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Sprüche über Essen

432 Sprüche — Seite 2

Was den Körper erhält und Gemeinschaft stiftet, ist weit mehr als bloße Notwendigkeit. Essen verbindet Bedürfnis mit Genuss, Alltag mit Ritual und verrät oft viel über Kultur, Maß und Lebensart. Deshalb besitzt dieses Thema eine überraschende Tiefe, die weit über Küche und Hunger hinausreicht.

Am Tisch zeigen sich Nähe, Dankbarkeit und manchmal auch die Grenzen des Überflusses. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Essen als Quelle von Freude, Sinnlichkeit und Erkenntnis darüber, dass das Einfachste oft den unmittelbarsten Wert besitzt.

  1. Essen ist ein Bejdürfnis, geniessen eine Kunst

    François de la Rochefoucauld

  2. Wenn nur Brot da wär' zum Essen! Zähne würden sich schon finden

  3. So wie ein Hund unfähig ist, sich einen Wurstvorrat anzulegen, so sind Sozialdemokraten unfähig, Geldvorräte anzulegen.

    Franz Josef Strauß

  4. Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf entscheiden, was es zu Essen gibt

    Thomas Jefferson

  5. Wer immer nur wartet, bis ein anderer ihm zum Essen ruft, wird oft nichts zu essen bekommen.

  6. Auch unser edles Sauerkraut, wir wollen's nicht vergessen. Ein Deutscher hat's zuerst gebaut, drum ist's ein deutsches Essen.

    Ludwig Uhland

  7. Die Söhne essen das Obst, und ihre Väter gleiten auf den Schalen aus.

  8. Wer aus einem Weizen einen Kuchen haben will, muss das Mahlen abwarten.

    William Shakespeare

  9. Wenn ich gut gegessen habe, ist meine Seele stark und unerschütterlich; daran kann auch der schwerste Schicksalsschlag nichts ändern.

    Jean-Baptiste Molière

  10. Altes Fleisch gibt fette Suppen

  11. Arbeiten bringt Brot - faulenzen Hungersnot.

  12. Beim Essen kommt der Appetit, beim Lernen die Dummheit.

  13. Der Mäßige, das ist eigentlich der wahre Feinschmecker und Genussmensch.

    Emanuel Wertheimer

  14. Trink und iß, Gottes nicht vergiß

  15. Essen und Trinken muss sein, und wären alle Bäume Galgen

  16. Wenn du zum Wort nicht ohne Not, nicht ohne Hunger greifst zum Brot, bringt dir dein Reden nicht Verdruss, nie Unbehagen dein Genuss.

    Friedrich Rückert

  17. Aus kleinen Brunnen trinkt man sich ebenso satt wie aus großen.

  18. Wenn du zwei Brote hast, so tausche eines gegen Blumen, denn sie sind Brot für die Seele.

  19. Die Gesundheit zu erhalten: Nicht bis zur Sättigung essen, sich vor Anstrengungen nicht scheuen!

    Hippokrates von Kós

  20. Von Worten wird der Bauch nicht voll.

  21. Eine Rose riecht besser als ein Kohlkopf, gibt aber keine bessere Suppe ab.

    Jean-Baptiste Molière

  22. Es ist wahr: Die Blumen können uns nicht ernähren, aber sie machen die Freude des Lebens aus.

    André Gide

  23. Liebe ist so ungefährlich wie ein Löffel Salzsäure auf nüchternen Magen.

    Charles Baudelaire

  24. Manch schöne Frau hat das Welken männlicher Liebe durch Ihre Kunst, pikante Leckerbissen herzustellen, zu verhindern gewusst.

    Guy de Maupassant

  25. Die Bratwurst sucht man nicht im Hundestall.

  26. Einigkeit beim Vieh macht, dass der Löwe sich hungrig hinlegen muß.

  27. Eine verheiratete Frau darf nicht den Reis von zwei Männern essen.

  28. Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und dann den Magen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  29. Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben.

