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Sprüche über Fehler

584 Sprüche — Seite 3

Kaum etwas wird so gern vermieden und ist doch so unvermeidlich wie der Fehler. In ihm zeigt sich menschliche Begrenzung, aber auch die Möglichkeit, aus Irrtum Erkenntnis zu gewinnen und sich weiterzuentwickeln. Deshalb gehört dieses Thema nicht nur zur Schwäche, sondern ebenso zur Reifung eines Menschen.

Entscheidend ist weniger, ob ein Fehler geschieht, als wie mit ihm umgegangen wird. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Schuld und Lernfähigkeit, Nachsicht und Selbstkritik und machen deutlich, dass Fortschritt oft erst dort beginnt, wo Unvollkommenheit nicht geleugnet, sondern ehrlich angenommen wird.

  1. Es gibt Dinge, die man bereut,ehe man sie tut. Und man tut sie doch.

    Christian Friedrich Hebbel

  2. Der Fehler eines Augenblicks bedeutet manchmal lebenslange Reue.

  3. Stolze Menschen verirren sich lieber als nach dem Weg zu fragen

    Winston Churchill

  4. Wer sich zum Ärger hinreissen lässt, büsst für die Sünden anderer.

    Konrad Adenauer

  5. Es ist unser Irrtum, dass wir den Tod in der Zukunft erwarten. Er ist zum Großteil schon vorüber. Was in unserem Leben hinter uns liegt, hat der Tod.

    Seneca

  6. Wer glaubt, niemals zu irren, der irrt

    Wilhelm Raabe

  7. Wenn einmal etwas nicht gelingt und andere drüber lachen, dann wein nicht, lache fröhlich mit, die solln es erst besser machen.

  8. Jeder muss jemanden lieb haben. Die Tragödie ist, dass so viele Menschen sich selbst wählen.

    Albert Schweitzer

  9. Durch ein Unterlassen kann man genauso schuldig werden wie durch Handeln.

    Konrad Adenauer

  10. Planung ersetzt den Zufall durch Irrtum.

    Albert Einstein

  11. Der Mensch ist kein Baum. Wenn er am falschen Platz steht, sollte er sich einen anderen suchen.

    Buddha

  12. Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst frühzeitig zu machen.

    Winston Churchill

  13. Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, wird am Ende recht behalten

    Winston Churchill

  14. Wer Unrecht, das ihm zugefügt wird, schweigend hinnimmt, macht sich mitschuldig.

    Mahatma Gandhi

  15. Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Die Schilderung der schlechten Charaktere gelingt oft besser als die der guten, weil sie in uns selber schlummern.

    Friedrich Georg Jünger

  17. Die Demokratie ist die Verzweiflung darüber, dass es keine Helden gibt, die dich regieren; und befriedigt sein darüber, dass man sich mit ihrem Fehlen abfinden muss

    Thomas Carlyle

  18. Wer es einem Vorgesetzten gleichtun will, beginnt mit den schlechten Eigenschaften.

  19. Ein verfehlter Beruf verfolgt uns durch das ganze Leben.

    Honoré de Balzac

  20. Der Irrtum des Vorgesetzten schadet dem Untergebenen.