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Sprüche über Fleiss

673 Sprüche — Seite 8

Was vollendet erscheint, verdankt sich nur selten bloßem Talent. Fleiss ist jene stille Kraft, die wiederholt, verbessert, durchhält und selbst dort noch weiterarbeitet, wo die erste Begeisterung längst verflogen ist. Deshalb gilt er seit jeher als Grundlage verlässlicher Leistung und dauerhaften Gelingens.

Sein Ansehen rührt daher, dass er nicht blendet, sondern trägt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Fleiss mit Geduld, Ordnung und Zieltreue verbunden ist und warum viele große Ergebnisse am Ende auf der unspektakulären Bereitschaft beruhen, das Notwendige immer wieder zu tun.

  1. Der Fleissige tut sich nimmer genug.

  2. Es gibt keinen Vorteil ohne Mühe.

  3. Träume sind nicht Taten. Ohne Arbeit wird Dir nichts geraten.

    Ernst Moritz Arndt

  4. Das ist des Menschen Ruhm: Zu wissen, dass unendlich sein Ziel ist und doch nie still zu stehen im Lauf.

    Friedrich Schleiermacher

  5. Fang alles an nur mit Bedacht, führ alles mit Bestand! Was drüber dir begegnen mag, da nimm Geduld zur Hand.

    Friedrich von Logau

  6. Zu jeder Zeit geht unter, was niedrig ist und faul. Stillschweigend schafft der Meister, der Stümper braucht das Maul.

    Carl Spitteler

  7. Soll sich der Acker wohl lösen, so muss man ihn auch wohl gürten.

  8. Man muss früh aufstehen, wenn man früh fertig werden will.

  9. Fünf Finger fassen mehr als zwei Gabeln.

  10. Leben ist die Kunst zu schaffen.

    Karl Spitzweg

  11. Beurteilt die Menschen nicht nach ihrer Herkunft, sondern nach ihrer Leistung

    Perikles

  12. Was dem Leben eines Menschen erst Wert gibt, ist ein besonnenes Urteil und eine stetige Arbeitskraft.

    Gustav Freytag

  13. Der Letzte zahlt die Zeche

  14. Doch größern Ruhm wird der verdienen, der Farben kauft und malt mit ihnen ...

    Wilhelm Busch

  15. Fang immer gleich heute an!

    Mary Shelley

  16. Wer soll Meister sein? Wer was ersann! Wer soll Geselle sein? Wer was kann! Wer soll Lehrling sein? Jedermann!

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Sei mit dir nie zufrieden, außer etwa episodisch, so dass deine Zufriedenheit nur dazu dient, dich zu neuer Unzufriedenheit zu stärken.

    Christian Morgenstern

  18. Studieren ist ein harter Job, für schwere Arbeit kein Mensch gibt Lob. Zu bewältigen Studienstoff, anfallend in Bergen, man braucht Ausdauer und starke Nerven.

  19. Dem Hunger entflieht man nicht mit den Füßen, sondern mit den Händen.

  20. Tugend will ermuntert sein, Bosheit kann man schon allein!

    Wilhelm Busch

  21. Die ideale Frau sollte aussehen wie ein junges Mädchen, denken wie ein Mann und arbeiten wie ein Pferd.

    William Somerset Maugham

  22. Die Talente sind oft gar nicht so ungleich, im Fleiß und im Charakter liegen die Unterschiede.

    Theodor Fontane

  23. Alles Wissen geht aus einem Zweifel hervor und endigt in einem Glauben.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  24. Aus Neigungen werden Tugenden und Laster

  25. Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Ausdauer - das ist die Hauptsache.