    Wilhelm Busch

  30. Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder

    Leonardo da Vinci

  31. Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen, ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu genießen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nie, zu Tisch setzen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  32. Gastfreundschaft besteht aus ein wenig Wärme, ein wenig Nahrung und großer Ruhe

    Ralph Waldo Emerson

  33. Abwechslung stärkt den Appetit

  34. Mögen die Scharniere unserer Freundschaft nie rostig werden, möge die Fallstricke des Bösen nie um deine Türschwelle gespannt sein, möge dein Geschirr so zahlreich sein, dass du immer einen Telle …

  35. Wie einer isst, so arbeitet er auch

  36. Lieber ein bissel zu gut gegessen, als wie zu erbärmlich getrunken.

    Wilhelm Busch

  37. Es ist keine Kunst, ein ehrlicher Mann zu sein, wenn man täglich Suppe, Gemüse und Fleisch zu essen hat.

    Georg Büchner

  38. Ein kleiner Fisch auf dem Tisch ist besser als ein großer im Bach

  39. Ekstase ist ein Glas voll Tee und ein Stück Zucker im Mund.

    Alexander Puschkin

  40. Es geht nichts für ein gut Butterbrot, es ist besser als den ganzen Tag gar nichts.

  41. Hunger ist der beste Koch, aber er hat nichts zu essen

    Bernhard Freidank

  42. Das Heisse ist vergessen, hat es erst einmal die Kehle passiert.

  43. Durch schlechte Köchinnen, durch vollkommenden Mangel an Vernunft in der Küche, ist die Entwicklung der Menschheit am längsten aufgehalten, am schlimmsten beeinträchtigt worden.

    Friedrich Nietzsche

  44. Mancher findet nur darum ein Haar in der Suppe, weil er das eigene Haupt schüttelt, solange er ißt.

    Christian Friedrich Hebbel

  45. Gastfreundschaft ist die Tugend, welche uns veranlasst, gewissen Menschen Nahrung und Obdach zu geben, die beides nicht nötig haben.

    Ambrose Bierce

  46. Trachte nicht, satt zu sein. In kleinen Mengen schmeckt es am besten.

  47. Der Magen eines gebildeten Menschen hat die besten Eigenschaften eines edlen Herzens: Sensibilität und Dankbarkeit.

    Alexander Puschkin

  48. Wenige Wort im Munde und wenig Speisen im Magen, das sind zwei Dinge, die niemals schaden.

  49. Man speist am besten mit begabten Menschen, die einander hochschätzen.

    Jules de Goncourt

  50. Kohl ist ein bekanntes Küchengemüse, etwa so groß und klug wie ein menschlicher Kopf.

    Ambrose Bierce

  51. Fressen und Saufen macht die Ärzte reich

  52. Ohne Blumen, ohne Träume, ohne Spaß und Purzelbäume, ohne Schinken, ohne Speck hat das Leben keinen Zweck.

  53. Der Duft eines Pfannkuchen, bindet mehr ans Leben, als alle philosophischen Argumente.

    Georg Christoph Lichtenberg

  54. Zu verlangen, dass einer alles, was er je gelesen, behalten hätte, ist wie verlangen, dass er alles, was er je gegessen hat, noch in sich trüge

    Arthur Schopenhauer

  55. Nur Menschen, die in reinster Sympathie leben, dürften Tischgenossen sein.

    Prentice Mulford

  56. Es gibt Augenblicke, in denen eine Rose wichtiger ist als ein Stück Brot.

    Rainer Maria Rilke

  57. Es ist ein übler Bissen, daran man erstickt.

  58. Bei einer Mahlzeit bewirtest du zwei Gäste: Deinen Leib und deine Seele.

    Epiktet

  59. Worte kann man nicht essen, sie sind Wind; und von Artigkeiten kann man nicht leben, sie sind höflicher Betrug,

    Baltasar Gracián y Morales

  60. Hunger ist der beste Koch