gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Gefahr

532 Sprüche — Seite 6

Gefahr gehört zu jenen Erfahrungen, in denen das Leben plötzlich seine Verletzlichkeit zeigt. Sie kann von außen drohen oder aus menschlichem Leichtsinn, Machtstreben und Selbstüberschätzung entstehen und zwingt dazu, genauer hinzusehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nie nur düster, sondern auch klärend.

Wo Gefahr erkannt wird, treten Mut, Vorsicht und Urteilskraft zugleich hervor. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie schmal der Abstand zwischen Sicherheit und Bedrohung oft ist und warum Wachsamkeit nicht Angst bedeuten muss, sondern ein Ausdruck verantwortlicher Nüchternheit sein kann.

  1. Jeder Aufstieg in große Höhen geschieht auf einer Wendeltreppe.

    Francis Bacon

  2. Bedürfnisse nur an dem Maße subjektiver Wünsche und Meinungen gemessen, ruinieren jede Wirtschaft.

    Richard Rothe

  3. Solange noch ein wenig gelacht wird, sind die Dinge in Ordnung. Sobald dieser höllische Ernst wie eine ölige See aufkommt, ist alles verloren.

    David Herbert Lawrence

  4. Verachtung ist das Gefühl eines vorsichtigen Mannes für einen Feind, der zu mächtig ist, um ihn gefahrlos zu bekämpfen.

    Ambrose Bierce

  5. Frauen die schlecht kochen und welche kein gemütliches Heim zu schaffen vermögen, treiben ihren Mann aus dem Haus und dem Schnapsteufel in die Arme

    August Oetker

  6. Mut besteht nicht darin, dass man die Gefahr blind übersieht, sondern darin, dass man sie sehend überwindet.

    Jean Paul

  7. Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen

    Christian Johann Heinrich Heine

  8. Ein Feind ist zu viel, hundert Freunde sind zu wenig.

  9. Wenn man beim Stiche der Biene oder des Schicksals nicht stille hält, so reißet der Stachel ab und bleibt zurück.

    Jean Paul

  10. Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober.

    Mark Twain

  11. Der Reiche setzt eher sein Leben für seinen Reichtum als seinen Reichtum für sein Leben aufs Spiel.

    Frank Wedekind

  12. Hüte Dich vor wirrem Weltgewühle; ohne Staub kommt keiner aus der Mühle.

    Julius Sturm

  13. Übe dich in Vorsicht bei deinen Geschäften. Die Welt ist voll Tricks und Betrug. Aber werde nicht blind für das, was dir an Tugend begegnet.

  14. Frauen haben eine Vorrat von Bosheiten, die in Gutmütigkeit gehüllt, mit Wohlwollen verbrämt sind, dass man damit einen Heiligen in Verdammnis stürzen, einen Affen ernst machen und einen Dämon zum Ers …

    Honoré de Balzac

  15. Die gefährlichste Sorte von Dummheit ist ein scharfer Verstand

    Hugo von Hofmannsthal

  16. Bei der Erfassung der richtigen Entscheidungen stehen meistens zwei Dinge im Gegensatz dazu: Die Eile und der Zorn.

    Thukydides

  17. Vernachlässige nicht dein eigenes Feld, um das eines anderen zu jäten!

  18. Der Genuß schwerer Speisen beeinträchtigt das innere Gleichgewicht; man wird krank.

    Ferdinand Ebner

  19. Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.

    Oscar Wilde

  20. Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Seil über einem Abgrund.

    Friedrich Nietzsche

  21. Eher muss man darauf achten, mit wem man isst und trinkt, als was man isst und trinkt

    Seneca

  22. Adler haben große Flügel, aber auch scharfe Klauen.

  23. Viele Hunde sind des Hasen Tod.

  24. Stumme Hunde und stille Wasser sind gefährlich.

  25. Sieh dich vor, dass der Sinn für das Große dir nicht abhanden kommt, ehe du es gewahr wirst.

    Friedrich von Schlegel

  26. Der Mittelweg ist oft doppelt gefährlich.

    Christian Dietrich Grabbe

  27. Flieg nicht hoch empor, dann kannst du auch nicht stürzen

  28. Der geringe Schaden, welchen der Igel anrichtet, kann gegenüber dem von ihm gebrachten Nutzen kaum in Betracht kommen, zumal jener noch keineswegs genügend erwiesen ist.

