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Sprüche über Wetter

520 Sprüche — Seite 3

Das Wetter bestimmt Stimmungen, Alltag und Landschaft stärker, als viele wahrhaben wollen. Es ist mal Gesprächsstoff, mal Lebensgrundlage und immer ein Zeichen dafür, dass der Mensch nicht alles beherrscht. Gerade diese Mischung aus Nähe, Laune und Naturmacht macht das Thema so dauerhaft gegenwärtig.

Naturzitate über Wetter werden gerne auf Grußkarten, in Reden über Umweltschutz, als Kalenderweisheiten oder als Beschriftung von Naturfotos eingesetzt. Sie erinnern daran, wie sehr das Menschliche im Natürlichen verwurzelt ist – und wie viel Trost und Schönheit die Natur bereithält.

  1. Warmer Gilbhart bringt fürwahr, stets einen kalten Januar. (26. Okt.)

  2. Der heilige Leopold ist dem Altweibersommer hold. (15. Nov.)

  3. Elisabeth zeigt an, was der Winter für ein Mann. (19. Nov.)

  4. Sind um Michael die Vögel noch hier, haben bis Weihnachten lindes Wetter wir. (29. Sept.)

  5. Am Neujahrstag Sonnenschein, läßt das Jahr uns fruchtbar sein.

  6. Markarius das Wetter prophezeit für die ganze Erntezeit. (04. Jan.)

  7. Dreikönigsabend hell und klar, verspricht ein gutes Erntejahr. (06. Jan.)

  8. Die Heiligen Drei Könige kommen oder gehen im Wasser. (06. Jan.)

  9. An Mariä Namen kommen die Schwalben zusammen.

  10. Ist's Dreikönig hell und klar, gibt's viel Wein in diesem Jahr. (06. Jan.)

  11. St. Valentin nimmt die Feiertag hin. (07. Jan.)

  12. St. Erhard mit der Hack', steckt die Feiertag' in den Sack. (08. Jan.)

  13. An Amalie Sonnenschein, bringt viel Korn und Weizen ein. (10. Jan.)

  14. Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde. (14. Jan.)

  15. Der Theobald, der Theobald, der macht unsere Häuser kalt. (16. Jan.)

  16. Große Kälte am Antoniustag, manchmal nicht lange halten mag. (17. Jan.)

  17. Zweige schneiden zu St. Barbara, Blüten sind bis Weihnachten da. (04. Dez.)

  18. Um Antonius nehmen die Tage zu um eine kleine Mönchesruh'. (17. Jan.)

  19. Wenn an Antonius die Luft ist klar, gibt's bestimmt ein trockenes Jahr. (17. Jan.)

  20. Die Kälte, die kommt angegangen, wenn bei Theobald die Tage langen. (16. Jan.)

  21. Scheint zu Lichtmess die Sonne heiß, gibt's noch sehr viel Schnee und Eis. (02. Feb.)

  22. Nach dem Dorotheentag, kein Schnee mehr gerne kommen mag. (06. Feb.)

  23. Gibt's im Mai viel Regenwetter, wird auch das Getreide fetter.

  24. Wenn es an St. Albin regnet, gibt es weder Heu noch Stroh. (01. März)

  25. Albin Regen - kein Erntesegen. (01. März)

  26. Kunigung macht warm von unt. (03. März)

  27. Lachende Kunigunde bringt frohe Kunde. (03. März)

  28. Nach St. Veit wendet sich die Zeit, alles geht auf die andere Seit'.

  29. Wie der Quirin so der Sommer. (30. März)

  30. Ist es im April sehr trocken, geht der Sommer nicht auf Socken.

  31. Gewitter am St. Georgstag, ein kühles Jahr bedeuten mag. (23. April)

  32. So wie Martin es will, zeigt sich dann der ganze April. (13. April)

  33. Bricht vor Allerheiligen der Winter ein, so herrscht Martini Sonnenschein. (01. Nov.)

  34. Zu Philip und Jakobi Regen, bedeutet viel Erntesegen. (01. Mai)

  35. Der Abend rot, der Morgen grau, bringt das schönste Tagesblau.

  36. Glüh'n Johanniswürmchen helle, schöner Juni ist zur Stelle. (24. Juni)

  37. Natur hat weder Kern noch Schale, alles ist sie mit einem Male.

    Albrecht von Haller

  38. Der Wind dreht sich um St. Veit, da legt sich das Laut auf die andere Seit'.

  39. Regnet's am Johannistag, regnet es noch 14 Tag'. (24. Juni)

  40. Wie es um Katharina, trüb oder rein, so wird auch der nächste Februar sein. (25. Nov.)

  41. Vor dem Johannistag, man keine Gerste loben mag. (24. Juni)

  42. Langer Schnee im März gibt Heu, aber mager Korn und Spreu.

  43. Wenn's regnet an St. Gervasius, es 14 Tage regnen muss. (19. Juni)

  44. Nach dem Tag des Fridolein, da muss der Pflug auf dem Felde sein. (06. März)

  45. Ist St. Peter kalt, hat der Winter noch lange Halt. (22. Feb.)

  46. Ist zu St. Vitus der Himmel klar, gibt es ein fruchtbares Jahr. (15. Juni)

  47. Vom Jakobstag der Vormittag, man das Wetter zu Weihnachten deuten mag. (25. Juli)

  48. Der Florian, der Florian, noch einen Schneemann setzen kann. (04. Mai)

  49. Um Allerseelen kalt und klar, macht auf die Weihnacht' alles starr. (02. Nov.)

  50. Tanzen die Mücken im Februar, gibt es ein spätes Frühjahr.

  51. Fliegen die Fledermäus' abends umher, kommt anhaltend schönes Wetter daher.

  52. St. Medard keinen Regen trag, es regnet sonst wohl 40 Tag'. (08. Juni)

  53. St. Jakob klar und rein, wird das Christfest frostig sein. (25. Juli)

  54. Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr.

  55. Heiliger St. Veit regen nicht, dass es uns nicht an Gerst' gebricht!

  56. Ist bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch kein strenger mehr dahinter. (06. Jan.)

  57. Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.

  58. Zu Oswald wächst die Rübe bald. (05. August)

  59. Tummeln die Krähen sich noch, bleibt lang des Winters Joch.

  60. So wie Ignaz stellt sich ein, wird der nächste Januar sein. (31. Juli)