Sprüche über Wetter
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Das Wetter bestimmt Stimmungen, Alltag und Landschaft stärker, als viele wahrhaben wollen. Es ist mal Gesprächsstoff, mal Lebensgrundlage und immer ein Zeichen dafür, dass der Mensch nicht alles beherrscht. Gerade diese Mischung aus Nähe, Laune und Naturmacht macht das Thema so dauerhaft gegenwärtig.
Naturzitate über Wetter werden gerne auf Grußkarten, in Reden über Umweltschutz, als Kalenderweisheiten oder als Beschriftung von Naturfotos eingesetzt. Sie erinnern daran, wie sehr das Menschliche im Natürlichen verwurzelt ist – und wie viel Trost und Schönheit die Natur bereithält.
Kommt der 1. Mai mit Schnee, bringt er Kuckuck und Nachtigall
Was der Juli verbricht, rettet der September nicht.
Gib auf Ägidius acht - er sagt dir, was der Monat macht! (01. Sept.)
Wie das Wetter am Magnustag, so es vier Wochen bleiben mag. (06. Sept.)
Die erste Liebe und der Mai geh'n selten ohne Frost vorbei.
Sturm und Wind an Rosamunde, bringt dem Bauern gute Kunde. (02. April)
Im Juni kühl und trocken gibt's was in die Milch zu brocken.
Wenn man lange genug wartet, wird das schönste Wetter
Ist an Kathrein das Wetter matt, kommt im Frühjahr spät das grüne Blatt. (25. Nov.)
Tiburtius kommt mit Sang und Schall, bringt Kuckuck und die Nachtigall. (14. April)
Hat St. Peter das Wetter schön, kannst du Kohl und Erbsen sä'n. (25. April)
Viel Nebel im September über Tal und Höh', bringen im Winter tiefen Schnee.
Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet.
— Johann Wolfgang von Goethe
Maria Opferung klar und hell, gibt's im Winter Wolfsgebell (21. Nov.)
Rauher Nord im Februar deutet auf ein gutes Jahr.
Mitte Mai ist der Winter vorbei.
Die Blumen machen den Garten, nicht der Zaun.
Den 1. April musst übersteh'n, dann kann dir manch Gut's gescheh'n.
Allerheiligen feucht, wird der Schnee nicht leicht. (01. Nov.)
Wie das Wetter um Ägidi tut, bleibt's den ganzen Monat. (01. Sept.)
Ägidius Regen - kommt ungelegen. (01. Sept.)
Kommt St. Lorenz mit heissem Hauch, füllt er dem Winzer Fass und Bauch. (10. August)
Maitau macht grüne Au.
Bleiben die Störche nach Bartholomä, so kommt ein Winter, der tut nicht weh. (24. August)
Zu Theres beginnt die Weinles'. (15. Okt.)
Kühler Mai - eine alte Regel - beschert viel Arbeit für Kelter und Flegel.
Barbara im weissen Kleid, verkündet gute Sommerzeit. (04. Dez.)
Am Septemberregen ist dem Bauern viel gelegen.
Ist's im Mai recht kalt und nass, haben die Maikäfer keinen Spaß.
Wer in einen sauren Apfel gebissen hat, dem schmeckt der süße desto besser.
St. Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot. ((02. Juli)
Bringt Rosamund Sturm und Wind, so ist Sybille (29. April) uns gelind. (02. April)
Auf nassen Mai folgt ein trockener Juni.
St. Paulus klar, gutes Jahr - bringt er Wind, regnet's geschwind. (14. Jan.)
Wie der Achaz so der Herbst. (31. März)
Florian und Gordian richten oft noch Schaden an. (10. Mai)
Wenn es erst einmal Josefi ist, so endet auch der Winter gewiss. (19. März)
St. Blasius und Urban ohne Regen folgt ein guter Erntesegen. (03. Feb.)
Wenn die Schwalben niedrig fliegen, wird man Regenwetter kriegen.
Wenn im Mai die Wachteln schlagen, künden sie von Regentagen.
Wenn sich naht St. Stanislaus, schlagen alle Bäume aus. (07. Mai)
Wenn's einer davon haben kann, so bleibt er gerne dann und wann des Morgens, wenn das Wetter kühle, noch etwas liegen auf dem Pfühle ...
— Wilhelm Busch
Wenn's im Mai viel regnet, ist das Jahr gesegnet.
St. Afra im Regen kommt dem Bauern ungelegen. (07. August)
Das Wetter an St. Urban, zeigt des Herbstes Witterung an. (25. Mai)
Die Agnessonne hat weder Kraft noch Wonne. (21. Jan.)
Grünt die Esche vor der Eiche, gibt's im Sommer eine Bleiche.
Wenn Jakobi tagt, werden die jungen Störche aus dem Nest gejagt. (25. Juli)
An Romanus und Lupizinius die Sonne scheinen muss. (28. Feb.)
Mairegen auf die Saaten ist wie Dukaten.
St. Mang schlägt's Kraut mit der Stang'. (06. Sept.)
Je mehr Dominicus schürt, man im Winter friert. (04. August)
Regnet's am Siebenschläfertag, es sieben Wochen regnen mag. (27. Juni)
Ein kühler Mai wird hoch geacht', hat stets uns fruchtbar Jahr gebracht.
Bringt der Juli heiße Glut, so gerät der September gut.
Ein tüchtiges Juligewitter ist gut für Winzer und Schnitter.
St. Julian bricht das Eis, oder er bringt's mit von seiner Reis'. (09. Jan.)
Ob der Winter warm oder kalt - so geh Allerheiligen in den Wald. (01. Nov.)
Mariä Heimsuchung wird's bestellt, wie's Wetter 40 Tage sich hält.
Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde. (14. Jan.)