    Alfred Edmund Brehm

  29. O Wanderer, steh und schau: Hier fiel ich - in die Hände meiner Frau! Bete für mich ein fromm Gebet, dass es dir nicht wie mir ergeht.

    Otto Julius Bierbaum

  30. Furcht macht verächtlich, und Verachtung ist gefahrvoller als Hass.

    Johann Jakob Engel

  31. Wer Aufopferung als Lebensinhalt akzeptiert, wird ein Opfer seiner selbst.

    Else Pannek

  32. Menschen, die sich überschätzen, richten ihr Chaos an wie ein kaltes Buffet.

    Else Pannek

  33. Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.

    Oscar Wilde

  34. Doch manchen stürzt schon die Hoffnung auf Gewinn in sein Verderben.

    Sophokles

  35. Fürchtet einer das Feuer, so riecht er allenthalben Rauch.

    Jeremias Gotthelf

  36. Dem, welcher ein Bein gebrochen hat, kann man dadurch sein Unglück doch erträglicher machen, wenn man ihm zeigt, dass es leicht hätte das Genick treffen können.

    Immanuel Kant

  37. Fluche einem Nachbarn, und du gräbst zwei Gräber.

  38. Macht ist eine Leiter mit angesägten Sprossen.

    Philip Chesterfield

  39. Lieber fünf Minuten feige, als ein Leben lang tot.

  40. Eigentlich müßte man sich fürchten, aus dem Haus zu treten.

    Franz Kafka

  41. Nur die Frau kann eine Familie schaffen. Aber eine Familie kann auch an ihr zerbrechen.

    Mutter Theresa

  42. Wenn das Glück dir Küchlein backt, so will es dich fassen und erdrücken

  43. Schon wer nur ein kleines Lichtlein in der Dunkelheit anzündet, lockt die Mücken an

    Franz von Sales

  44. An verblendeter Mutterliebe sind mehr Menschen zugrunde gegangen als an der gefährlichsten Kinderkrankheit.

    Otto von Leixner

  45. Brennt unser Haus und können wir nicht löschen, so lasst uns wenigstens die Hände wärmen.

    Franz Grillparzer

  46. Mensch: ein Tier, das Geschäfte macht; kein anderes Tier tut dies - kein Hund tauscht Knochen mit einem anderen.

    Adam Smith

  47. Der Igel ist der Kaktus des Tierreichs.

    Ambrose Bierce

  48. Man wird am ehesten betrogen, wenn man sich für klüger als die anderen hält.

    René Descartes

  49. Ein wenig Aufrichtigkeit ist eine gefährliche Sache und viel davon ist tödlich

    Oscar Wilde

  50. Mit kleinen Jungen und Journalisten soll man vorsichtig sein. Die schmeißen immer noch einen Stein hinterher.

    Konrad Adenauer

  51. Wer in Gefahr ist, Pessimist zu werden, sollte eine Rose betrachten

    Edmond Rostand

  52. Im Zustande des Hasses sind Frauen gefährlicher als Männer.

    Friedrich Nietzsche

  53. Rab auf dem Dach, Fuchs vor der Tür, hüt' sich Mann und Roß dafür.

  54. Man sollte niemals zu einem Arzt gehen, ohne zu wissen, was dessen Lieblingsdiagnose ist

    Henry Fielding

  55. Du trinkst das erste Glas, das zweite Glas trinkt das erste Glas, das dritte Glas trinkt dich.

  56. Schätze den Hund nicht nach den Haaren, sondern nach den Zähnen.

    Johann Gottfried Herder

  57. Am teuflischsten ist der Teufel in ehrbarem Gewand

    Elizabeth Barrett Browning

  58. Wer zu schwach ist, dir zu nutzen, ist noch stark genug, dir zu schaden

  59. Lieber zehn Schritte zu weit, als einen Schritt in die Gefahr gegangen.

  60. Zeitungsredakteure sollten keinen Urlaub nehmen. Entweder sinkt in ihrer Abwesenheit die Auflage, oder sie steigt; beides ist gleich schlimm.

    Mark Twain