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Sprüche über Geborgenheit

346 Sprüche — Seite 5

Was den Menschen innerlich schützt und ihm einen Ort des Vertrauens schenkt, wird oft als Geborgenheit empfunden. Sie entsteht aus Nähe, Verlässlichkeit und dem Gefühl, nicht ständig um Anerkennung oder Sicherheit kämpfen zu müssen. Darum zählt dieses Thema zu den tiefsten Bedürfnissen des menschlichen Herzens.

Ihre Kraft zeigt sich besonders in unruhigen Zeiten, wenn das Äußere keinen Halt mehr bietet. Die Sprüche zu diesem Thema geben jener stillen Wärme eine Sprache, in der Vertrauen, Nähe und seelische Sicherheit zusammenfinden.

  1. Wer mich stillt, ist meine Mutter

  2. Nicht die Liebe, die man uns gewährt, die Liebe, die wir üben und mit der wir dienen und beglücken, ist es, die uns an die Menschen fesselt, die uns ihnen zu eigen gibt.

    Fanny Lewald

  3. Der Moment der wirklichen Ruhe ist nicht der, wo du schläfst, sondern der, wo dein Gewissen schläft.

    Polybios Dimitrakopoulos

  4. Es war einmal ein Lattenzaun, mit Zwischenraum hindurchzuschaun. Ein Architekt, der dieses sah, stand eines Abends plötzlich da - und nahm den Zwischenraum heraus und baute draus ein großes Haus. …

    Christian Morgenstern

  5. Liebe und Treue werden euch nicht verlassen, und ihr werdet eure Wege in Freundlichkeit und Klugheit gehen. Gott und den Menschen wird das gefallen. Verlasst euch auf Gott von ganzem Herzen, und …

  6. Liebe ist weder eine Sache der Vernunft, noch darf sie sich verlieren in Ehrgeiz oder Drang nach Großem. Sie ist ein zweites Leben, wächst in die Seele hinein, wärmt jede Ader und schlägt mit jedem P …

    Joseph Addison

  7. Am warmen Kamin träumt es sich gut vom Schneesturm.

  8. Deck' dein Kind mit Blüten zu! Was du ihm an Glück gegeben, wiegt vielleicht einmal in Ruh ihm den herbsten Schmerz im Leben.

    Victor Blüthgen

  9. Wenn Du Deinen Kindern viel Reichtum hinterlassen willst, dann gib sie in Gottes Fürsorge und hinterlass ihnen nicht Reichtümer, sondern Tugenden und Qualifikationen.

    Johannes Chrysostomos

  10. Raum ist in der kleinsten Hütte für ein glücklich liebend' Paar.

    Friedrich von Schiller

  11. Das Heim ist die Welt der Frau, die Welt ist das Heim des Mannes.

  12. Freunde wirst du viele lieben, wie es Muscheln gibt am Meer, doch die Schalen, die dort liegen, sind gewöhnlich alle leer.

  13. Wo Frauen im Kummer leben, verdirbt die Familie bald. Wo Frauen im Glück leben, gedeiht die Familie immer.

  14. Manchen Ehemännern genügt es vollkommen, wenn die Frau nur da ist, wie ein Stück Möbel.

    John Knittel

  15. Gott hat seinen Engeln befohlen, dich zu behüten auf all deinen Wegen.

  16. Menschen, die sich überall zu Hause fühlen, wenn sie verreisen, verdienen auch sonst nicht viel Vertrauen.

    George Bernard Shaw

  17. Freundschaft ist wie Heimat!

    Kurt Tucholsky

  18. Es ist gar schön an einem Orte fremd sein, und doch so notwendig, eine Heimat zu haben.

    Johann Wolfgang von Goethe

  19. Der Seele Frohsinn hängt nicht ab von Rosen und von Grün - dort wo ein Herz sich aufgetan, ist Garten voller Blüh'n

  20. Barmherzigkeit beginnt im eigenen Haus - aber sie sollte nicht auch dort enden.

  21. Was die Mütter gebären, sollen sie ernähren.

  22. Gleich von Geburt an begleitet einen jeden ein Schutzgeist, der unbemerkt sein Leben leitet.

    Menander

  23. Ist eine liebe Frau im Haus, dann lacht das Glück zum Fenster hinaus.

  24. Man kann die Menschen entbehren, aber es bedarf eines Freundes.

  25. Alle Baukunst bezweckt eine Einwirkung auf den Geist, nicht nur einen Schutz für den Körper.

    John Ruskin

  26. Meine Familie hielt so eng zusammen, dass ich manchmal das Gefühl hatte, dass wir eine einzige aus vier Teilen bestehende Person seien.

