gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Erkenntnis

359 Sprüche — Seite 5

Manches wird erst dann wirklich verstanden, wenn sich Erfahrung, Nachdenken und inneres Sehen berühren. Erkenntnis ist deshalb mehr als das Sammeln von Fakten, denn sie verändert den Blick und oft auch die eigene Haltung zur Welt. Darum gehört dieses Thema zu den entscheidenden Bewegungen geistigen Lebens.

Ihr Wert zeigt sich darin, dass sie nicht nur informiert, sondern verwandelt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie oft Erkenntnis mit Abstand, Schmerz oder Geduld verbunden ist und warum manche Einsichten erst reifen müssen, bevor sie tragfähig werden.

  1. Mutig ist, wer weiß, dass vor ihm eine Gefahr liegt, sich aber dennoch mit ihr auseinandersetzt.

    Xenophon

  2. Klopfe im Himmel an und höre den Ton

  3. Was sich die Menschen einbilden, ist gleichgültig. Lediglich die Erkenntnis der Dinge ist von Bedeutung. Sie allein macht unsere Schlußfolgerungen wertvoll.

    John Locke

  4. Bei allen Menschen ist es zu wissen wichtig, ob sie aus Not, aus Eitelkeit, aus Langeweile oder aus Liebe schaffen.

    Walter Rathenau

  5. Die Sinne sind uns Brücke vom Unfassbaren zum Fassbaren.

    August Robert Ludwig Macke

  6. Die Mathematik ist eine wunderbare Lehrerin für die Kunst, die Gedanken zu ordnen, Unsinn zu beseitigen und Klarheit zu schaffen.

    Jean-Henri Fabre

  7. Wer mich ganz kennen lernen will, muss meinen Garten kennen. Denn mein Garten ist mein Herz.

    Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau

  8. Betrachte beizeiten den Lauf deines Lebens und werde dir bewusst, wie viele Flüsse darin münden, die dich stützen und nähren.

  9. Drei Dinge muss der Mensch wissen, um gut zu leben: Was für ihn zu viel, was für ihn zu wenig, und was genau richtig ist

  10. Tue den Menschen die Ehre an, ihnen zu vertrauen, dass sie an das Gute glauben, und du wirst sehen, welche Wunder das tut.

    Richard Rothe

  11. Die Gefühle offenbaren sich um so weniger, je tiefer sie sind.

    Honoré de Balzac

  12. Lautes Schweigen deutet nicht zwangsläufig allein auf den Kenner hin, sondern manchmal auch auf den uninformierten Tölpel.

    Christa Schyboll

  13. Dankbar sein, dass es Misserfolg und Unglück gibt; sie sind Warnsignale, uns zu verändern.

    Nikolaus B. Enkelmann

  14. Wir sind am unglücklichsten, wenn wir uns eingestehen müssen, dass wir unser Naturell nicht zu beherrschen vermögen.

    Heinrich Laube

  15. Es gehört Intelligenz dazu, um zu erkennen, dass es Dinge gibt, an die der Verstand nicht heranreicht.

    Martin Kessel

  16. Zukunft ist etwas, was die meisten erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist.

    Herman Melville

  17. Das Unglück ist ebenso wie der Ruhm imstande, Energien zu wecken.

    Maurice Barrès

  18. Wenn der Geist sich einmal seiner selbst bewusst geworden, bildet er von sich aus seine Welt weiter.

    Jacob Christoph Burckhardt

  19. Mit der Einsicht steigt die Zuversicht.

    Max Dauthendey

  20. Hunderttausende unserer Rasse haben keine Ahnung, was Ruhe ist, würden zu Tode erschrecken, kämen sie zum erstenmal wirklich in diesen Zustand, der etwas von träumender Magie an sich hat. "Den Se …

    Prentice Mulford

  21. Relativ echt und unverdorben ist der Mensch, der überhaupt noch weiß, wann er lügt.

    Prentice Mulford

  22. Gewisse Dinge lernt man auf keine Weise leichter als durch Gegensatz.

    Francesco Petrarca

  23. Kleinigkeiten im Leben ersetzen uns die „großen Ereignisse“. Das ist ihr Wert, wenn man ihn begreift

    Peter Altenberg

  24. Die Reue eines verlorenen Lebens wird zur Furie mancher Menschen, die zu spät einsehen, was sie tun sollten, und was sie wirklich getan haben.

    Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau

  25. Der Mensch ist nichts anderes, als er isst

    Carl Friedrich von Rumohr

  26. Weisheit in kleiner Münze ist, was Sprichwörter uns geben.

    George Meredith

  27. Die Erhaltung der Gesundheit ist eine Pflicht. Nur wenige sind sich bewusst, dass es so etwas wie eine körperliche Moral gibt.

