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Sprüche über Essen

432 Sprüche — Seite 5

Was den Körper erhält und Gemeinschaft stiftet, ist weit mehr als bloße Notwendigkeit. Essen verbindet Bedürfnis mit Genuss, Alltag mit Ritual und verrät oft viel über Kultur, Maß und Lebensart. Deshalb besitzt dieses Thema eine überraschende Tiefe, die weit über Küche und Hunger hinausreicht.

Am Tisch zeigen sich Nähe, Dankbarkeit und manchmal auch die Grenzen des Überflusses. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Essen als Quelle von Freude, Sinnlichkeit und Erkenntnis darüber, dass das Einfachste oft den unmittelbarsten Wert besitzt.

  1. Je näher dem Bein, je süßer das Fleisch

  2. Es wird kein Fresser geboren, er wird erzogen

  3. Essen und Trinken - das steht für Freude am Leben.

    Helmut Kohl

  4. Und ist auch noch so dünn der Tee, und tut dir irgendwo was weh - Rum, Rum, dann sind gleich alle Schmerzen stumm.

    Theodor Fontane

  5. Frauen die schlecht kochen und welche kein gemütliches Heim zu schaffen vermögen, treiben ihren Mann aus dem Haus und dem Schnapsteufel in die Arme

    August Oetker

  6. Ein Tag ohne Brot ist lang.

  7. Liebe geht durch den Magen

  8. Die Deutschen lieben Rheinwein. Er wird in schlanke Flaschen gefüllt und für ein gutes Getränk gehalten. Von Essig unterscheidet er sich durch das Etikett.

    Mark Twain

  9. Ehe - eine gerechte Einrichtung. Die Frau muss jeden Tag das Essen kochen, der Mann muss es jeden Tag essen!

  10. Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.

    Albert Einstein

  11. In der Jugend faul, im Alter Not leidend

  12. Wer zählt die Völker, nennt die Namen, die gastlich hier zusammenkamen?

    Friedrich von Schiller

  13. Krankheit läßt den Wert der Gesundheit erkennen. Das Böse den Wert des Guten, Hunger der Sättigung, Ermüdung den Wert der Ruhe.

    Heraklit von Ephesos

  14. Die wichtigsten Dinge des Lebens spielen sich zwischen Anfang und Ende des Verdauungskanals ab.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  15. Dem Kranken schmeckt selbst der Honig nicht, indessen der Gesunde auch noch Steine verzehrt.

  16. Kommt ein Gast, dann bringe Wein und schlachte einen Hammel.

  17. Seit der Erfindung der Kochkunst essen die Menschen doppelt soviel wie die Natur verlangt.

    Benjamin Franklin

  18. Glück besteht aus einem hübschen Bankkonto, einer guten Köchin und einer tadellosen Verdauung.

    Jean-Jacques Rousseau

  19. Wer zuviel ißt, fühlt sich nicht wohl. Wer zuviel redet, kann mit seinen Nachbarn nicht in Frieden leben.

  20. Gesund bleiben kann man nur, wenn man isst und trinkt, was man nicht mag und tut, wozu man keine Lust hat.

    Mark Twain

  21. Schön Fleisch ist schwer vor den Fliegen zu bewahren

  22. Der Genuß schwerer Speisen beeinträchtigt das innere Gleichgewicht; man wird krank.

    Ferdinand Ebner

  23. Ein guter Koch ist ein guter Arzt

  24. Nichts macht uns geneigter, an ein gutes Essen zu denken, als ein leerer Tisch.

    Alexandre Dumas

  25. Die besten Ärzte der Welt sind Dr. Essen, Dr. Ruhe und Dr. Fröhlich.

    Jonathan Swift

  26. Eher muss man darauf achten, mit wem man isst und trinkt, als was man isst und trinkt

    Seneca

  27. Wie hoch auch ein Vogel fliegen mag, seine Nahrung sucht er auf der Erde.

  28. Iss mit deinem Freund, aber mach keine Geschäfte mit ihm!

  29. Freunde wollen Wein und Fleisch, ein Ehegatte braucht Holz und Reis.

  30. Das Leben läuft fast ab wie ein Bankett: Ich bin mittlerweile leider beim Käse angelangt, aber er schmeckt mir auch.

    Edvard Grieg

  31. An kleinen Brunnen löscht man auch den Durst.

  32. Lieber einen Darm im Leibe gesprengt, als dem Wirt einen Tropfen geschenkt.

  33. Eier in der Pfanne geben Kuchen, aber keine Küken.

  34. Aus gebratenen Eiern kommen keine Hühner.

  35. Wo sechse essen, spürt man den siebenten nicht

  36. Der Mensch bedarf des Lobes fast wie der Nahrung.

    Emanuel Wertheimer

  37. Auf das schönste Fleisch sitzen gerne Schmeißfliegen

  38. Menschen essen alle Arten von Fischen, aber dem Hai machen sie einen Vorwurf daraus.

  39. Der Mensch befindet sich niemals im Besitz uneingeschränkter Freiheit, sondern er besitzt nur eine zweiter Ordnung, zum Beispiel steht es ihm frei, das oder das zu essen, nicht aber, überhaupt nicht z …

    Antoine de Rivarol

  40. Dem Hunger entflieht man nicht mit den Füßen, sondern mit den Händen.

  41. Die Sauce ist für die Kochkunst, was die Grammatik für die Sprache.

  42. Es wird mit Recht ein guter Braten gerechnet zu den guten Taten, und daß man ihn gehörig mache, ist weibliche Charaktersache.

    Wilhelm Busch

  43. Es ist ein Brauch von Alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Likör

    Wilhelm Busch

  44. Der Gedanke macht ihn blaß, wenn er fragt: Was kostet das?

    Wilhelm Busch

  45. Die Ehe ist nicht heisser Reis, den man ausspucken kann, wenn man sich den Mund verbrennt.

  46. Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg!

  47. Vom Vater hab ich die Natur, des Lebens ernstes Führen, vom Mütterchen die Frohnatur, die Lust zu fabulieren.

    Johann Wolfgang von Goethe

  48. Was die Mütter gebären, sollen sie ernähren.

  49. Für Hungrige und Durstige ist leicht zu kochen.

  50. Tatsachen sind für den Geist, was die Nahrung für den Körper ist.

    Edmund Burke

  51. Liebe ist wie Suppe: der erste Löffel ist heiß, die folgenden werden immer kälter.

  52. Über Rosen muss man dichten, in die Äpfel lässt sich beissen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  53. Der Frühling ist zwar schön; doch wenn der Herbst nicht wär', wär' zwar das Auge satt, der Magen aber leer.

    Friedrich von Logau

  54. In früheren Zeiten konnte einer ruhig vor seinem vollen Teller sitzen und sich's schmecken lassen, ohne sich darum zu kümmern, dass der Teller seines Nachbarn leer war. Das geht jetzt nicht mehr, auß …

    Marie von Ebner-Eschenbach

  55. Bei einem Festmahl sollte man mit Verstand essen, aber nicht zu gut, und sich aber nicht mit zuviel Verstand unterhalten.

    William Somerset Maugham

  56. Iß warm und trinke kalt, dann wirst du hundert Jahre alt.

  57. Es heisst, dass die Natur die Schweine geschaffen hat, damit wir schlemmen können.

  58. Wo leer zur Essenszeit im Hause sind die Töpfe, die werfen Mann und Frau einander an die Köpfe.

    Friedrich Rückert

  59. Nach einem trefflichen Essen ist man geneigt allem zu verzeihen, sogar den eigenen Verwandten

    Oscar Wilde

  60. Voller Bauch lobt das Fasten.