
Keine Weisheit, die auf Erden gelehrt werden kann, kann uns das geben, was uns ein Wort und ein Blick der Mutter gibt.
Bedeutung
Raabe stellt mütterliche Zuwendung über lehrbare Weisheit. Ein Wort und ein Blick der Mutter stehen für unmittelbare Geborgenheit, Treue und emotionale Sicherheit, die keine Schule und kein System ersetzen kann. Der Spruch idealisiert Mutterliebe, meint aber vor allem die besondere Kraft vertrauter Nähe. Wissen erklärt die Welt, während mütterliche Gegenwart Halt gibt. Zum Muttertag wirkt der Satz warm, dankbar und ehrfürchtig, ohne materielle Leistungen in den Vordergrund zu stellen persönlich.
Verwendung
Geeignet für Muttertagskarten, Dankesbriefe, Familienreden oder persönliche Widmungen an Mütter. Der Ton ist innig und traditionell. Besonders passend, wenn nicht große Geschenke, sondern Fürsorge, Trost und lebenslange Nähe gewürdigt werden sollen. Bei belasteten Mutterbeziehungen besser behutsam auswählen und gegebenenfalls neutralere Worte nutzen im Einzelfall.
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Über Wilhelm Raabe
Über den Autor
Deutsch · 1831 - 1910
Wilhelm Raabe (1831–1910) war ein deutscher Schriftsteller des poetischen Realismus, der unter dem Pseudonym Jakob Corvinus gesellschaftskritische Romane und Novellen verfasste.
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Raabe wurde in Eschershausen geboren und verbrachte den Großteil seines Lebens in Braunschweig, wo er fast 40 Jahre wohnte. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit war er auch als Zeichner und Maler aktiv. Frühere Lebensstationen führten ihn für acht Jahre nach Stuttgart und mehrere Jahre nach Wolfenbüttel.
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