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Sprüche über Geborgenheit

346 Sprüche — Seite 2

Was den Menschen innerlich schützt und ihm einen Ort des Vertrauens schenkt, wird oft als Geborgenheit empfunden. Sie entsteht aus Nähe, Verlässlichkeit und dem Gefühl, nicht ständig um Anerkennung oder Sicherheit kämpfen zu müssen. Darum zählt dieses Thema zu den tiefsten Bedürfnissen des menschlichen Herzens.

Ihre Kraft zeigt sich besonders in unruhigen Zeiten, wenn das Äußere keinen Halt mehr bietet. Die Sprüche zu diesem Thema geben jener stillen Wärme eine Sprache, in der Vertrauen, Nähe und seelische Sicherheit zusammenfinden.

  1. Heimat ist da, wo wir verstehen und verstanden werden.

    Karl Theodor Jaspers

  2. Wer die Menschen liebt, hat immer eine große Familie.

  3. Freundschaft ist die Blüte des Augenblicks und die Frucht der Zeit.

    August von Kotzebue

  4. Süß wie die Mutter ist dem Kind nichts auf der Erde. Ja, Kinder, habt die Mutter lieb! Das Leben bringt euch keine Liebe, die so wohl tut wie diese.

    Euripides

  5. Zuhause ist da, wo man dich wieder aufimmt, auch wenn du mal etwas falsch gemacht hast.

    Christian Morgenstern

  6. Heimat ist Heimat - und wenn sie noch so klein ist.

  7. Man weiss nicht, was man an der Heimat hat, bis man hinaus in die Ferne kommt.

  8. Keinen Kameraden fand ich so kameradschaftlich wie die Einsamkeit

    Henry David Thoreau

  9. Nicht der Besitz an materiellen Gütern erhellt die Kinderjahre, sondern die Liebe und Gemütsverfassung der Eltern.

    Rudolf von Tavel

  10. Heimat haben ist etwas Großes, Heimat sein ist das Größte, was ein Mensch vergeben kann

  11. Groß ist die Mühe, den Himmel zu ersteigen, doch für die Seele ist es eine Heimkehr.

    Seneca

  12. Wohl oft fand ich, was Aug' und Herz ergötzte, doch nie, was meine Heimat mir ersetzte.

    Friedrich von Bodenstedt

  13. Keine Weisheit, die auf Erden gelehrt werden kann, kann uns das geben, was uns ein Wort und ein Blick der Mutter gibt.

    Wilhelm Raabe

  14. Für den Wert des Menschen ist die Güte des Charakters das Höchste, aber für das Zusammenleben ist Humor und Temperament beinahe noch wichtiger.

    Franz Grillparzer

  15. Der Arme kennt seine Verwandten besser als der Reiche

  16. "Bleib" ist ein charmantes Wort im Vokabular eines Freundes

    Louisa May Alcott

  17. Kein Mensch kann sich ohne sein Einverständnis wohlfühlen

    Mark Twain

  18. Liebende Menschen können manches entbehren, weil sie nichts entbehren.

  19. Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?

  20. Lieben heißt, unser Glück in das Glück eines anderen zu legen.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  21. Intakte Familien sind Festungen mit vielen Fenstern und Türen zur Außenwelt.

  22. Gewiß ist die Klage über die Einsamkeit Ausdruck einer Sehnsucht, ihr zu entrinnen.

    Ernst Thälmann

  23. Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten Tag und Nacht, wohin du auch gehst.

  24. Der Anfang der Erziehung fällt schon in jenen Augenblick, wo das Kind ans Licht und mit der umgebenden Welt in Berührung tritt und wo die Liebe pflegend und leitend auf dasselbe wirken kann.

    Ignaz Anton Demeter

  25. Das Beste, was der Mensch für einen anderen tun kann, ist doch immer das, was er für ihn ist.

    Adalbert Stifter

  26. Die Familie ist die älteste aller Gemeinschaften und die einzige natürliche

    Jean-Jacques Rousseau

  27. Da Disharmonie jeden Ort dieser Erde erreicht, sollte man seinen eigenen Schutzraum mit harmonischen Gedanken und Gefühlen bewehren

    Christa Schyboll

  28. Das ist's, warum's sich leben läßt trotz alledem auf dieser Erden: Die ganze Welt ist nur ein Nest, doch jedes Nest kann eine Welt Dir werden.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  29. Der Mensch liebt die Gesellschaft - und sollte es nur die eines brennenden Kerzchens sein

    Georg Christoph Lichtenberg

  30. Der Gott muss in den Liebenden sein, ihre Umarmung ist eigentlich seine Umschließung, die sie in demselben Augenblicke gemeinschaftlich fühlen, und hernach auch wollen.