    Theodor Fontane

  26. Aber Glück hat auf die Dauer doch zumeist wohl nur der Tüchtige.

    Helmuth James Graf von Moltke

  27. Arbeit, Müßigkeit und Ruh schließt dem Arzt die Türe zu

  28. Nicht-wissen ist keine Schande, aber Nicht-wissen-wollen ist eine Schande.

  29. Um Fleiss und Mühe gibt Gott Schaf und Kühe

  30. Erhebt euch von der Erde, ihr Schläfer aus der Ruh.

    Max von Schenkendorf

  31. Des Vaters Tüchtigkeit ist der beste Lehrmeister seiner Kinder.

    Demokrit

  32. Man muss sich früh auf den Weg machen, wenn man früh ankommen will

  33. Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten

  34. Warte, junger Mensch, prüfe, beobachte!

    Jean-Jacques Rousseau

  35. Suchst du eine Frau, schau nicht auf ihre Schönheit, sondern dass sie tüchtig bei der Arbeit ist.

  36. Auf dem Ofen sitzend wird man nicht General

  37. Wer einen Bauern betrügen will, muss einen Bauern mitbringen

  38. Im zwanzigsten Lebensjahr regiert der Wille, im dreißigsten das Wissen, im vierzigsten das Urteil.

    Benjamin Franklin

  39. "Alles was man wirklich will, kann einem auch gelingen", sagte sich das Krokodil und versuchte sich im Singen.

  40. Fleiss geht sicher auf dem Eis.

  41. In unserem Forscherdrang dürfen wir nicht die Türen mit Dietrichen öffnen

    Ralph Waldo Emerson

  42. Je mehr man schon weiss, desto mehr hat man noch zu lernen. Mit dem Wissen nimmt das Nichtwissen in dem gleichen Grade zu, oder vielmehr das Wissen des Nichtwissens.

    Friedrich von Schlegel

  43. Mit dem, was du selbst tun kannst, bemühe nie andere.

    Thomas Jefferson

  44. Man muss immer weiter denken als man kommt.

  45. Man muss sich strecken nach den Decken

  46. Vor nichts muss sich das Alter mehr hüten, als sich der Lässigkeit und Untätigkeit hinzugeben.

    Marcus Tullius Cicero

  47. Alles, was sich ein Mensch vorstellen kann, kann er auch erreichen.

  48. Wer sich nicht nach der Decke streckt, dem bleiben die Füße unbedeckt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  49. Es sei dir allzeit rechter Ernst, Was du auch tust, treibst, sinnest, lernst! Die Halbheit taugt in keinem Stück, Sie tritt noch hinters Nichts zurück.

    Claus Harms

  50. Höchst erfreulich und belehrend ist es doch für jedermann, wenn er allerlei Geschichten lesen oder hören kann.

    Wilhelm Busch

  51. Was heißt eigentlich Erfolg? Mit größter Einsatzfreude das zu tun, was uns am Herzen liegt

  52. Anfangen ist gut, Fortfahren ist besser, Ausharren ist das Beste

  53. Wer steilen Berg erklimmt, hebt an mit ruhigem Schritt.

    William Shakespeare

  54. Wozu der Mensch Lust hat, dazu hat er auch Andacht

  55. Ehrgeiz fängt die kleinen Seelen leichter als die großen, wie Stroh und Hütten leichter Feuer fangen als Paläste.

    Paul Cezanne

  56. Hoffe wenig und wirke viel! Das ist der kürzeste Weg zum Ziel.

    Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein

  57. Ein Buch, wenn es so zugeklappt daliegt, ist ein gebundenes, schlafendes, harmloses Tierchen, welches keinem was zuleide tut. Wer es nicht aufweckt, den gähnt es nicht an; wer ihm die Nase nicht g …

    Wilhelm Busch

  58. Die Achtung Gottes - wenn es erlaubt ist, so zu sprechen - läßt sich leichter gewinnen als die Achtung der Menschen, denn Gott rechnet uns unsere Bemühungen an.

    Joseph Joubert

  59. Denn vor dem Beginnen ist Überlegung notwendig, nach der Überlegung jedoch rasches Handeln.

    Sallust

  60. Eltern, Familie, Freunde häufig sagen, Erfolg gibt’s nicht ohne sich zu plagen. Trotzdem, Du musst genau hinsehen die Welt ist - trotz büffeln - wunderschön.