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Sprüche über Fleiss

673 Sprüche — Seite 4

Was vollendet erscheint, verdankt sich nur selten bloßem Talent. Fleiss ist jene stille Kraft, die wiederholt, verbessert, durchhält und selbst dort noch weiterarbeitet, wo die erste Begeisterung längst verflogen ist. Deshalb gilt er seit jeher als Grundlage verlässlicher Leistung und dauerhaften Gelingens.

Sein Ansehen rührt daher, dass er nicht blendet, sondern trägt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Fleiss mit Geduld, Ordnung und Zieltreue verbunden ist und warum viele große Ergebnisse am Ende auf der unspektakulären Bereitschaft beruhen, das Notwendige immer wieder zu tun.

  1. Wer seine Jugend verhockt daheim, den schickt man alt mit seiner Weisheit heim.

  2. Wer nie ein Knecht gewesen, kann auch kein guter Herr sein.

  3. Wenn du viel erreichen willst, darfst du niemals mucken; wer den Teich aussaufen will, muss auch Kröten schlucken.

  4. Lerne, spare, leiste was, dann kannste, haste, biste was.

  5. Die meisten meiner Ideen gehörten ursprünglich anderen Leuten, die sich nicht die Mühe gemacht haben, sie weiterzuentwickeln.

    Thomas Alva Edison

  6. Wer keine Ausdauer hat bei Kleinigkeiten, dem misslingt der große Plan.

  7. Zum Handeln gehört wesentlich Charakter, und ein Mensch von Charakter ist ein anständiger Mensch, der als solcher bestimmte Ziele vor Augen hat und diese mit Festigkeit verfolgt.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  8. Der Flinke macht nicht immer das Rennen, und in der Schlacht winkt nicht immer dem Starken der Sieg.

    Thomas Hardy

  9. Was kunstvoll ist, erfordert Fleiß, Mühe und Arbeit, bis es aufgefaßt und erlernt ist

    Albrecht Dürer

  10. Man sagt wohl: Was ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten. Ich aber sage: Was ein Mastbaum werden will, streckt sich früh.

    Otto von Bismarck

  11. Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.

    Hesiod

  12. Den Fortschritt verdanken wir den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderungen.

    Herbert George Wells

  13. Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.

    Rosa Luxemburg

  14. Ach der Tugend schöne Werke, gerne möcht ich sie erwischen, doch ich merke, doch ich merke, immer kommt mir was dazwischen

    Wilhelm Busch

  15. Arbeite und lerne, und du kannst gar nicht verhindern, dass du etwas wirst.

    Thomas Carlyle

  16. Die Lotusblume entspringt aus dem Schlamm

  17. Die Entfernung ist unwichtig. Nur der erste Schritt ist schwierig.

  18. Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, sondern es ist viel, was wir nicht nützen.

    Seneca

  19. Wer nicht mehr will als er kann, bleibt unter seinem Können

    Ludwig Marcuse

  20. Wer viel verlangt, der hastet viel, den flieht das heißbegehrte Ziel; wer stille strebt auf graden Wegen, dem kommt zuletzt das Ziel entgegen.

    Otto von Leixner

  21. Nicht mit Erfindungen, sondern mit Verbesserungen macht man Vermögen

    Henry Ford

  22. Alle entscheidenden Dinge, die ich erreicht habe, waren Dinge, die nach Ansicht der Experten nicht gingen.

    Henry Ford

  23. Geduld wird alle Wege ebnen.

  24. Sei wie eine Briefmarke. Bleib an einer Sache dran, bis du am Ziel bist.

    Joseph Billings

  25. Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden

    John F. Kennedy

  26. Wie einer isst, so arbeitet er auch

  27. Hundert Menschen schärfen ihren Säbel, Tausende ihre Messer, aber Zehntausende lassen ihren Verstand ungeschärft, weil sie ihn nicht üben.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  28. Wiederholung ist die Mutter des Lernens.

  29. Lust und Liebe zu einem Ding macht die schwerste Arbeit gering

  30. Die wahren Eroberungen, die keine Reue hinterlassen, sind Siege über die Unwissenheit.

    Napoleon

  31. Algebra, Physik, Chemie - mancher denkt, er lernt es nie! Aber mancher, der das dachte, später doch Karriere machte!

  32. Nichts ist getan, wenn noch etwas zu tun übrig ist.

    Carl Friedrich Gauß

  33. Zur Macht des Glückes bekennen sich nur die Unglücklichen, denn die Glücklichen führen alle ihre Erfolge auf Klugheit und Tüchtigkeit zurück.

    Jonathan Swift

  34. Ich bin nicht 10.000 Mal gescheitert. Ich habe erfolgreich 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.

    Thomas Alva Edison

  35. Es gibt keine andere vernünftige Erziehung als Vorbild sein; wenn's nicht anders geht - ein abschreckendes

    Albert Einstein

  36. Will man gut leben, so muß ganz einfach erst einmal sehr viel gearbeitet werden.

    Michail Kalinin

  37. Willst du um den Bau nicht weinen, baue nur mit eignen Steinen.

  38. Wer treu arbeitet, betet doppelt. Wer untreu arbeitet, flucht doppelt.

    Martin Luther

  39. Wenn der Mensch sich etwas vornimmt, so ist ihm mehr möglich als man glaubt.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  40. Ehrgeiz und Lust sprechen oft dieselbe Sprache.

    Antoine de Rivarol

  41. Wenn der Fuchs darauf wartet, dass die Hühner von der Stange fallen, geht er hungrig nach Hause

  42. Wohl angefangen ist gut, wohl enden ist besser

  43. Ich liebe neue Aufgaben, denn sie spornen mich an.

    Louis Pasteur

  44. Mit dem Fleiße bringt ein mittelmäßiger Kopf es weiter als ein überlegener ohne denselben.

    Baltasar Gracián y Morales

  45. Nicht wer eine gute Erkenntniskraft, sondern wer einen guten Willen hat, heißt ein guter Mensch.

    Thomas von Aquin

  46. Dein Tun sei wahr, dein Sinn sei klar, fromm dein Gemüt, Gott dich behüt

  47. Es ist noch keiner geboren, der nichts dazugelernt hätte

  48. Ehrgeiz ist Habsucht auf Stelzen und maskiert.

    Walter Savage Landor

  49. Müßiggang ist aller Laster Anfang

  50. Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.

    Laotse

  51. Im Fleiß kann dich die Biene meistern, in der Geschicklichkeit ein Wurm dein Meister sein, dein Wissen teilest du mit vorgezogenen Geistern, die Kunst, o Mensch, hast du allein.

    Friedrich von Schiller

  52. Mancher will fliegen, ehe er Federn hat

  53. Schwielen sind mehr wert als duftendes Öl an den Händen.

  54. Wenn der Kopf raucht, riechen die Gedanken verbrannt.

  55. Auch der allzu große Eifer im Guten kann zu allen Zeiten das Gute hindern und das Böse fördern.

    Johann Peter Hebel

  56. Der Mensch, durchtrieben und gescheit, bemerkte schon seit alter Zeit, dass ihm hienieden allerlei verdrießlich und zuwider sei.

    Wilhelm Busch

  57. Wer nach großer Arbeit trachtet, dem wird sie zuteil.

  58. Wer sich selbst anspornt, kommt weiter als der, welcher das beste Ross anspornt.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  59. Energie ist ewige Freude

    William Blake

  60. Die Neigung der Menschen, kleine Dinge für wichtig zu halten, hat schon viel Großes hervorgebracht.

    Georg Christoph Lichtenberg