    Friedrich Schleiermacher

  31. Möge dein Dach nie einfallen und mögen die, die darunter wohnen, nie Streit bekommen.

  32. Glück in der Ehe ist allein eine Sache des Zufalls

    Jane Austen

  33. Die Welt zerstreut oder engt dich ein, musst in dir selbst zu Hause sein. Der wird von Unrast nicht verschont, der bei sich selbst zur Miete wohnt.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  34. Kinder brauchen Liebe - besonders wenn sie sie nicht verdienen

    Henry David Thoreau

  35. Domus tutissimum cuique refugium atque receptaculum. Das eigene Haus ist für jeden der sicherste Zufluchtsort.

  36. Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, geben uns den Halt im Leben

    Marie von Ebner-Eschenbach

  37. Die Zweige geben Kunde von der Wurzel.

  38. Niemand zu haben auf der Welt, zu dem man sich flüchtet, auf den man in der Not bauen kann, das ist ein Weh, an dem manches Herz verblutet

    Jeremias Gotthelf

  39. Sie sind immer da, wenn du sie brauchst - und wenn du sie nicht brauchst: Freunde

  40. Ein Bruder und eine Schwester, nichts Schöneres kennt die Welt. Kein Band im Leben hält fester, wenn einer zum anderen hält.

  41. Das Mutterherz ist der schönste und unverlierbarste Platz des Sohnes selbst wenn er schon graue Haare trägt – und jeder hat im ganzen Weltall nur ein einziges solches Herz.

    Friedrich von Schiller

  42. Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Sachen, die uns lieb sind, immer ein wenig wärmer.

    Michel de Montaigne

  43. Es ist schön mit jemandem schweigen zu können

    Kurt Tucholsky

  44. Eine Gemeinschaft ist nicht die Summe von Interessen, sondern die Summe an Hingabe.

    Antoine de Saint-Exupéry

  45. Ich wünsch dir einen, der mit dir geht, in Not und Trauer zu dir steht. Der in guten und in schlechten Zeiten als echter Freund dich wird begleiten.

  46. Gastfreundschaft besteht aus ein wenig Wärme, ein wenig Nahrung und großer Ruhe

    Ralph Waldo Emerson

  47. Gott erhalte uns die Freundschaft. Man möchte beinah glauben, man sei nicht allein.

    Kurt Tucholsky

  48. So wie der Ton der Flöte, so schön, so klar, so rein, so wie die Morgenröte, so soll dein Leben sein.

  49. Die Erde ist unsere Mutter, sie nährt uns. Was wir in sie hineinlegen, gibt sie uns zurück.

  50. Am Tage, da ich meinen Pass verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, dass man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde.

    Stefan Zweig

  51. Nur um eine liebende Frau her kann sich eine Familie bilden.

    Friedrich von Schlegel

  52. Denn ich habe dich geheiratet, um dich in Gott und nach dem Bedürfnis meines Herzens zu lieben, und um in der fremden Welt eine Stelle für mein Herz zu haben.

    Otto von Bismarck

  53. Das Beste, was man in der Welt haben kann, ist daheim zu sein.

    Berthold Auerbach

  54. Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten.

    Jean Paul

  55. Ei, was kümmern uns Sturm und Wind, wenn wir in Liebe beisammen sind.

  56. Gehe nicht ohne Gruß und Wort einfach von zu Hause fort, nicht dass es dann geschieht und du es nie wieder siehst.

  57. Ein Häuschen aus Liebe mit Blumen zur Zier, die immer nur blühen, das wünsche ich dir.

  58. Die billigste Wärme liefern strahlende Augen und zärtliche Hände

  59. Einen Menschen wissen, der dich ganz versteht, der in Bitternissen immer zu dir steht, der auch deine Schwächen liebt, weil du bist sein; dann mag alles brechen, du bist nie allein.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  60. Das mütterliche Herz folgt den Kindern, wenn sie von dannen ziehen und der Segen der Mutter waltet über ihnen vom Morgen bis zum Abend; sie träumt von ihnen und in schlaflosen Nächten betet …

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs