622 Sprüche — Seite 7
Was vollendet erscheint, verdankt sich nur selten bloßem Talent. Fleiss ist jene stille Kraft, die wiederholt, verbessert, durchhält und selbst dort noch weiterarbeitet, wo die erste Begeisterung längst verflogen ist. Deshalb gilt er seit jeher als Grundlage verlässlicher Leistung und dauerhaften Gelingens.
Sein Ansehen rührt daher, dass er nicht blendet, sondern trägt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Fleiss mit Geduld, Ordnung und Zieltreue verbunden ist und warum viele große Ergebnisse am Ende auf der unspektakulären Bereitschaft beruhen, das Notwendige immer wieder zu tun.
Die wahre Großzügigkeit der Zukunft gegenüber besteht darin, in der Gegenwart alles zu geben
— Albert Camus
Was der Mensch mit großer Arbeit erstreiten muss, das wird ihm eine Herzensfreude.
— Eckhart von Hochheim
Der Faden ist aller Knäuel Anfang.
Erfolg kommt mit "ich kann" und nicht durch "ich kann nicht".
— Henry Adams
Die Faulen und die Dreisten schreien am meisten
Unsere Visionen beginnen mit unseren Wünschen.
Ein neues Leben kannst du nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag.
— Henry David Thoreau
Wir müssen die Zeit als Werkzeug benutzen, nicht als Sofa.
— John F. Kennedy
Feste Entschlossenheit und Klarheit im Innern, sanfte Anpassung und Stärke im Äußern; das ist der Weg, etwas zu erreichen.
Enthusiasmus ist das schönste Wort der Erde.
— Christian Morgenstern
Kinder, in ihrer Einfalt, fragen immer und immer: Warum? Der Verständige tut das nicht mehr; denn jedes Warum, das weiß er längst, ist nur der Zipfel eines Fadens, der in den dicken Knäuel der Un …
— Wilhelm Busch
Stärke entspringt nicht physischer Kraft, sondern einem unbeugsamen Willen
— Mahatma Gandhi
Wenn Arbeit so leicht wäre, so tät's der Bürgermeister selbst
Beurteile einen Tag nicht danach, welche Ernte du am Abend eingefahren hast. Sondern danach, welche Samen du gesät hast.
— Robert Louis Stevenson
Es lautet aller Meister Lehr: Man gewinnt durch Güte mehr.
Auf einen Hieb fällt kein Baum
Aller Anfang ist leicht, und die letzten Stufen werden am schwersten und seltensten erstiegen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Nimm zwei Pfund Geduld, ein Pfund Zufriedenheit, eine kleine Prise Weltabgeschiedenheit, zwei Löffel Mühe, Fleiß und ein Lot Ruh, dann nach Geschmack noch etwas Scherz dazu, viel guten Willen, rei …
Die Jungen sollen zum Tisch einen hungrigen Magen und einen müden Leib zu Bette tragen.
— Hesiod
Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu etwas.
— Christian Friedrich Hebbel