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Sprüche über Ziele

892 Sprüche — Seite 10

Wer ohne Richtung lebt, bewegt sich oft viel und kommt doch selten dort an, wo das Eigene Gestalt gewinnt. Ziele bündeln Wunsch, Wille und Entscheidung zu einer Kraft, die dem Alltag Ordnung und dem Handeln Bedeutung verleiht. Darum gehören sie zu den stillen Motoren eines erfüllten Lebens.

Nicht erst das Erreichen macht sie wertvoll, sondern schon die Klarheit, die sie auf dem Weg schaffen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Hoffnung, Disziplin und Ausdauer zusammenhängen und warum ein fernes Ziel oft schon dadurch wirksam wird, dass es den nächsten Schritt bestimmt.

  1. Wer sich an andere hält, dem wankt die Welt. Wer auf sich selber ruht, steht gut.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  2. Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man ans Ziel kommt.

    Alfred Nobel

  3. Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht, wer nicht sich selbst befiehlt, bleibt immer Knecht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Vor Menschen ein Adler, vor Gott ein Wurm, so stehst du fest im Lebenssturm. Nur wer sich fühlt vor Gott ganz klein, kann vor den Menschen mächtig sein.

    Ernst Moritz Arndt

  5. Eigentlich geht im Prinzip alles, aber ohne Liebe geht nichts.

  6. Der Mensch kommt nur dazu, etwas Eigenes aufzustellen, wenn er sich überzeugt, dass das Vorhandene ihm nicht genügt hat.

    Achim von Arnim

  7. Jeder trägt in sich das Urbild der Schönheit, deren Abbild er in der großen Welt sucht.

    Blaise Pascal

  8. Entwicklung ist der Zweck des Lebens, das Leben selbst ist Entwicklung, also ist das Leben selbst Zweck.

    Georg Büchner

  9. Halbheiten sind mir zuwider. Ich brauche das Ganze. Zwar kann ich es nicht, aber ich will es erobern.

    Paul Gauguin

  10. Am Fortschritt der Moral beteiligt, sind wir darüber einig nun, dass nicht der Zweck die Mittel heiligt. Doch der Erfolg wird's ewig tun.

    Ludwig Anton Salomon Fulda

  11. Wir haben weder die Kraft noch nie Gelegenheit, all das Gute und Böse zu tun, das wir planen.

    Marquis de Vauvenargues

  12. Beim Ballspielen benutzen alle den gleichen Ball, aber einer bringt ihn am Besten ins Ziel.

    Blaise Pascal

  13. Unermüdlich ein Ziel zu verfolgen, das ist das Geheimnis des Erfolgs.

    Anna Pavlova

  14. Kleinigkeiten sind es, die Perfektion ausmachen, aber Perfektion ist alles andere als eine Kleinigkeit

    Sir Frederick Henry Royce

  15. Glaube an die Sache, der du dienst.

    Ernst von Wildenbruch

  16. Beginne nicht mit einem großen Vorsatz, sondern mit einer kleinen Tat.

  17. Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden, auch wenn du alle Wege durchwanderst. So tiefen Grund hat sie.

    Heraklit von Ephesos

  18. Fester Entschluß und beharrliche Durchführung eines einfachen Gedankens führen am sichersten zum Ziel.

    Helmuth James Graf von Moltke

  19. Anfangen im Kleinen, Ausharren in Schwierigkeiten, Streben zum Großen.

    Alfred Krupp

  20. Der Mensch muss das Gute und Große wollen, das Übrige hängt vom Schicksal ab.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  21. Am Ende des Weges mag der Pessimist recht bekommen, aber unterwegs hat es der Optimist leichter.

    Otto Ernst

  22. Du findest den Weg nur, wenn du dich auf den Weg machst.

    Maria Ward

  23. Wo das Wort von zu Hause bei mir ist, finde ich in der Fremde meinen Weg

    Dietrich Bonhoeffer

  24. Es gilt, eine Wahrheit zu finden, die Wahrheit für mich sein kann, die Idee zu finden, für die ich leben und sterben will.

    Sören Kierkegaard

  25. Nach Hause kommen, das ist es, was das Kind von Bethlehem allen schenken will, die weinen, wachen und wandern auf dieser Erde.

    Friedrich von Bodelschwingh

  26. Man muss lange leben, um ein Mensch zu werden.

    Antoine de Saint-Exupéry

  27. Das eilende Schiff, es kommt durch die Wogen wie Sturmwind geflogen. Mit Jubel verkünden der Stimmen gar viele: Wir nahen dem Ziele! Der Fährmann am Steuer nur stöhnt leise: Wir segeln im Kreise!

