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Sprüche über Geborgenheit

346 Sprüche — Seite 6

Was den Menschen innerlich schützt und ihm einen Ort des Vertrauens schenkt, wird oft als Geborgenheit empfunden. Sie entsteht aus Nähe, Verlässlichkeit und dem Gefühl, nicht ständig um Anerkennung oder Sicherheit kämpfen zu müssen. Darum zählt dieses Thema zu den tiefsten Bedürfnissen des menschlichen Herzens.

Ihre Kraft zeigt sich besonders in unruhigen Zeiten, wenn das Äußere keinen Halt mehr bietet. Die Sprüche zu diesem Thema geben jener stillen Wärme eine Sprache, in der Vertrauen, Nähe und seelische Sicherheit zusammenfinden.

  1. Ich werde einen Engel schicken, der dir vorausgeht. Er soll dich auf dem Weg schützen und dich an den Ort bringen, den ich bestimmt habe. Achte auf ihn und hör auf seine Stimme.

  2. Wie viele Kinder wachsen so auf, gut gepflegt, gut versorgt und gefüttert, alle schön regelmäßig, nur keine Gefühle, nur keine Weichheit und kein Überschwang.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  3. Kein Füllhorn, das von allen Schätzen regnet, Ist reicher als die Mutterhand, die segnet.

    Anastasius Grün

  4. Der Reiz des häuslichen Lebens ist das beste Gegengift gegen schlechte Sitten.

    Jean-Jacques Rousseau

  5. Wer Engel sucht in dieses Lebens Gründen, der findet nie, was ihm genügt. Wer Menschen sucht, der wird den Engel finden, der sich an seine Seele schmiegt.

    Christoph A. Tiedge

  6. Das stille häusliche Glück ist darum das edelste, weil wir es ununterbrochen geniessen können. Geräuschvolles Vergnügen ist nur ein fremder Gast.

    Jean Paul

  7. Das Herz des Vaters schlägt höher, als der höchste aller Berge.

  8. Kinder lieben ihre Eltern. — Sie können nicht anders. — Und sie brauchen für eine unbeschadete Entwicklung: Eltern, die sie und einander lieben, Liebensmögliches an den Eltern.

    Else Pannek

  9. Krieg und Nachkriegszeit haben wir überlebt, weil wir Mütter hatten.

    Else Pannek

  10. Freunde haben. Es ist ein zweites Dasein. Jeder Freund ist gut und weise für den Freund, und unter ihnen geht alles gut ab.

    Baltasar Gracián y Morales

  11. Die beiden schönsten Dinge sind die Heimat, aus der wir stammen, und die Heimat, nach der wir wandern.

    Johann Heinrich Jung-Stilling

  12. Weißt du, wo es keinen Herrn und keinen Diener gibt? Wo eins dem andern dient, wo eins den andern liebt.

    Friedrich Rückert

  13. Die Heimat ist, wo man dich gerne erscheinen, ungern wandern sieht.

    Friedrich Emil Rittershaus

  14. Mit Kindern muss man zart und freundlich verkehren. Das Familienleben ist das beste Band.

    Otto von Bismarck

  15. Der Mann, den seine Freunde, seine Künste und Wissenschaften verlassen haben, findet noch ein Asyl in seiner Familie und eine Freundin in seiner Frau.

    Bogumil Goltz

  16. Wo Engel hausen, da ist der Himmel - und sei es auch mitten im Weltgetümmel.

    Hafis

  17. Die Liebe zwischen Brüdern ist eine starke Stütze im Leben

    Vincent van Gogh

  18. Von Jugend auf gepflegte Herzensbeziehungen sind doch das Schönste, was das Leben hat.

    Theodor Fontane

  19. Mag der Mensch noch so oft in die Irre gehen, den Weg zurück zum Herzen der Mutter kann er nicht verfehlen.

    Anton Wildgans

  20. In vielen Berufen sind die Kollegen die wirklichen Verwandten, sie fühlen sich untereinander weit mehr zu Hause als an dem Ort, den sie ihr Heim nennen, wo sie schlafen, essen und einen öden Sonntag v …

    Prentice Mulford

  21. Wir haben ein vitales Bedürfnis nach einem Genossen, mit dem wir natürlich sein dürfen!

    Prentice Mulford

  22. Die Ehe ist ein Hafen im Sturm, öfters aber ein Sturm im Hafen.

    Jean Antoine Petit-Senn

  23. Eine Geliebte liebt man am meisten, eine Frau am besten und eine Mutter immer.

    Jean Antoine Petit-Senn

  24. Meine Wohnung kommt mir vor wie ein Heiligtum. Ich mag nur Menschen drin sehen, die ich wirklich mag. Alle anderen weise ich ab

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  25. Der Kamin ist das Tulpenbeet eines Wintertages.

