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Sprüche über Fleiss

673 Sprüche — Seite 10

Was vollendet erscheint, verdankt sich nur selten bloßem Talent. Fleiss ist jene stille Kraft, die wiederholt, verbessert, durchhält und selbst dort noch weiterarbeitet, wo die erste Begeisterung längst verflogen ist. Deshalb gilt er seit jeher als Grundlage verlässlicher Leistung und dauerhaften Gelingens.

Sein Ansehen rührt daher, dass er nicht blendet, sondern trägt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Fleiss mit Geduld, Ordnung und Zieltreue verbunden ist und warum viele große Ergebnisse am Ende auf der unspektakulären Bereitschaft beruhen, das Notwendige immer wieder zu tun.

  1. Fleissig, wie der Hund den Flöhen wehrt.

  2. Gott hilft dem Fleiß.

  3. Das Wissen hängt vom Studium ab, durch Taten kommt man zur Vernunft, Wohlstand erreicht man durch Fleiß, der Erfolg jedoch hängt ab vom Schicksal.

  4. Ich ruf euch eure Abkunft ins Gewissen: Ihr seid nicht da, zu leben gleich den Kühen, doch zum Verfolg von Tüchtigkeit und Wissen.

    Dante Alighieri

  5. Jeder ist der Sohn der eigenen Arbeit.

    Samuel Smiles

  6. Reichen die Wurzeln tief, gedeihen die Zweige

  7. Bei jeder Arbeit ist es vor allem wichtig, dass man zuerst einmal einfach irgendwie anfängt. Dann kommt die Sache in Fluß.

    Carl Hilty

  8. Wer sich am wenigsten auf Glück verlässt, behauptet sich am besten.

    Nicolaus Machiavelli

  9. Wir bleiben nicht gut, wenn wir nicht immer besser zu werden trachten.

    Gottfried Keller

  10. Kann ich nicht Dombaumeister sein, behau, ich als Steinmetz einen Stein. Fehlt mir auch dazu Geschick und Verstand, trage ich Mörtel herbei und Sand

    Rudolf Baumbach

  11. Ob du wenig tust oder viel, drauf kommt's nicht an! Ich seh nur auf das Ziel - die Richtung macht den Mann.

    Eduard von Bauernfeld

  12. Es gibt nur sittliche Unterschiede unter den Menschen, und jemand, der Höheres fühlt, muss Höheres leisten.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  13. Bei der Arbeit recht Beginnen, beim Genießen rechter Schluss!

    Franz Emanuel August Geibel

  14. Warte nie, bis du Zeit hast!

  15. Machen Sie es sich zur Aufgabe, höheren Ansprüchen zu genügen, als andere an Sie stellen.

    Henry Ward Beecher

  16. Nichts ist mühsam, was man willig tut.

    Thomas Jefferson

  17. Es gibt bereits alle guten Vorsätze, wir brauchen sie nur noch anzuwenden.

    Blaise Pascal

  18. Durch mehr tun, als dazu gehört, ward oft schon gut in schlecht umgekehrt.

  19. Willst du einen guten Ruf haben, so triff niemals die Sonne in deinem Bett

  20. Ein fleißig herumgetragener Bettelsack ernährt seinen Herrn.

  21. Gute Bücher sind die Quintessenz der tüchtigen Geister, der Inbegriff ihrer Kenntnisse, die Frucht iher langen Nachtwachen.

    Marquis de Vauvenargues

  22. Die Ehrgeizigen und die Wollüstigen haben nur selten Zeit zu denken.

    Voltaire

  23. Ein kluger Mensch lässt sich von Schwierigkeiten nicht entmutigen; er verdoppelt seine Energie und seinen Fleiß, setzt seine Bemühungen standhaft fort und kommt schließlich sicher zum Erfolg.

    Philip Chesterfield

  24. Durch Ausharren ebnen wir Berge, setzen dem Meere Grenzen und machen aus Steinen Städte und Paläste und Mauern.

    Karl Julius Weber

  25. Das Zubehör eines Sängers: Ein großer Brustkorb, ein großer Mund, neunzig Prozent Gedächtnis, zehn Prozent Intelligenz, sehr viel schwere Arbeit und ein gewisses Etwas im Herzen.

    Enrico Caruso

  26. Orden werden verdient, erdient oder erdienert.

    Otto von Bismarck

  27. Durch Forschen nur gewinnt man Gelassenheit in allem Tun.

    Sophokles

  28. Bohre den Brunnen, ehe du Durst hast.

  29. Die Gegenwart, in der der Mensch lebt, wird nicht für ihn genußreich durch ruhigen Besitz des Erworbenen, sondern durch das Streben nach höheren Zielen.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  30. Große Werke werden nicht durch Kraft, sondern durch Ausdauer geschaffen.

    Samuel Johnson

  31. Tüchtigkeit ist nur ein Wert unter vielen - Lebenskunst ist ein anderer.

    John Knittel

  32. Jede Rede scheint eitel und nichtig, sobald die Tat ihr nicht Nachdruck gibt.

    Demosthenes

  33. Frauenarbeit – klein und behende, hat einen Anfang und kein Ende.

    René Descartes

  34. Des Genius Bruder ist der Fleiß.

    Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein

  35. Faulheit findet alles schwer, der Fleiß macht alles leicht.

    Johann Jakob Engel

  36. Tue bei der Arbeit immer zuerst das Nötigste, das aber greife frisch und bei der Hauptsache an. Das ist das Mittel, um zu vielem Zeit zu haben.

    Carl Hilty

  37. Nicht mehr tun ist die beste Abbitte.

  38. In wichtigen Dingen soll man nicht abenteuern.

  39. Wer seinen Acker mit Fleiß baut, soll Brots genug haben.

  40. Wie man den Acker bestellt, so trägt er.

  41. Was der Acker nicht trägt, muss der Buckel tragen.

  42. Was einer angefangen oder zugeschnitten, soll ein anderer nicht ausmachen.

  43. Wer nichts an die Angel steckt, der fängt nichts.

  44. Wenn du die Angel ziehst zu früh, so fängst du nie.

  45. Angst und Schrecken bringen den Lahmen auf die Beine.

  46. Wer sich anspannen lässt, der muss ziehen.

  47. Wer bauen will, muss zwei Pfennige für einen rechnen.

  48. Es ist eine Schande, lange dienen und doch ungeschickt bleiben.

  49. Was die Egge bestrichen und die Hacke bedecket, das folgt dem Erbe

  50. Der Faule sucht einen Herrn, der ihm in der Woche sieben Feiertage gibt

  51. Die Faulen kehren sich lang im Bett und wenden dem Teufel den Braten

  52. Willst du nicht lernen mit der Feder schreiben, schreib mit der Mistgabel

  53. Wer zeitig feiern will, muss fleissig arbeiten

  54. Wer alle Tage feiert, der fragt nichts nach dem Sonntag

  55. Nach vielen Feiertagen kommt selten ein guter Werktag

  56. Wer nichts recht tut, hat nie Feierabend

  57. Was ein Streber werden will, krümmt sich beizeiten.

    Peter Hille

  58. Bei fleißiger Arbeit und guter Verdauung verbessert sich auch deine Weltanschauung.

    Eduard von Bauernfeld

  59. Wer im Großen siegen will, sei im Kleinen fleißig; von eins, zwei kommt man zu drei, von dem Drei zu Dreißig

    Ernst Moritz Arndt

  60. Besser zweimal fragen als einmal irregehen