gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Gefahr

532 Sprüche — Seite 5

Gefahr gehört zu jenen Erfahrungen, in denen das Leben plötzlich seine Verletzlichkeit zeigt. Sie kann von außen drohen oder aus menschlichem Leichtsinn, Machtstreben und Selbstüberschätzung entstehen und zwingt dazu, genauer hinzusehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nie nur düster, sondern auch klärend.

Wo Gefahr erkannt wird, treten Mut, Vorsicht und Urteilskraft zugleich hervor. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie schmal der Abstand zwischen Sicherheit und Bedrohung oft ist und warum Wachsamkeit nicht Angst bedeuten muss, sondern ein Ausdruck verantwortlicher Nüchternheit sein kann.

  1. Der Friede ist stets nur um Haaresbreite vom Krieg entfernt.

    Carl Hilty

  2. Ich weiß, dass ein freuriges Pferd auf eben dem Steig samt seinem Reiter den Hals brechen kann, über welchen der bedächtige Esel ohne straucheln geht.

    Gotthold Ephraim Lessing

  3. Frauen sind für Männer wohl die gefährlichsten Wesen auf der Welt, doch was ist ein Leben ohne Gefahren.

  4. Ein guter Mensch, der seine Fehler nicht eingesteht und sich stets rechtfertigen will, kann zum Ungeheuer werden.

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  5. Ein Held ist oft nur ein Mensch, der nicht die Fähigkeit besitzt, eine Gefahr zu erkennen.

  6. Auf vielen Wegen kannst du dich verlieren. Finden nur auf deinem.

    Else Pannek

  7. Wer mit den Augen anderer sieht, übersieht die Notwendigkeit, sich seinen Platz zu schaffen.

    Else Pannek

  8. Neid schadet am meisten dem, der ihn hegt, anderen gar wenig. Gleich wie der Rost das Eisen frißt, so frißt der Neid den Neider.

    Basilius von Caesarea

  9. Hass ist grenzenlos.

    Heinrich Martin

  10. Wer essen will, soll den Koch nicht beleidigen.

  11. Wenn irgendwo zwischen zwei Mächten ein noch so harmlos aussehender Pakt geschlossen wird, muss man sich sofort fragen, wer hier umgebracht werden soll.

    Otto von Bismarck

  12. Eine schwache Regierung ist ein Unglück für jedes Land und eine Gefahr für den Nachbar.

    Helmuth James Graf von Moltke

  13. Eine Familie ist in Ordnung, wenn man den Papagei unbesorgt verkaufen kann.

    William Penn Adair Rogers

  14. Man muss sich einer Gefahr nicht bewusst sein, um sich zu fürchten. Es sind die unbekannten Gefahren, die uns die größte Angst einflößen.

    Alexandre Dumas

  15. Der Ehehafen ist wie alle anderen Häfen. Je länger die Schiffe in ihnen liegen, um so größer ist die Gefahr, dass sie rosten.

    George Bernard Shaw

  16. Diese Welt ist ständig durch zwei Dinge bedroht, Durch Ordnung und Unordnung.

    Paul Valéry

  17. Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen

    Friedrich Nietzsche

  18. Wenn du jedesmal stehen bleibst, wenn ein Hund bellt, wirst du deine Reise nie beenden.

  19. Keine Gefahr ist dem Mut gewachsen.

  20. Der Lorbeer und der Hochmut sind gefährlich.

    Adelbert von Chamisso

  21. Hüte dich, alles, was du besitzest, als dein Eigentum zu betrachten!

    Benjamin Franklin

  22. Wenn jemand dir die Stiefelsohlen leckt, setze den Fuß auf ihn, bevor er anfängt, dich zu beißen.

    Paul Valéry

  23. Wer sich selber lobt, findet schnell seine Spötter.

    Publius Syrus

  24. Aus zuviel Liebe wird leicht hundertfacher Hass.

  25. Die Auswirkungen der Medizin stellen eine der am schnellsten sich ausbreitenden Seuchen unserer Zeit dar

    Hippokrates von Kós

  26. Mit einem wilden Löwen ist es leichter, dauerhaft Freundschaft zu halten, als mit einem Menschen, der neugierig ist.

  27. Kinder, lernt nicht, sonst müsst ihr später arbeiten!

    Heinrich Zille

  28. Der gefährlichste Gegner der Kraft ist die Schwäche.

    Hugo von Hofmannsthal

  29. Das Geheimnis, die größte Freude am Leben zu finden, ist gefährlich zu leben!

    Friedrich Nietzsche

  30. Wer schnell entschlossen ist, der strauchelt leicht.

    Sophokles

  31. In dieser Welt gibt's immer Gefahren für die, die sich fürchten

    George Bernard Shaw

  32. Trinke nicht Wasser aus einer schmutzigen Quelle, ruhe nicht im Schatten eines giftigen Baumes.

  33. Eines Mannes Tugend erprobt allein die Stunde der Gefahr.

    Friedrich von Schiller

  34. Grundsätzlich verlogene Menschen sind ungefährlich. Gefährlich sind nur Lügner, die manchmal die Wahrheit sagen.

    George Bernard Shaw

  35. Die Mitgift, die eine Frau ins Haus bringt, ist eine Glocke: So oft du daran vorbeigehst, schlägt dir der Klöppel ins Gesicht.

  36. Die bestverschlossene Tür ist die, welche man offenlassen kann.

  37. Das Schicksal macht nie einen König matt, ehe es ihm Schach geboten hat.

    Ludwig Börne

  38. Schon die Freundschaft ist gefährlich; aber die Ehe ist noch gefährlicher, denn die Frau ist und bleibt das Verderben des Mannes, wenn er ein dauerndes Verhältnis mit ihr eingeht.

    Sören Kierkegaard

  39. Wer mit der Sünde spielt, mit dem spielt die Sünde.

    Claus Harms

  40. Nimm dich vor Heuchelei der stillen Leut' in Acht! Am tiefsten ist ein Fluss, der kein' Geräusche macht.

    Martin Opitz

  41. Kredit ist schlummerndes Mißtrauen.

    Thomas Paine

  42. Gib einem Bär Honig, und du wirst deinen Arm einbüßen, wenn das Vieh Hunger hat!

    Bertolt Brecht

  43. Mit einem Talent mehr steht man oft unsicherer als mit einem weniger: Wie der Tisch besser auf drei als auf vier Füßen steht.

    Friedrich Nietzsche

  44. Um Missverständnisse, Ihr Freunde, zu vermeiden, verständigt euch nur, wo sich eure Wege scheiden. Soweit ihr einig seid, sucht ganz euch zu verstehn, und, wo die Grenz' angeht, da lasst einander g …

    Friedrich Rückert

  45. Ein nicht fröhliches Kind ist unter allen Umständen ein krankes Kind.

    Carl Ludwig Schleich

  46. Heuchler sind die gefährlichsten Feinde.

    Tacitus

  47. Besser ein kleines Feuer, das dich wärmt, als ein großes, das dich verbrennt.

    Thomas Hardy

  48. Wir wandeln auf Glatteis und sind keinen Augenblick sicher, dass wir nicht fallen.

    Friedrich Vischer

  49. Wer sich vom Wolfe Rat lässt geben, dessen Schafen geht's ans Leben.

    Bernhard Freidank

  50. Es gibt im Seelenleben des Menschen feine, liebliche Dinge, die so zart sind, dass sie zerstört werden, wenn man sie mit Worten berührt.

    August Pauly

  51. Empfindlich ist das Auge des Freundes, ein Sandkorn verletzt es.

  52. Schafft die Tränen der Kinder ab! Das lange Regnen in den Blüten ist so schädlich!

    Jean Paul

  53. Wenn Du Dich in Gefahr glaubst, an einem Menschen zugrunde zu gehen, so rechne es ihm nicht gleich als Schuld an, sondern frage Dich vorerst, wie lange Du schon nach solch einem Menschen gesucht ha …

    Arthur Schnitzler

  54. Ein Mensch, der in Gefahr an das Risiko denkt, hat die Schlacht schon halb verloren.

    John Knittel

  55. Verjage die Fliege von der Stirn deines Freundes nicht mit dem Beil.

  56. Wasser in der Ferne kann kein Feuer in der Nähe löschen.

  57. Ein gutes Zitat ist ein Diamant am Finger eines geistreichen Menschen und ein Pflasterstein in der Hand eines Narren.

    Joseph Roux

  58. Es ist sehr gefährlich einen Abgrund in zwei Sätzen zu überspringen

  59. Aus der Blume, aus der die Biene Honig saugt, saugt die Spinne Gift.

  60. Die Schnellentschlossenen straucheln leicht.

    Sophokles