  26. Nirgends ist man so gut aufgehoben wie in einem Sarg.

    Claude Tillier

  27. Ein einziges auf Erden nur ist schöner und besser als das Weib: es ist die Mutter!

    Christian Gottfried Ehrenberg

  28. In dem festen Zusammengehören, in dem Bewusstsein der Dauer liegt die Heiligkeit, die Schönheit der Ehe, die uns das Leid gemeinsam leichter tragen, Freude doppelt geniessen lässt und die vollste, …

    Fanny Lewald

  29. Um mit Behagen müßig zu gehen, muss man zu zweien sein, und womöglich einander lieben. Für einen allein, auch wenn man viel zu denken und Geist genug hat, ist der Müßiggang ein ermüdendes Stück Arbeit …

    Fanny Lewald

  30. Eine gute Partnerschaft ist der Ort, wo wir beides finden: so viel Geborgenheit, wie wir suchen, und so viel Freiheit, wie wir brauchen.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  31. Es ist überall heimlich und traut, neben einem Menschen, den man gern hat.

    Wilhelmine Heimburg

  32. Durch die Eltern spricht die Natur zuerst zu den Kindern. Wehe den armen Geschöpfen, wenn diese erste Sprache kalt und lieblos ist!

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  33. Ich habe meine Mitte gefunden, und die anderen Dinge werden - darauf vertraue ich - drum herum wachsen.

    Sophia Louisa Jex-Blake

  34. Liebend unternehmen wir aneinander gleichsam Schwimmübungen am Korken, während derer wir so tun, als sei der Andere als solcher das Meer selber, das uns trägt.

    Lou Andreas-Salomé

  35. Je weniger ein Mensch selber zärtlich sein kann, je nötiger hat er's, dass man's mit ihm sei: Aber nur Herzen erschließen Herzen.

    Rahel Varnhagen von Ense

  36. Freundschaft ist sicherlich der beste Balsam für die Wunden einer enttäuschten Liebe.

    Jane Austen

  37. Was ist es nun, das zwei Liebende so unendlich aneinander zieht? Es ist nur das: Wir fühlen immer tiefer in uns die Notwendigkeit, das Du mit dem Ich zu verbinden.

    Philipp Otto Runge

  38. Was wir auch in dieser Welt erlangen mögen, ist doch die Liebe das höchste Glück.

    Philipp Otto Runge

  39. Die moderne Zeit liefert uns tausend Bequemlichkeiten, aber keinen einzigen warmen Platz für die Seele.

    August Pauly

  40. Frauen sind eine Art von Planeten. Sie empfangen ihr Licht von den Männern, haben aber dazu noch ihre eigene Wärme.

    August Pauly

  41. Wir wissen nicht, warum wir geliebt werden und können es nicht verstehen; aber es ist ein seliges Gefühl, das uns über die schwere Wolkendecke des Lebens zur Sonne emporträgt.

    August Pauly

  42. Es ist eitel zu behaupten, der Mensch solle sich mit Ruhe und Geborgenheit zufriedengeben. Der Tatendrang wird immer wieder durchbrechen, sei es auch nur in der Phantasie.

    Charlotte Bronté

  43. Wo eine echte Frau ist, da ergreift uns stets ein großes Heimatgefühl

    Theresa Keiter

  44. Liebe ist Lebenswärme, die man braucht, wie das tägliche Brot. Keine größere Wohltat kann zu irgendeiner Zeit des Lebens dem Erdenwanderer widerfahren, als wahre Freundschaft und echte Liebe.

    Friedrich Lienhard

  45. Der echte charaktervolle Mann verlangt nach weiblicher Ergänzung.

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer

  46. Nur wo Liebe ist, wohnt der Frieden

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer