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Sprüche über Ziele

892 Sprüche — Seite 4

Wer ohne Richtung lebt, bewegt sich oft viel und kommt doch selten dort an, wo das Eigene Gestalt gewinnt. Ziele bündeln Wunsch, Wille und Entscheidung zu einer Kraft, die dem Alltag Ordnung und dem Handeln Bedeutung verleiht. Darum gehören sie zu den stillen Motoren eines erfüllten Lebens.

Nicht erst das Erreichen macht sie wertvoll, sondern schon die Klarheit, die sie auf dem Weg schaffen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Hoffnung, Disziplin und Ausdauer zusammenhängen und warum ein fernes Ziel oft schon dadurch wirksam wird, dass es den nächsten Schritt bestimmt.

  1. Wer sich vornimmt, Gutes zu tun, darf nicht erwarten, dass ihm die Menschen deswegen Steine aus dem Weg räumen, sondern muss darauf gefasst sein, dass sie ihm welche darauf rollen

    Albert Schweitzer

  2. Wenn du weißt, wohin du gehen willst, wirst du auch einen Weg finden.

  3. Bevor ihr den Menschen predigt, wie sie sein sollen, zeigt es ihnen an euch selbst.

    Fjodor M. Dostojewski

  4. Jeder Gedanke, den du immer wieder denkst und zur bildhaften Vorstellung werden lässt, wird sich verwirklichen

  5. Ein neues Leben kannst du nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag.

    Henry David Thoreau

  6. Bedenke: Ein Stück des Weges liegt hinter dir, ein anderes Stück hast du noch vor dir. Wenn du verweilst, dann nur, um dich zu stärken, nicht aber um aufzugeben.

    Augustinus

  7. Der Weise sagt niemals, was er tut - aber er tut niemals etwas, was er nicht sagen könnte.

    Jean-Paul Sartre

  8. Was du für den Gipfel hältst, ist nur eine Stufe

  9. Mit Geduld und Zeit kommt man mählich weit!

    Abraham a Sancta Clara

  10. Wer im Leben nur rechnet, kommt nie auf seine Rechnung.

    Albrecht Goes

  11. Es ist nie zu spät das zu werden, was man hätte sein können.

    George Eliot

  12. Der gerade Weg ist der kürzeste, aber es dauert meist am längsten, bis man auf ihm zum Ziele gelangt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  13. Wenn mir ein Mensch teuer wird, habe ich das Ziel des Glückes erreicht.

    Ralph Waldo Emerson

  14. Feste Entschlossenheit und Klarheit im Innern, sanfte Anpassung und Stärke im Äußern; das ist der Weg, etwas zu erreichen.

  15. Sich selbst bekriegen ist der schwerste Krieg, sich selbst besiegen ist der schönste Sieg.

    Friedrich von Logau

  16. Es gibt zweierlei Arten von Neugier: die eine aus Eigennutz, die uns antreibt zu erfahren, was uns nützen kann: die andere aus Stolz, die dem Trieb entspringt, zu wissen, was andere nicht wissen.

    François de la Rochefoucauld

  17. Wenn er und sie sich verloben, verändert sich das ganze Leben, denn sie wollen feierlich geloben, sich als Braut und Bräutigam zu geben. Wir wünschen, dass dies Liebesstück münden wird in ewigem …

  18. Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.

    Johann Wolfgang von Goethe

  19. Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.

    Francis Bacon

  20. Wer einst den Blitz zu zünden hat, muss lange Wolke sein.

    Friedrich Nietzsche

  21. Der Scherz kennt kein anderes Ziel als sein eigenes Dasein.

    Jean Paul

  22. Stärke entspringt nicht physischer Kraft, sondern einem unbeugsamen Willen

    Mahatma Gandhi

  23. Fleiß überwindet alles.

  24. Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.

    Friedrich von Schiller

  25. Müh und Fleiss bricht alles Eis.

  26. Blase dein Stücklein, aber wolle deinen Takt nicht der ganzen Menschheit aufdrängen

    Wilhelm Raabe

  27. Über allen anderen Tugenden steht eines: das beständige Streben nach oben, das Ringen mit sich selbst, das unersättliche Verlangen nach größerer Reinheit, Weisheit, Güte und Liebe.

    Johann Wolfgang von Goethe

  28. Aller Anfang ist leicht, und die letzten Stufen werden am schwersten und seltensten erstiegen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  29. Leben ist aussuchen. Und man suche sich das aus, was einem erreichbar und adäquat ist, und an allem anderen gehe man vorüber.