    Henry Ford

  27. Ach wie schön, wenn so zwei Menschen walten, miteinander leben und veralten; Jugend, unverloren, wird umschweben die Genossen, die zusammen leben.

    Jean Paul

  28. Nur die Frau kann eine Familie schaffen. Aber eine Familie kann auch an ihr zerbrechen.

    Mutter Theresa

  29. Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem Tag.

    Dietrich Bonhoeffer

  30. In der Geborgenheit der Familie Weihnachten zu feiern, ist in der heutigen Zeit wohl das schönste aller Geschenke!

  31. In Ruhe Wurzeln schlagen kann nur, wer aufhört, sich ständig umzuschauen und herumzuziehen.

    Seneca

  32. Wer keine Brüder hat, hat weder Hände noch Füsse.

  33. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm

  34. Jedes Kind ist ein unbekannter Erdteil, nie ganz zu entdecken, in dem man sich nur mit Liebe zurechtfinden kann.

    Hermann Stehr

  35. Wer glücklich sein will, muss zu Hause bleiben.

  36. Ich hab es immer gar kläglich gefunden, wenn man Leut von ihrer Heimat ausgetrieben hat, man nimmt ihnen ein gut Stück Leben weg und läßt ihnen ein unklar Träumen…

    Ludwig Anzengruber

  37. Das Wesen des Frühlings erkennt man erst im Winter, und hinter dem Ofen dichtet man die besten Mailieder.

    Christian Johann Heinrich Heine

  38. Alle lieben Engelein sollen immer bei dir sein, damit Böses von dir flieht und dir nie ein Leid geschieht.

  39. Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge zunächst einmal für eine glückliche Atmosphäre im eigenen Haus und mache seine Verwandten glücklich.

    Albert Schweitzer

  40. Traurige trösten heisst: ihnen den Mantel der Geborgenheit umlegen

  41. Man empfindet Gott durch die Seele wie die Luft durch den Körper

    Joseph Joubert

  42. Auf dass mein Haus voll werde.

  43. Freundschaft ist die Übereinstimmunt in allen göttlichen und menschlichen Dingen, vereint mit Wohlwollen und Liebe ...

    Marcus Tullius Cicero

  44. Auf einer geraden Strasse ist noch niemand verloren gegangen.

  45. Das größte Haus ist eng, das kleinste Haus ist weit, wenn dort ein Gedräng und hier Zufriedenheit.

    Martin Luther

  46. Bring' unrecht Gut mir nicht ins Haus, es treibt den Segen sonst hinaus.

  47. Und doch ist mir recht heimatlich bei den Geschwistern, heimatlich, zugleich heimatlos.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  48. Unseliger ist nichts, als wenn's dir immer ist, als seist du nicht zu Haus, wo du zu Hause bist.

    Friedrich Rückert

  49. Das Zuhause ist keineswegs der einzige zivilisierte Ort in einer abenteuerlichen Welt, sondern der einzige unzivilisierte in einer Welt der Zwänge und Pflichten

    Gilbert Keith Chesterton

  50. Eine Frau braucht Ruhe und ein Heim.

    John Knittel

  51. Gleichheit ist immer das festeste Band der Liebe.

    Gotthold Ephraim Lessing

  52. Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an, das halte fest mit deinem ganzen Herzen, hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft.

    Friedrich von Schiller

  53. Ihm ruhen noch im Zeitschoße die schweren und die heitren Lose. Der Mutterliebe zarte Sorgen bewachen seinen goldenen Morgen.

    Friedrich von Schiller

  54. Die Familie ist es, die unsern Zeiten Not tut, sie tut mehr Not als Kunst und Wissenschaft, als Verkehr, Handel, Aufschwung, Fortschritt oder wie alles heißt, was begehrenswert erscheint. Auf de …

    Adalbert Stifter

  55. Wenn du ein Herz gefunden, das treu mit Dir es meint, in guten und bösen Stunden, bleib eng mit ihm vereint!

    Albert Traeger

  56. Wenn man das ruhige und häusliche Leben lieben soll, muß man dessen Süßigkeit von Kindheit an empfunden haben. Nur in seinem Elternhaus erwirbt man die Lust am eigenen Heim.

    Jean-Jacques Rousseau

  57. Kinder brauchen viel Liebe und Beispiel und sehr wenig Religionslehre.

    Carl Hilty

  58. Am Abend erst schätzt man das Haus.

    Johann Wolfgang von Goethe

  59. Eine gute Lebensordnung ist die beste Arznei.

  60. Freundschaft ist ein schützender Baum.

    Samuel Taylor Coleridge