    Herbert Spencer

  28. Ist es nicht merkwürdig, dass man dem Menschen fast immer am Gesicht anmerkt, wie sein Magen aussieht?

    Jakob Bosshart

  29. Wer nie um der Liebe willen gelitten hat, der hat auch nie Glück durch sie erfahren.

    Gottfried von Strassburg

  30. Wir wissen, wie wir leben sollen, und leben wie zuvor.

    Johan Peter Uz

  31. Nicht bloß von dem gedruckten Küchenzettel, sondern auch von dem geschriebenen lässt sich auf den Geist der Küche schließen

    Eugen von Vaerst

  32. Der Mensch ist dazu bestimmt, die Wahrheit zu erkennen. Das ist seine wahre Aufgabe.

    Alexandre Vinet

  33. Das Selbstverständliche wird am wenigsten gedacht.

    Max Weber

  34. Dies und jenes fehlt der Frau so lange nicht, bis sie bemerkt, dass eine ihrer Freundinnen es hat.

    Otto Weiss

  35. Eine Bitte, die selten erhört wird: "Versetzen Sie sich doch in meine Lage!"

    Otto Weiss

  36. Wie gut man's hat, ist schwerer zu erkennen, als wie gut man's hatte.

    Otto Weiss

  37. Es gibt ein unbeschränktes Vertrauen, dessen Grenzen genau festzustellen sind.

    Otto Weiss

  38. Zur Lehre der Sinneswahrnehmungen: Kenner der Gebärdensprache hören auch mit den Augen.

    Otto Weiss

  39. Bücher sollen wie Handlungen und Gesinnungen für sich selber reden.

    Adolf von Wilbrandt

  40. Das erste sichere Kennzeichen einer gesunden Seele ist die Ruhe des Herzens und ein inwendig gefühltes Vergnügen.

    Edward Young

  41. Wir bemerken die Zeit nur aus ihrem Verluste.

    Edward Young

  42. Man muss schlaflose Nächte haben, um etwas von dem Geheimnis der großen Stille um Mitternacht zu wissen.

    Ferdinand Ebner

  43. Eines Mannes schwache Seite erkennt man unfehlbar an seiner sogenannten besseren Hälfte.

    James Joyce

  44. Wie vieles, was wir auf die Erde werfen, wird, wenn's ein andrer aufhebt, ein Juwel

    George Meredith

  45. Gebildet ist, wer Parallelen sieht, wo andere völlig Neues erblicken.

    Anton Graff

  46. Der zynische Volksmund behauptet, Liebe sei blind. In Wirklichkeit aber sind vielleicht gerade Diejenigen blind, die nicht lieben und die daher nicht erkennen, wie schön und liebenswert die Welt …

    Thomas Henry Huxley

  47. Ich habe die Kunst entdeckt, wie man Diplomaten täuschen kann. Ich sage die Wahrheit, die glaubt keiner.

    Camillo Benso Graf von Cavour

  48. Wozu über Bilder schreiben? Die sprechen für sich selbst

    Arnold Böcklin

  49. Mancher Mensch gibt nur dann Beweise seiner Stärke, wenn es sich um seine Schwäche handelt.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  50. Je weniger Dinge man auf Erden wichtig nimmt, desto näher kommt man den wirklich wichtigen Dingen

    Frederico Garcia Lorca

  51. Vergesst nie, dass auch euer Tun einmal Tradition wird.

    Paul von Beneckendorff und Hindenburg

  52. Ehe sie den Wert des Lebens erkannt, haben die meisten es schon halb durcheilt.

    Theodor Toeche-Mittler

  53. Ja, lerne zeitig begreifen, dass Dein ganzes Leben Dich vorbereiten muss, den Tod zu bestehen.

    Theodor Toeche-Mittler

  54. Die Minderwertigen erkennt man immer daran, dass sie alles besser wissen.

    Heinrich Lhotzky

  55. Wir müssen eine innere Spannung tragen, solange wir sie tragen können, allmählich löst sie sich vielleicht und es wird uns eine neue Offenbarung

    Paul Olaf Bodding

  56. Der wahre Charakter eines Mannes ist an seinen Vergnügungen zu erkennen.

    Sir Joshua Reynolds

  57. Er gebraucht Statistiken so wie ein Betrunkener Laternen gebraucht – mehr zum Halt als zur Erhellung

    Andrew Lang

  58. Die Wissenschaft besteht nur aus Irrtümern. Aber diese muss man begehen. Es sind die Schritte zur Wahrheit.

    Jules Verne

  59. Ein Zwerg sieht nicht weiter als ein Riese, wenn er auf den Schultern eines Riesen steht

    Samuel Taylor Coleridge

  60. Wie kurz ein Monat ist, merken Sie erst, wenn Sie Alimente zahlen

    John Barrymore