    Marie von Ebner-Eschenbach

  28. Nicht jeder Pfeil trifft, worauf er gezielt ist

    Horaz

  29. Man entdeckt kein Neuland, ohne sich darauf einzulassen, die Küste für längere Zeit aus den Augen zu verlieren.

    André Gide

  30. Ich glaube nicht an Zufall. Die Menschen, die in der Welt vorwärtskommen, sind die Menschen, die aufstehen und nach dem von ihnen benötigten Zufall Ausschau halten.

    George Bernard Shaw

  31. Das ganze Jahrhundert ist ein Wettrennen nach großen Zielen mit kleinen Menschen

    Jean Paul

  32. Die einzige Begrenzung, das Morgen zu verwirklichen, werden unsere Zweifel von heute sein.

    Franklin D. Roosevelt

  33. Unzufriedenheit ist Verlangen nach sinnvoller Änderung.

    Else Pannek

  34. Beide schaden sich selbst: Der zu viel verspricht und der zu viel erwartet.

    Gotthold Ephraim Lessing

  35. Jeder Versuch eines Einzelnen, für sich zu lösen, was alle angeht, muß scheitern.

    Friedrich Dürrenmatt

  36. Vom Ziel haben viele Menschen einen Begriff, nur möchten sie es gerne schlendernd erreichen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  37. Der Mann ist für das Weib ein Mittel: Der Zweck ist immer das Kind.

    Friedrich Nietzsche

  38. Der Mensch hat zwei Berufungen in sich: eine ruft zum Leben, die andere zum Tod.

    Hildegard von Bingen

  39. Nutze deine jungen Tage, lerne zeitig, klüger sein. Auf des Glückes großer Waage steht die Zunge selten ein. Du musst steigen oder sinken, du musst herrschen und gewinnen oder dienen und verlieren, …

    Johann Wolfgang von Goethe

  40. Große Taten können wir nicht vollbringen, aber kleine mit viel Liebe.

    Mutter Theresa

  41. Wer keinen Sinn im Leben sieht, ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig

    Albert Einstein

  42. Das ist der Weisheit letzter Schluss: Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.

    Johann Wolfgang von Goethe

  43. Der Fleissige tut sich nimmer genug.

  44. Es gibt keinen Vorteil ohne Mühe.

  45. Zu weit zu gehen ist genau so schlecht wie nicht weit genug zu gehen.

  46. Es gibt keine andere Brücke in den Himmel als das Kreuz

    Abraham a Sancta Clara

  47. Ich gebe mich nicht damit ab, zu sagen, was in der Welt zu tun ist - damit geben sich genug andre ab - sondern ich sage, was ich in ihr tue

    Michel de Montaigne

  48. Das ist des Menschen Ruhm: Zu wissen, dass unendlich sein Ziel ist und doch nie still zu stehen im Lauf.

    Friedrich Schleiermacher

  49. Wer berufen ist, hat Angst, wenn seine Stunde schlägt; denn er weiß, welches Opfer sie von ihm verlangt: Das Opfer seiner Person um seiner Sache willen

    Hermann Bahr

  50. Die Jahre meines Laufes sind am Ziel wie Pfeile, wenn sie stecken in der Scheibe.

    Michelangelo

  51. Wer Aufopferung als Lebensinhalt akzeptiert, wird ein Opfer seiner selbst.

    Else Pannek

  52. Andere in Güte für uns gewinnen - das muss unser Leitgedanke sein

    Abraham Lincoln

  53. Es gibt Menschen, die das Leben erleiden und es gibt Menschen, die das Leben nach eigenem Willen gestalten.

    Charles Ferdinand Ramuz

  54. Das positive Leben beginnt in dem Augenblick, in dem ich mich weigere, über Negatives zu sprechen. Lieber über Wünsche, Träume, Ziele sprechen!

    Nikolaus B. Enkelmann

  55. Alles, was in Ihrer Vorstellung existiert, können Sie auch erreichen.

    Nikolaus B. Enkelmann

  56. Wer zu weit voraussehen will, sieht oft falsch.

  57. Meine Mittel will ich so verwalten, dass wenig weit soll reichen

    William Shakespeare

  58. Der wird kein ganzer Kerl, der nie ein Rüpel war.

    Otto Julius Bierbaum

  59. Sei mit dir nie zufrieden, außer etwa episodisch, so dass deine Zufriedenheit nur dazu dient, dich zu neuer Unzufriedenheit zu stärken.

    Christian Morgenstern

  60. Es ist eine weise Fügung der Weltordnung, dass wir nicht wissen, wieweit wir selbst das Leben vergangener Menschen fortsetzen, und dass wir nur zuweilen erstaunt merken, wie wir in unseren Kindern …

    Gustav Freytag