gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Erkenntnis

359 Sprüche — Seite 2

Manches wird erst dann wirklich verstanden, wenn sich Erfahrung, Nachdenken und inneres Sehen berühren. Erkenntnis ist deshalb mehr als das Sammeln von Fakten, denn sie verändert den Blick und oft auch die eigene Haltung zur Welt. Darum gehört dieses Thema zu den entscheidenden Bewegungen geistigen Lebens.

Ihr Wert zeigt sich darin, dass sie nicht nur informiert, sondern verwandelt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie oft Erkenntnis mit Abstand, Schmerz oder Geduld verbunden ist und warum manche Einsichten erst reifen müssen, bevor sie tragfähig werden.

  1. Kommt ein Ochse in fremdes Land, er wird doch für ein Rind erkannt.

    Bernhard Freidank

  2. An der Rede erkenne ich Toren, den Esel an den Ohren

    Bernhard Freidank

  3. Manche Art zu Leben gleicht dem Träumen. Man wacht auf und sieht, dass viel Zeit vergangen ist. Man versucht weiter zu träumen oder sein Leben sinnvoll zu gestalten.

    Else Pannek

  4. Alle Wesen erstreben das Gute, doch nicht alle erkennen das Wahre.

    Thomas von Aquin

  5. Ein edles Herz verleugnet seine Gesinnung nicht; es ist ihm recht, wenn man ihm bis ins Innere sieht.

    Michel de Montaigne

  6. Die Kunst des Bergsteigens ist es, die Grenzen zwischen Feigheit und Wahnsinn zu erkennen. Mit anderen Worten - den grösstmöglichen Schwierigkeiten mit grösstmöglicher Vorsicht zu begegnen.

    Reinhold Messner

  7. Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft.

    John Locke

  8. Gewöhnlich erlebt der Mensch am andern Menschen nur die chinesische Mauer seines eigenen Ich's.

    Ferdinand Ebner

  9. Begreifen wir endlich, dass der emotionale Kult der Tradition nur eine Form unserer geistigen Faulheit ist.

    Stanislaw Brzozowski

  10. Nicht die Erlebnisse diktieren unsere Handlungsweisen, sondern die Schlussfolgerungen, die wir aus diesen Erlebnissen ziehen.

    Alfred Adler

  11. Ich war immer der Meinung, dass uneingeschränkte Redefreiheit auch die größte Sicherheit bedeutet. Narren muss man zum Reden auffordern, damit man sie erkennt.

    Woodrow Wilson

  12. Lernen Sie den Augenblick begreifen! Das Bewußtsein ist die höchste Lust des Lebens.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  13. Der Erfolg ist offenbar, die Absicht aber ist niemals klar. Drum wird man alle Menschengeschichten ewig nach dem Erfolge richten.

    Friedrich Rückert

  14. Nichts sollte unsere Selbstzufriedenheit so sehr vermindern wie die Erkenntnis, dass wir heute verwerfen, was wir morgen billigen.

    François de la Rochefoucauld

  15. Tritt jemand endlich mal aus seinem eigenen Kopf heraus und steht wie plötzlich neben sich, ist das Verwundern über die eigene Person nicht selten ein Schock.

    Christa Schyboll

  16. Nachdem ich die Naturvorgänge jahrelang beobachtet habe, kann ich das Dasein einer höchsten Intelligenz nicht bezweifeln.

    Thomas Alva Edison

  17. Hebe deíne Augen auf, und du wirst die Sterne sehen!

  18. Man braucht Verstand, um zu erkennen, dass es Dinge gibt, an die der Verstand nicht heranreicht.

    Martin Kessel

  19. Jedes Ding hat drei Seiten: Eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.

  20. Vier Hände vermögen mehr als zwei; aber auch vier Augen sehen mehr als zwei.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  21. Liberal ist, wer die Zeichen der Zeit erkennt und danach handelt

    Gustav Stresemann

  22. In der Fremde erfährt man, was die Heimat wert ist.

    Ernst Wiechert

  23. Und plötzlich weißt du, es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen

    Eckhart von Hochheim

  24. Ein Blick der Liebe und ein Wort der Ermunterung erreichen mehr als viele Vorwürfe.

    Don Bosco

  25. Alle Messungen in der Welt wiegen nicht ein Theorem auf, wodurch die Wissenschaft der ewigen Wahrheiten wahrhaft weiter gebracht wird.

    Carl Friedrich Gauß

  26. Am Tage, da ich meinen Pass verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, dass man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde.

