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Sprüche über Fleiss

673 Sprüche — Seite 9

Was vollendet erscheint, verdankt sich nur selten bloßem Talent. Fleiss ist jene stille Kraft, die wiederholt, verbessert, durchhält und selbst dort noch weiterarbeitet, wo die erste Begeisterung längst verflogen ist. Deshalb gilt er seit jeher als Grundlage verlässlicher Leistung und dauerhaften Gelingens.

Sein Ansehen rührt daher, dass er nicht blendet, sondern trägt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Fleiss mit Geduld, Ordnung und Zieltreue verbunden ist und warum viele große Ergebnisse am Ende auf der unspektakulären Bereitschaft beruhen, das Notwendige immer wieder zu tun.

  1. Hast du bei einem Werk den Anfang gut gemacht, das Ende wird gewiss nicht minder glücklich sein.

    Sophokles

  2. Jeder Vorgesetzte, der etwas taugt, hat es lieber mit Leuten zu tun, die sich zuviel zumuten, als mit solchen, die zuwenig in Angriff nehmen.

    Walter Scheel

  3. Einmal geschrieben ist so gut wie zehnmal gelesen

  4. Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.

    Friedrich Nietzsche

  5. Wem nichts zu schwer ist, dem gelingt alles.

  6. Treibe bei der Arbeit, aber nicht beim Essen.

  7. Erst der Ernst macht den Mann, erst der Fleiß das Genie.

    Theodor Fontane

  8. Genie ist ein Prozent Eingebung und neunundneunzig Prozent Schweiß

    Thomas Alva Edison

  9. Einem faulen Arbeiter ist jeder Hammer zu schwer

  10. Der Wille öffnet die Türen zum Erfolg.

    Louis Pasteur

  11. Freund, lerne zweierlei, so wirst du nicht verderben: zum ersten lerne was, um etwas zu erwerben, zum andern lerne das, was niemand dich kann lehren: Gern das, was du nicht kannst erwerben, zu entb …

    Friedrich Rückert

  12. Wer kämpft um eine Idee, um eine große und gewaltige Idee, der muß alle Leiden in diesem unvermeidlichen Kampf ruhig, bewußt und, wie es einem ehrlichen Revolutionär gebührt, mit einer größten Energie …

    Ernst Thälmann

  13. Wenn du heute nicht etwas besser bist als gestern, bist du gewiss etwas schlechter

    Marie von Ebner-Eschenbach

  14. Doppelt genäht hält besser

  15. Jedes Ding hat seine Zeit.

    William Shakespeare

  16. Arbeitsschweiß an den Händen hat mehr Ehre als ein goldener Ring am Finger.

  17. Verstecke deine Talente nicht. Sie wurden dir zum Gebrauch gegeben. Was bedeutet eine Sonnenuhr im Schatten?

    Benjamin Franklin

  18. Also lautet ein Beschluss: dass der Mensch was lernen muss. Nicht allein das ABC bringt den Menschen in die Höh. Nicht allein im Schreiben, Lesen übt sich ein vernünftig Wesen. Nicht allein in R …

    Wilhelm Busch

  19. Der Mensch ist zur Arbeit geboren, wie der Vogel zum Fliegen

    Martin Luther

  20. Wenn man arbeitet, hat man keine Zeit, Geld zu verdienen

  21. Dienstjahre sind keine Herrenjahre

  22. Arbeit, die wir lieben, ist das Einzige, was uns mit dem Leben versöhnen kann.

    Hermann Bang

  23. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen

  24. Der Wert der Leistung liegt im Geleisteten.

    Albert Einstein

  25. Stets übe deine Kunst, ist sie dir gleich bekannt: Das Denken stärkt den Sinn, das Üben stärkt die Hand.

    Martin Opitz

  26. Ein Geschäft eröffnen, ist leicht. Schwer ist, es geöffnet zu halten.

  27. Der eine klopft auf den Busch, der andere fängt den Vogel

  28. Nicht jeder, der einen Bart trägt, ist schon Prophet

  29. Gut Ding will Weile haben

  30. Wer Fische fangen will, muss sich nass machen

  31. Mit einem Herrn steht es gut, der, was befohlen, selber tut.

  32. Ein guter Anschaffer ist besser als zwei schlechte Schaffer.

  33. Soll fegen der Besen recht blank und rein, dann darf er ja selber nicht schmutziger sein.

  34. Die beste Lebensregel ist: Nutz deine Zeit, weil jung du bist.

  35. Raste ich, so roste ich.

  36. Wer lange im Bett bleibt, verschläft den Verstand.

  37. Nur wer den Garten sorglich pflegt, weiß auch, dass er ihm Früchte trägt.

  38. Die Hacke ist das Spielzeug des Gärtners.

  39. Wer nicht jätet früh, jätet später mit doppelter Müh'.

  40. Sobald das Unkraut ist zu seh'n, musst du ihm schon zu Leibe geh'n.

  41. Soll sich lohnen deine Müh', halt' junge Hennen, alte Küh'.

  42. Arbeit gern und sei nicht faul, Gebratenes fliegt nicht ins Maul.

  43. Ein Mann ist das Kind seiner Werke.

  44. Behalt deine Ziele fest im Blick, du wirst sehen, so kommt das Glück!

  45. Wenn du fleißig bist und gut, Zuversicht und Lebensmut hast bei deinem Streben, wirst du glücklich sein im Leben.

  46. Arbeit ist des Blutes Balsam, Arbeit ist der Tugend Quelle.

    Johann Gottfried Herder

  47. Tu, was du kannst und lass das andre dem, der's kann, zu jedem Werk gehört ein ganzer Mann. Zwei Hälften machen zwar ein Ganzes, aber merk: aus halb und halb getan entsteht kein ganzes Werk.

    Friedrich Rückert

  48. Tu stets deine Pflicht, doch vergiss dabei nicht, dass ein fröhliches Gesicht am meisten besticht.

  49. Musterhaft und meisterhaft wirst du nie in allen Dingen, dennoch nach der Meisterschaft musst du unaufhörlich ringen.

  50. Durchs Leben führen zwei Zauberworte, sie öffnen zu jeglichem Glück die Pforte. "Ich will" ist der Schlüssel, aber "ich kann" ist unerläßlich der Bart daran.

  51. Sei nicht ein Wind- und Wetterhahn und fang nicht immer Neues an. Was du einmal begonnen hast, das führ zu Ende ohne Rast.

  52. Gleich einer Schule ist das Leben, Aufgaben gibt es schwer und viel; nach besseren Noten gilt das Streben, ein gutes Zeugnis ist das Ziel.

  53. Sei fleißig wie ein Bienchen und sanft wie ein Kaninchen, so sauber wie ein Kätzchen, dann kriegst du auch ein Schätzchen.

  54. Ich will! - Das Wort ist mächtig, spricht's einer ernst und still; die Sterne reißt's vom Himmel, das eine Wort: Ich will!

    Friedrich Halm

  55. Alle Tag ein Stückerl weiter, alle Tag ein bisserl gescheiter.

  56. Der Jugend Fleiss, des Alters Ehr'

  57. Fleiss bringt Brot - Faulheit Not.

  58. Viel Fleiss und wenig Gewissen macht den Beutel voll.

  59. Dem Fleissigen guckt der Hunger wohl zuweilen ins Fenster, aber ins Haus darf er nicht kommen.

  60. Fleiss hat immer was übrig.