn Winde wehen im Advent, dann wird uns reiche Ernt' geschenkt.

  9. Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und große Plag'.

  10. Wenn's auf dem Berg gereift hat, so ist im Tal alles erfroren.

  11. Wie der Basillus, so der September. (02. Jan.)

  12. Tummeln sich an Gertrud die Haselmäuse, ist es weit mit des Winters Eise. (17. Nov.)

  13. Nach Martinstag viele Nebel sind, so wird der Winter meist gelind. (11. Nov.)

  14. St. Martin setzt sich schon mit Dank zum warmen Ofen auf die Bank. (11. Nov.)

  15. Hält der Oktober das Laut, liegt zu Christnacht noch Staub.

  16. Antonius mit dem weißen Bart, regnet's nicht, er mit dem Schnee nicht spart. (17. Jan.)

  17. Im Düstern ist gut flüstern, aber nicht gut Flöhe fangen.

  18. Ein grüner Christtag - ein weisser Ostertag. (24. Dez.)

  19. Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Frücht' und Wein. (30. Jan.)

  20. Wie das Wetter am Markarius war, so wird der September, trüb oder klar. (04. Jan.)

  21. So viel Nebel im Märzen steigen, so viel sich Wetter im Sommer zeigen.

  22. Friert es auf Virgilius, im Märzen Kälte kommen muss. (27. Nov.)

  23. Gießt der St. Gall wie aus einem Fass, ist der nächste Sommer nass. (16. Okt.)

  24. Am Neujahrstag kalt und weiß, wird der Sommer später heiß.

  25. Ist in einem schönen Apfel kein Wurm, so wäre doch gern einer drin.

  26. Wenn es zu Kunigunde friert, sie es noch vierzig Nächte spürt. (03. März)

  27. Ist im Januar dick das Eis, gibt's im Mai ein üppig Reis.

  28. Trockener Nikolaus, milder Winter rund um das Haus. (06. Dez.)

  29. Fliesst zu St. Nikolaus noch der Birkensaft, kriegt der Winter keine Kraft. (06. Dez.)

  30. Regnet's an St. Nikolaus, wird der Winter streng und graus. (06. Dez.)

  31. St. Nikolaus spült die Ufer aus. (06. Dez.)

  32. Regen auf Walpurgisnacht, hat stets ein gutes Jahr gebracht. (30. April)

  33. Walpurgisfrost ist schlechte Kost. (30. April)

  34. Peter und Paul hat Wasser im Maul. (29. Juni)

  35. Aprilschnee düngt, Märzenschnee frisst.

  36. Ein nasser April verspricht der Früchte viel.

  37. Der April treibt sein Spiel. Treibt er's toll, wird die Tenne voll.

  38. Es ist kein Mai so gut- er schneit dem Schäfer auf den Hut.

  39. Will der Mai ein Gärtner sein, trägt er nicht in Scheunen ein.

  40. Soll Feld und Garten wohl gedeih'n, dann braucht's im Juni Sonnenschein.

  41. Wenn's im Juni viel regnet, ist der Graswuchs gesegnet.

  42. Wenn im Juni Nordwind geht, kommt Gewitter oft recht spät.

  43. Juli heiß - lohnt Müh' und Schweiß.

  44. Auf Peter und Paul klar, bringt ein gutes Jahr. (29. Juni)

  45. Schön zu St. Paul, füllt Tasche und Maul. (29. Juni)

  46. Nach Barbara geht's frosten an, kommt's früher, ist nicht wohlgetan. (04. Dez.)

  47. Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee. (04. Dez.)

  48. St. Gerald - es wird kalt. (05. Dez.)

  49. Ist der Siebenschläfer nass, regnet's ohne Unterlass. (27. Juni)

  50. Schneit's am unschuldigen Kindel, fährt der Januar in die Schindeln. (28. Dez.)

  51. Wie das Wetter an Johanni war, so bleibt's wohl 40 Tage gar! (24. Juni)

  52. Windstill muss St. Stephan sein, soll der nächste Wein gedeih'n. (26. Dez.)

  53. Bringt St. Stephan Wind, die Winzer nicht erfreut sind. (26. Dez.)

  54. Ist es windig in den Weihnachtstagen, sollen viel Obst die Bäume tragen. (25. Dez.)

  55. Ist es grün zur Weihnachtszeit, fällt Schnee auf die Ostereier. (25. Dez.)

  56. Bringt das Christkind Kält' und Schnee, drängt das Winterkorn in die Höh'. (24. Dez.)

  57. Wer sein Holz um Christmett fällt, dem sein Haus wohl zehnfach hält. (24. Dez.)

  58. An St. Lucia ist der Abend dem Morgen nah. (13. Dez.)

  59. Die Adelheid liebt weisse Flocken, da bleibt die Erde selten trocken. (16. Dez.)

  60. St. Lucia kürzt den Tag, so viel sie ihn nur kürzen mag. (13. Dez.)