    Stefan Zweig

  27. Die Menschen gehen in die Ferne, um die Berggipfel zu betrachten, doch an sich selbst gehen sie vorbei

    Augustinus

  28. Wäre es uns möglich, weiter zu sehen als unser Wissen reicht, vielleicht würden wird dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden.

    Rainer Maria Rilke

  29. Die meisten schätzen nicht, was sie verstehen; aber was sie nicht fassen können, verehren sie

    Baltasar Gracián y Morales

  30. Erst wenn man selbst Kinder hat, erkennt man der eigenen Eltern Güte.

  31. Man sieht oft etwas hundertmal, tausendmal, ehe man es zum allererstenmal wirklich sieht.

    Christian Morgenstern

  32. Du weißt erst, was Trauer bedeutet, wenn die eigene Mutter stirbt.

  33. Der Gesunde weiß nicht, wie reich er ist.

  34. Es ist nicht möglich, mit Menschen zusammenzuleben, wenn man ihre Hintergedanken kennt.

    Albert Camus

  35. Mancher flieht die Menschen und merkt nicht, dass er vor sich selbst fliehen möchte.

    Peter Sirius

  36. Halte Abstand - und du behälst die Übersicht.

    Wilhelm Hasenclever

  37. Betrachte den Traum wie das Gebet deiner dir selbst entflohenen Seele

    Carl Ludwig Schleich

  38. Als Opa merkt man erst, dass man zu wenig Vater war.

  39. Der Glaube lässt uns begreifen, dass es etwas Unbegreifliches gibt.

    Anselm von Canterbury

  40. Wenn alles gegen dich zu sein scheint, dann erinnere dich, dass ein Flugzeug nur gegen den Wind abhebt und nicht mit dem Wind.

    Henry Ford

  41. Muss denn nicht jeder bittere Erfahrungen in der Welt machen, um die Welt kennenzulernen?

    Jakob Michael R. Lenz

  42. Krankheiten, besonders langwierige, sind Lehrjahre der Lebenskunst und der Gemütsbildung.

    Novalis

  43. Die Seele hat zwei Augen: das eine schaut auf die Zeit, das andere richtet sich in die Ewigkeit.

    Angelus Silesius

  44. Das Geheimnis des Glücks ist es, den Tatsachen ins Angesicht zu sehen, dass die Welt schrecklich ist, dann kann man beginnen, sich wieder glücklich zu fühlen.

    Sokrates

  45. Ich höre jeden gern selbst über sich reden, weil ich dann immer Gutes höre.

    William Penn Adair Rogers

  46. Nicht die Erkenntnis gehört zum Wesen der Dinge, sondern der Irrtum.

    Friedrich Nietzsche

  47. Wer die Erkenntnis der Sache nicht hat, dem wird die Erkenntnis der Worte nichts helfen.

    Martin Luther

  48. Das Glück begreifen, dass der Boden auf dem du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße, die ihn bedecken

    Franz Kafka

  49. Um zu wissen, was ein Anker wert ist, brauchen wir einen Sturm.

  50. Wissenswerter als das meiste Wissen wäre die Antwort eines Toten auf die Frage, ob es ihm leid tue, gelebt zu haben.

    Chuang-tzu

  51. Nicht gegen sondern für etwas zu sein, verdeutlicht den Weg zur Lösung.

    Else Pannek

  52. Betrachte die Welt voller Ruhe. Dann strahlt das Licht des Tages aus Deinen Augen. Sie sind der Spiegel der Welt.

  53. Zeige mir, wie du baust und ich sage dir, wer du bist

    Christian Morgenstern

  54. Manchmal muss man gehen, um sich nicht zu entfernen.

    Christa Schyboll

  55. Nach der Hochzeit erkennt man des Weibes Bosheit.

  56. Hüte Dich vor dem Imposanten. Aus der Länge des Stieles kann man nicht auf die Schönheit der Blüte schließen.

    Peter Altenberg

  57. Erfolgreiche Firmen reparieren nicht nur Geräte sondern auch Ihre Kunden

    Rainer Karius

  58. Denn die Liebe ist der Erkenntnis Ende; wo also die Erkenntnis aufhört, nämlich bei jenem Wirklichen selbst, das durch ein anderes erkannt wird, da kann die Liebe sogleich beginnen.

    Thomas von Aquin

  59. Wüssten wir, wie sehr wir einander fehlen werden, wir gingen behutsamer miteinander um.

    Else Pannek

  60. Die soziale Abhängigkeit einer Rasse, einer Klasse oder eines Geschlechts erhält stets ihren Ausdruck in den Gesetzen und politischen Einrichtungen des betreffenden Landes.

    August Bebel