    Kurt Tucholsky

  30. Gewohnheit heißt die große Lenkerin des Lebens. Daher sollen wir uns auf alle Weise erstreben, gute Gewohnheiten einzuimpfen

    Francis Bacon

  31. Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche ruhig zu verehren.

    Johann Wolfgang von Goethe

  32. Wer mit Gelassenheit handelt, erreicht, was er erstrebt.

  33. Mit vollen Segeln lief ich in das Meer des Lebens.

    Friedrich von Schiller

  34. Höher steht gerades Scheitern als krummer Sieg.

    Sophokles

  35. Andere in Güte für uns gewinnen - das muß unser Leitgedanke sein

    Abraham Lincoln

  36. Es weht auseinander der lose Wind die Wellen und Wolken und Flammen. Zwei Herzen, die füreinander sind, die finden sich immer zusammen.

  37. Wer führt darf denen, die er führt, nicht im Wege stehen

    Laotse

  38. Am sichersten macht man Karriere, wenn man anderen den Eindruck vermittelt, es sei für sie von Nutzen, einem zu helfen.

    Jean de la Bruyère

  39. Bevor zum Anfang ein tüchtiger Grund gelegt ist, halte ich es für eitles Bemühen, über das Ende auch nur ein Wort zu verlieren.

    Demosthenes

  40. Der junge Weinstock gibt mehr Trauben, der alte aber gibt besseren Wein.

    Francis Bacon

  41. Je weniger man zustande bringt, desto kürzer scheint das Leben.

    Wilhelm von Humboldt

  42. Angesichts von Hindernissen mag die kürzeste Linie zwischen zwei Punkten die krumme sein.

    Bertolt Brecht

  43. Tiefste Gemeinschaft kommt aus einem gemeinsamen Wollen. Das Wollen ist das Elementarste in unserem Wesen

    Albert Schweitzer

  44. Nur Beharrung führt zum Ziel, nur die Fülle führt zur Klarheit, und im Abgrund wohnt die Wahrheit.

    Friedrich von Schiller

  45. Bildung muss nicht unbedingt zu Weisheit führen.

    Dschuang Dsi

  46. Man sagt wohl: Was ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten. Ich aber sage: Was ein Mastbaum werden will, streckt sich früh.

    Otto von Bismarck

  47. Nach meiner Meinung ist die die wahre Mission der Frau auf Erden: anspruchsvoll sein, immer anspruchsvoller werden in Bezug auf die Vervollkommnung des Mannes.

    José Ortega y Gasset

  48. Freiheit ist kein Ziel, sondern eine Folge. Wenn Du dich unfrei fühlst, so suche die Ursache in Dir.

    Leo Tolstoi

  49. Nur erst, wenn dir die Form ganz klar ist, wird dir der Geist klar werden.

    Robert Schumann

  50. Alle Wesen erstreben das Gute, doch nicht alle erkennen das Wahre.

    Thomas von Aquin

  51. Ein Gramm Beispiel gilt mehr als ein Zentner guter Worte.

    Franz von Sales

  52. Beim Beginne einer Unternehmung und unweit des Zieles ist die Gefahr des Misslingens am größten. Wenn Schiffe scheitern, so geschieht es nahe am Ufer.

    Ludwig Börne

  53. Man kann nicht bergauf kommen ohne bergan zu gehen. Und obwohl steigen beschwerlich ist, so kommt man doch dem Gipfel näher und mit jedem Schritt wird die Aussicht freier und schöner.

    Matthias Claudius

  54. Der Mensch ist für eine freie Existenz gemacht, und sein innerstes Wesen sehnt sich nach dem Vollkommenen, Ewigen und Unendlichen als seinem Ursprung und Ziel.

    Matthias Claudius

  55. Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.

    Hesiod

  56. Es gibt nichts Schwierigeres, als mit dem Rauchen aufzuhören: Selbst wenn ich wollte, würde ich es nicht schaffen.

    Rudyard Kipling

  57. Das eine Ziel schwer, das andere leicht, was einzig zählt, ist, was du erreichst.

  58. Nichts ist unter deiner Würde, was deinem Lebenszweck entspricht. Nichts ist groß oder erstrebenswert, was diesen Zweck verfehlt.

    Ralph Waldo Emerson

  59. Der Mensch ist nicht eher glücklich, als bis sein unbedingtes Streben sich selbst seine Begrenzung bestimmt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  60. Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können. Wenn wir uneins sind, gibt es wenig, was wir können

    John F. Kennedy